Hallöchen,
endlich darf ich diese Rezension hier bloggen, die juckt mir nämlich schon eine Weile in den Fingern.
Elias & Laia hatte ich mit im Urlaub und das war *schwupps* einfach ausgelesen. Vielleicht seht ihr gleich wieso.
Laia wohnt mit ihrem Bruder und ihren Großeltern im Kundigenviertel. Und hat jeden Tag Angst, von den Masken des Imperiums einfach umgebracht oder ins Gefängnis gesperrt zu werden.
Die Masken sind die gefürchteten Soldaten des Imperiums, die sich durch besondere Masken auszeichnen, die sich an ihr Gesicht saugen und eins mit ihnen werden. Somit sind sie wie ein zweites Gesicht.
Doch dann kommt ihr Bruder mit einem geheimen Heft voller Waffenzeichnungen nach Hause. Die Eltern sind schon gestorben im Kampf gegen das Imperium, nun keimt in Laia die furchtbare Angst, dass die Masken ihre Familie zerstören. Kaum hat ihr Bruder beschlossen, das Buch woanders unter zu bringen, ist es auch schon zu spät. Ihr Bruder wird festgenommen, ihre Großeltern sterben bei dem Überfall.
Laia gelingt es irgendwie zu fliehen und sie flieht in den Untergrund mit nur einem Gedanken im Kopf: Den Widerstand finden und ihren Bruder befreien. Egal was sie dafür tun muss.
Die Schule Schwarzkliff - Elias sollte eigentlich auf der Suche nach einem Deserteur sein, der aus der Maskenschule ausgebrochen ist, doch er versteckt lieber seinen Fluchtrucksack. Er ist im Abschlussjahrgang, morgen wird sein letzter Tag
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Samstag, 16. Mai 2015
Freitag, 6. Februar 2015
Die Meisterin der Runen - Julia Kröhn
Zack nächstes Buch ausgelesen. Die Meisterin der Runen ist mal wieder ein Historischer Roman. Und statt wie so oft von einer britischen Königsdynastie oder einer jungen, starken Frau in Deutschland, stehen diesmal die Gefürchteten Normannen im Vordergrund.
Die Normandie. Ein Landstrich im heutigen Frankreich, der einst an die Normannen abgetreten wurde, um das Frankenreich vor den immer neuerlichen Angriffen der furchterregenden Wikinger zu schützen. Jahre später herrscht bereits der dritte Graf über die Normandie. Der christliche getaufte junge Richard, der aber immer noch als Wilder des Norden gilt und sich dementsprechend mit vielen Feinden und Komplotten rumschlagen muss. Die junge Gunnora reist währenddessen mit ihrer Familie von Dänemark in die Normandie, ihr Vater erhofft sich ein besseres Leben. Sie, ihre drei Schwestern und die Eltern sind jedoch noch nach wie vor Anhänger des nordischen Glaubens. Ebenso wie ihre Mutter mit den Geheimnissen der Runen vertraut ist, welche sie an ihre älteste Tochter weiter gibt. Als die Familie jedoch in der Normandie ankommt, fallen schon berittene Krieger über sie her, die Eltern werden getötet. Gunnora und ihre Schwestern können fliehen, wenn auch knapp. Der Mörder ihrer Eltern soll Gunnora den Rest seines Lebens verfolgen und nach dem Leben trachten.
Nun muss Gunnora alleine für ihre jüngeren Schwestern sorgen. Und als sich ihr die Chance offenbart an der Seite des jungen, attraktiven Grafen zu leben, ergreift die kühle Dänin diese. Doch nicht nur Richard hat Feinde, die ihm nach dem Leben trachten. Auch Gunnora muss sich hüten, denn auch jemand aus ihrem direktem Umfeld will sie töten...
Ein Roman mit vielen Wendungen und Facetten. Unerfüllte Liebe, Rachegelüste, Machtgier, Neid. Ein tolles Buch. Was ich besonders schön fand war einfach schon die Tatsache, dass es auch mal um eine andere Bevölkerungsgruppe ging, als um die Briten, die Deutschen oder die Italiener. Die Normannen stellen eine faszinierende Bevölkerungsgruppe dar und ich war froh endlich mal so ein Buch in die Finger zu kriegen. Der Stil hat mir auch außerordentlich gut gefallen. Die Autorin hat im Gegensatz zu anderen, nicht unbedingt schlechteren Büchern, viele verschiedene Teilgeschichten in verhältnismäßig kurzer Zeit zusammengeführt zu einer schönen Story. Auch das nicht eine übermächtige 100% emanzipierte Frau im Vordergrund stand fand ich nicht schlecht. Gunnora ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit keine Frage, aber die Geschichte dreht sich nicht ausschließlich um sie und ihr Schicksal. Vielmehr wird die Zerrissenheit der Bevölkerung der Normandie wunderbar inszeniert. Ein Teil christlich, dem Frankenreich nahe, ein Teil "heidnisch", aus dem hohen Norden stammend, immer noch nach ihrer Kultur lebend. Und dann gibt es noch solche, die versuchen beides zu vereinen. Die Zerrissenheit wird auch an der Figur des Richard deutlich. Sein Großvater war ein waschechter Wikinger. Richard ist christlich aufgewachsen, ein junger Adeliger, der dennoch mit seiner Herkunft und der nordischen Kultur vertraut ist. Aber er wird nicht als christlicher oder von Gott gewollter Herrscher akzeptiert und bekommt das immer wieder innerlands sowie durch seine Nachbarn zu spüren. Es gibt noch viele andere Aspekte, die mir sehr gefielen unter anderem, dass es weniger kitschig war wegen einer 100%-vorhersehbaren Liebe-Kitsch-Beziehung. Aber lest lieber selbst, dann weiß ich was ich meine.
Mein Fazit: Einfach schön. Nicht zu anspruchsvoll. Nicht kitschig. Realistisch. Daumen hoch.
Schönen Abend noch!
Eure Michelle
Die Normandie. Ein Landstrich im heutigen Frankreich, der einst an die Normannen abgetreten wurde, um das Frankenreich vor den immer neuerlichen Angriffen der furchterregenden Wikinger zu schützen. Jahre später herrscht bereits der dritte Graf über die Normandie. Der christliche getaufte junge Richard, der aber immer noch als Wilder des Norden gilt und sich dementsprechend mit vielen Feinden und Komplotten rumschlagen muss. Die junge Gunnora reist währenddessen mit ihrer Familie von Dänemark in die Normandie, ihr Vater erhofft sich ein besseres Leben. Sie, ihre drei Schwestern und die Eltern sind jedoch noch nach wie vor Anhänger des nordischen Glaubens. Ebenso wie ihre Mutter mit den Geheimnissen der Runen vertraut ist, welche sie an ihre älteste Tochter weiter gibt. Als die Familie jedoch in der Normandie ankommt, fallen schon berittene Krieger über sie her, die Eltern werden getötet. Gunnora und ihre Schwestern können fliehen, wenn auch knapp. Der Mörder ihrer Eltern soll Gunnora den Rest seines Lebens verfolgen und nach dem Leben trachten.
Nun muss Gunnora alleine für ihre jüngeren Schwestern sorgen. Und als sich ihr die Chance offenbart an der Seite des jungen, attraktiven Grafen zu leben, ergreift die kühle Dänin diese. Doch nicht nur Richard hat Feinde, die ihm nach dem Leben trachten. Auch Gunnora muss sich hüten, denn auch jemand aus ihrem direktem Umfeld will sie töten...
Ein Roman mit vielen Wendungen und Facetten. Unerfüllte Liebe, Rachegelüste, Machtgier, Neid. Ein tolles Buch. Was ich besonders schön fand war einfach schon die Tatsache, dass es auch mal um eine andere Bevölkerungsgruppe ging, als um die Briten, die Deutschen oder die Italiener. Die Normannen stellen eine faszinierende Bevölkerungsgruppe dar und ich war froh endlich mal so ein Buch in die Finger zu kriegen. Der Stil hat mir auch außerordentlich gut gefallen. Die Autorin hat im Gegensatz zu anderen, nicht unbedingt schlechteren Büchern, viele verschiedene Teilgeschichten in verhältnismäßig kurzer Zeit zusammengeführt zu einer schönen Story. Auch das nicht eine übermächtige 100% emanzipierte Frau im Vordergrund stand fand ich nicht schlecht. Gunnora ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit keine Frage, aber die Geschichte dreht sich nicht ausschließlich um sie und ihr Schicksal. Vielmehr wird die Zerrissenheit der Bevölkerung der Normandie wunderbar inszeniert. Ein Teil christlich, dem Frankenreich nahe, ein Teil "heidnisch", aus dem hohen Norden stammend, immer noch nach ihrer Kultur lebend. Und dann gibt es noch solche, die versuchen beides zu vereinen. Die Zerrissenheit wird auch an der Figur des Richard deutlich. Sein Großvater war ein waschechter Wikinger. Richard ist christlich aufgewachsen, ein junger Adeliger, der dennoch mit seiner Herkunft und der nordischen Kultur vertraut ist. Aber er wird nicht als christlicher oder von Gott gewollter Herrscher akzeptiert und bekommt das immer wieder innerlands sowie durch seine Nachbarn zu spüren. Es gibt noch viele andere Aspekte, die mir sehr gefielen unter anderem, dass es weniger kitschig war wegen einer 100%-vorhersehbaren Liebe-Kitsch-Beziehung. Aber lest lieber selbst, dann weiß ich was ich meine.
Mein Fazit: Einfach schön. Nicht zu anspruchsvoll. Nicht kitschig. Realistisch. Daumen hoch.
Schönen Abend noch!
Eure Michelle
Belgariad-Saga - David Eddings
Obwohl schon ein paar Jahre älter, ist die Belgariad-Saga eine der besten Fantasy-Serien die ich je gelesen habe. Sie besteht aus fünf Teilen, die nicht einmal an ihrer Spannung, ihrem Witz und ihrem originellen Charakter.
Die Teile heißen: Kind der Prophezeiung, Zauber der Schlange, Spiel der Magier, Turm der Hexer und Duell der Zauberer.
Der junge Garion lebt mit seiner Tante Pol auf einem großen, belebten Hof in Sendarien. Eines Tages erscheint ein alter Erzähler auf dem Hof, der Meister Wolf genannt wird. Was Garion jedoch nicht ahnt: Tante Pol kennt den alten Mann, den er innerlich verehrt, sehr gut und vor allem lange. Nach dieser Begegnung entwickelt sich Garions Leben zu einem nicht vorherzusehendem Abenteuer. Er reist über den ganzen Kontinent um das Auge Aldurs (einem mächtigen magischen Artefakt) zu finden. Das tut er natürlich nicht allein. Er ist in Begleitung einiger mutiger Freunde aus den verschiedensten Herrenländern sowie Tante Pol und Meister Wolf, der wie er bald herausfindet, sein Großvater ist, nur mit einigen Urs davor. Denn: Meister Wolf ist kein geringerer als 7000 Jahre alte Belgarath der erste Jünger des Gottes Aldur und er ist ein Zauberer, so wie seine Tochter Polgara eine Zauberin ist. Und Garion? Er ist das Kind des Lichts, ein Zauberer, Hüter des Auges und König über Riva, die Insel der Stürme. Ganz schön viel für einen Bauernjungen aus Sendarien oder? Als ob das nicht genug wäre, kommt im Laufe der Serie noch eine junge, halbmagische, rothaarige Prinzessin dazu, die alles andere als begeistert von ihrer Reisegruppe ist und insbesondere Garion zu "bäuerlich" findet.
Das schlimmste steht im aber immer noch bevor, die Konfrontation mit dem Kind der Dunkelheit, welcher der verstümmelte Gott der Angarakaner ist.
Die Belgariad-Saga ist einfach wunderbar. Erfrischend, sehr detailliert und erfindungsreich. Man kann sich die Gegenden in denen sich die Charaktere aufhalten sehr gut vorstellen, auch wenn die Übersetzung manchmal etwas holprig ist. Es gibt einige Rechtschreibfehler, manchmal auch leichte Satzbauauffälligkeiten.
Was mir an der Serie außerdem so gut gefällt ist, dass der Witz dauernd erhalten bleibt. Ob nun durch die ständigen Streiterein zwischen Polgara und Belgarath, Garions Ungeschicklichkeit, Silks Dreistigkeit (Einer der Begleiter, er ist Spion und ein sehr - geschickter und skrupeloser Geschäftsmann) und Cenedras (die Prinzessin) ständige Sticheleien, das alles erheitert ungemein. Absolut empfehlenswert!!!
Und noch besser: Es geht sogar noch weiter. Mit der Malloreon-Saga.
Liebe Grüße Michelle
Die Teile heißen: Kind der Prophezeiung, Zauber der Schlange, Spiel der Magier, Turm der Hexer und Duell der Zauberer.
Der junge Garion lebt mit seiner Tante Pol auf einem großen, belebten Hof in Sendarien. Eines Tages erscheint ein alter Erzähler auf dem Hof, der Meister Wolf genannt wird. Was Garion jedoch nicht ahnt: Tante Pol kennt den alten Mann, den er innerlich verehrt, sehr gut und vor allem lange. Nach dieser Begegnung entwickelt sich Garions Leben zu einem nicht vorherzusehendem Abenteuer. Er reist über den ganzen Kontinent um das Auge Aldurs (einem mächtigen magischen Artefakt) zu finden. Das tut er natürlich nicht allein. Er ist in Begleitung einiger mutiger Freunde aus den verschiedensten Herrenländern sowie Tante Pol und Meister Wolf, der wie er bald herausfindet, sein Großvater ist, nur mit einigen Urs davor. Denn: Meister Wolf ist kein geringerer als 7000 Jahre alte Belgarath der erste Jünger des Gottes Aldur und er ist ein Zauberer, so wie seine Tochter Polgara eine Zauberin ist. Und Garion? Er ist das Kind des Lichts, ein Zauberer, Hüter des Auges und König über Riva, die Insel der Stürme. Ganz schön viel für einen Bauernjungen aus Sendarien oder? Als ob das nicht genug wäre, kommt im Laufe der Serie noch eine junge, halbmagische, rothaarige Prinzessin dazu, die alles andere als begeistert von ihrer Reisegruppe ist und insbesondere Garion zu "bäuerlich" findet.
Das schlimmste steht im aber immer noch bevor, die Konfrontation mit dem Kind der Dunkelheit, welcher der verstümmelte Gott der Angarakaner ist.
Die Belgariad-Saga ist einfach wunderbar. Erfrischend, sehr detailliert und erfindungsreich. Man kann sich die Gegenden in denen sich die Charaktere aufhalten sehr gut vorstellen, auch wenn die Übersetzung manchmal etwas holprig ist. Es gibt einige Rechtschreibfehler, manchmal auch leichte Satzbauauffälligkeiten.
Was mir an der Serie außerdem so gut gefällt ist, dass der Witz dauernd erhalten bleibt. Ob nun durch die ständigen Streiterein zwischen Polgara und Belgarath, Garions Ungeschicklichkeit, Silks Dreistigkeit (Einer der Begleiter, er ist Spion und ein sehr - geschickter und skrupeloser Geschäftsmann) und Cenedras (die Prinzessin) ständige Sticheleien, das alles erheitert ungemein. Absolut empfehlenswert!!!
Und noch besser: Es geht sogar noch weiter. Mit der Malloreon-Saga.
Liebe Grüße Michelle
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