Hallo ihr Lieben,
nach langer Pause kann ich euch endlich wieder ein wenig Lesestoff vorstellen. Ich kann mich nur erneut dafür entschuldigen, wie lange ich euch im Dunkeln gelassen hab. Aber krank sein (und das sehr lange) macht echt depressiv.
Die Geschichte ist allen, die zwischen 1998-2006 (und auch zeitweise danach) aktiv die Nachrichten verfolgen konnten, wohlbekannt. Nur zu gut ist sie vielen Eltern immer im Bewusstsein. Ein Bewusstsein, dass hofft, dass ihr entführtes Kind eines Tages wieder zurück kommt. Wie durch ein Wunder. Wie bei Natascha Kampusch.
Im Frühjahr 1998 wurde die damals 10-jährige entführt, verschleppt und gefangen gehalten. 3096 Tage lang. In ihrem Buch 3096 Tage erzählt sie, was geschah, wie die Erlebnisse einzuordnen sind. Wieso sie Wolfgang Priklopil verzeihen kann und wie sie versucht ihren Weg zurück in ein normales Leben zu finden.
Schon komisch oder? Das erste Buch, was ich nach langer Zeit vorstelle handelt von einer Kindesentführung, deren Selbstbefreiungswunder ich selbst aktiv miterlebt habe. Ich war zu dem Zeitpunkt 13 Jahre alt und mir ist die Berichterstattung noch in lebhafter Erinnerung. Mir ist noch sehr bewusst, wie ich damals schockiert und auch verängstigt war. Immer wieder hört man von Kindern, jungen Mädchen und Frauen, die eines Tages verschleppt werden. Nicht mehr wieder kommen. Tot aufgefunden werden. Das Natascha Kampusch nach all den Jahren noch lebte, war für mich wie für so viele andere ein Wunder.
Eigentlich wollte ich das Buch aus vielen Gründen schon lange lesen. Hauptgrund ist nicht die Neugier. Nein, es war von Anfang an offensichtlich, dass Natascha Kampusch ihrem Entführer verziehen hatte. Nur kurze Zeit nach ihrer Befreiung gab sie ja schon Interviews um einiges in das richtige Licht zu rücken. Und irgendwie wollte ich sie immer verstehen lernen.
Endlich habe ich das getan und ich bin fasziniert, wie klar sie sich ausgedrückt hat. Was ich gelesen habe, hat mich sehr berührt. Denn Natascha hat sehr gut ihre verschiedenen Lebenslagen erklärt, mal nüchtern und objektiv. Fast faktisch, aber gut analysiert. Und dann wieder mit ihren persönlichen Notizen, Texten, die ihr was bedeuten hat sie gezeigt, was zu einem bestimmten Zeitpunkt während ihrer Gefangenschaft oder auch zum Zeitpunkt, als sie das Buch schrieb, in ihr vorging. Man konnte sie verstehen. Ich konnte sie gut verstehen. Auch als sie eine Abgrenzung zum Stockholm Syndrom zog, ein Begriff und eine Kategorisierung, die sie nicht ansatzweise billigt. Und auch diese Sichtweise konnte ich gut verstehen.
Ich finde es unglaublich. Natascha ist trotz dem Martyrium, dass sie durchlebt hat, eine sehr klar denkende und mutige junge Frau. Sich so zu öffnen ist unglaublich mutig und selbstbewusst. Ich bewundere sie auch dafür. Und auch was sie versucht aus ihrem Leben, ihrer Freiheit zu machen. Echt beeindruckend. Man sollte trotzdem nicht unbedingt ein Weichei sein, um das Buch zu lesen. Es hat häufig schon fast Krimi-Charakter. Aber ich bin trotzdem fasziniert gewesen. Und bin noch immer genauso schockiert wie damals. Dennoch war das Buch sehr gut. Die Struktur war klar. Nicht 100% chronologisch. Eher eingeordnet nach bestimmten Phasen oder Hauptthemen. Vor allem nachdem Natascha entführt wurde. Stilistisch ist es natürlich klar einzuordnen. Sicherlich gab es Hilfe von einem Ghostwriter oder einem professionellen Autor, aber dennoch ist es Natascha, die spricht. Mit ihrer Stimme. Und dementsprechend kann man stilistisch eigentlich gar nichts sagen. Denn es spricht (wie das bei Autobiografien so ist) nun mal ein authentischer Mensch. Wobei es auch langweilige Autobiografien gibt. Diese hier war aber sehr lesenswert und definitiv gut geschrieben.
Erschienen ist das Buch 2010 beim Ullstein-Verlag und kostet als Printausgabe 9,99 €.
Mein Fazit: Manchmal harter Tobak, aber lesenswert und faszinierend!
So Teil 1 ist durch. :)
Liebe Grüße
Michelle
Posts mit dem Label Ullstein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ullstein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 12. September 2015
Nightingale Way - Samantha Young
So und es folgt Teil 2.
Diesmal wieder das Genre Romance und noch dazu der letzte (!) Teil der aufregenden Edinburgh-Reihe von Samantha Young.
Grace hat einen neuen Nachbarn. Einen Nachbarn, der One-Night-Stands hat. Laute One-Night-Stands, die Grace den Schlaf oder die Arbeitskraft rauben. Oder auch beides. One-Night-Stands, die ihre Höschen auf dem Treppengeländer trocknen.
Eine tolle Nachbarschaft. Logan McLeod ist genau die Art von Nachbar, die Grace nicht gebrauchen kann. Und deswegen sind sie von Anfang an wie Hund und Katz, jagen sich im Kreis und versuchen den jeweils anderen in die Position des Bedrängten zu bringen. Bis auf einmal Maia vor der Tür steht. Die behauptet Logans Tochter zu sein. Als ob es nicht schon so alles kompliziert genug wäre...
Das Buch Scotland Street habe ich euch ja bereits vorgestellt. Jetzt habe ich endlich ein Finale mit Logan, Shannons Bruder, der in diesem Teil bereits auftaucht. In dem er die Hauptrolle spielt und alle Charaktere aus den vergangenen Teilen zusammen finden. Und ein gemeinsames Happy End haben.
Kitschig oder? Ich fand das Buch aber wieder klasse. Natürlich war es wieder eine Bad Guy - Pretty Girl Story. Sozusagen nach Schema F? Nicht ganz. Samantha Youngs Stil macht die Reihe einzigartig, sehr romantisch und sehr emotional.
Beide haben Familienprobleme. Lange verschleppt, wie aktuell. Beide sind etwas kaputte Menschen. Und genau die finden zueinander. Klassisch Romance. Aber wie gesagt echt gut verarbeitet.
Außerdem ist die Erotik sehr plastisch verarbeitet. Wer da nicht als Single (danke ja, das bin ich im Moment :D ) dahinschmilzt, beziehungsweise gewisse Bedürfnisse weckt. Sorry Guys aber ist so: Auch Frauen können manchmal versaut sein. Und Bedürfnisse haben. Und sich übersteigerte Erwartungen anlesen. Naja nicht wirklich. Wenns funkt, dann funkts halt. Dann hält man alles für das Beste, was man bisher hatte.
Ums kurz zu fassen: Mädels, wenn ihr keine Romantik bekommt, weil ihr euch nur Idioten angelt oder weils ne Fernbeziehung ist oder weil ihr auch einfach gerne Romance lest: Die Edinburgh-Reihe ist da definitiv die Richtige. Die Bücher von Samantha Young lesen sich echt klasse und geben gebrochenen Herzen wieder etwas Kitt. Naja meistens. :)
Erschienen ist Nightingale Way - Romantische Nächte beim Ullstein-Verlag und kostet 9,99 €.
Mein Fazit: Romantik und Erotik pur.
Schönen Abend noch!
Eure Michelle
Diesmal wieder das Genre Romance und noch dazu der letzte (!) Teil der aufregenden Edinburgh-Reihe von Samantha Young.
Grace hat einen neuen Nachbarn. Einen Nachbarn, der One-Night-Stands hat. Laute One-Night-Stands, die Grace den Schlaf oder die Arbeitskraft rauben. Oder auch beides. One-Night-Stands, die ihre Höschen auf dem Treppengeländer trocknen.
Eine tolle Nachbarschaft. Logan McLeod ist genau die Art von Nachbar, die Grace nicht gebrauchen kann. Und deswegen sind sie von Anfang an wie Hund und Katz, jagen sich im Kreis und versuchen den jeweils anderen in die Position des Bedrängten zu bringen. Bis auf einmal Maia vor der Tür steht. Die behauptet Logans Tochter zu sein. Als ob es nicht schon so alles kompliziert genug wäre...
Das Buch Scotland Street habe ich euch ja bereits vorgestellt. Jetzt habe ich endlich ein Finale mit Logan, Shannons Bruder, der in diesem Teil bereits auftaucht. In dem er die Hauptrolle spielt und alle Charaktere aus den vergangenen Teilen zusammen finden. Und ein gemeinsames Happy End haben.
Kitschig oder? Ich fand das Buch aber wieder klasse. Natürlich war es wieder eine Bad Guy - Pretty Girl Story. Sozusagen nach Schema F? Nicht ganz. Samantha Youngs Stil macht die Reihe einzigartig, sehr romantisch und sehr emotional.
Beide haben Familienprobleme. Lange verschleppt, wie aktuell. Beide sind etwas kaputte Menschen. Und genau die finden zueinander. Klassisch Romance. Aber wie gesagt echt gut verarbeitet.
Außerdem ist die Erotik sehr plastisch verarbeitet. Wer da nicht als Single (danke ja, das bin ich im Moment :D ) dahinschmilzt, beziehungsweise gewisse Bedürfnisse weckt. Sorry Guys aber ist so: Auch Frauen können manchmal versaut sein. Und Bedürfnisse haben. Und sich übersteigerte Erwartungen anlesen. Naja nicht wirklich. Wenns funkt, dann funkts halt. Dann hält man alles für das Beste, was man bisher hatte.
Ums kurz zu fassen: Mädels, wenn ihr keine Romantik bekommt, weil ihr euch nur Idioten angelt oder weils ne Fernbeziehung ist oder weil ihr auch einfach gerne Romance lest: Die Edinburgh-Reihe ist da definitiv die Richtige. Die Bücher von Samantha Young lesen sich echt klasse und geben gebrochenen Herzen wieder etwas Kitt. Naja meistens. :)
Erschienen ist Nightingale Way - Romantische Nächte beim Ullstein-Verlag und kostet 9,99 €.
Mein Fazit: Romantik und Erotik pur.
Schönen Abend noch!
Eure Michelle
Donnerstag, 28. Mai 2015
Scotland Street - Samantha Young
Guten Morgen,
bis vorgestern war ich etwas auf der Suche nach neuem Lesestoff. Tatsächlich hatte ich mal KEIN neues Buch zu Hause. Das war gruselig und musste auch sofort behoben werden. *hust* Thalia hat sich nun über die Abnahme von mal eben 13 Büchern gefreut. Na gut, 8 davon hab ich schon gelesen, aber ich wollte die gerne auf Englisch haben. Sprache aufbessern und so. Außerdem sind die Witze dann besser :D Der Rest ist aber nagelneu.
Das Buch, was ich euch jetzt vorstelle ist mein "Es-lag-tief-vergraben-und-war-das-einzige-was-da-war"-Notfallbuch. So gesehen. Aber schlecht ist es trotzdem nicht, auch wenn ich von dem Genre Romance langsam aber sicher auch genug gelesen hab.
Scotland Street von Samantha Young.
Sam ist von Glasgow nach Edinburgh übersiedelt und auf der Suche nach einem Job. Raus aus dem alten Leben, ab in ein neues schlüpfen. Aber wenn das mal so einfach wäre.
Sam hat in den vergangenen Jahren immer wieder Beziehungen gehabt, die für sie zur Katastrophe wurden. Noch immer leidet sie unter der letzten Beziehung, will nur einen neuen Job, eine bezahlbare Wohnung und vor allem eines: Nie wieder einen miesen Typen.
Sie bekommt auch einen Job: Am Empfang eines berühmten Tattoo-Studios. Was sie nicht weiß, der Manager des Studios ist heiß, tätowiert und äußerlich genau das was Sam nicht will:
bis vorgestern war ich etwas auf der Suche nach neuem Lesestoff. Tatsächlich hatte ich mal KEIN neues Buch zu Hause. Das war gruselig und musste auch sofort behoben werden. *hust* Thalia hat sich nun über die Abnahme von mal eben 13 Büchern gefreut. Na gut, 8 davon hab ich schon gelesen, aber ich wollte die gerne auf Englisch haben. Sprache aufbessern und so. Außerdem sind die Witze dann besser :D Der Rest ist aber nagelneu.
Das Buch, was ich euch jetzt vorstelle ist mein "Es-lag-tief-vergraben-und-war-das-einzige-was-da-war"-Notfallbuch. So gesehen. Aber schlecht ist es trotzdem nicht, auch wenn ich von dem Genre Romance langsam aber sicher auch genug gelesen hab.
Scotland Street von Samantha Young.
Sam ist von Glasgow nach Edinburgh übersiedelt und auf der Suche nach einem Job. Raus aus dem alten Leben, ab in ein neues schlüpfen. Aber wenn das mal so einfach wäre.
Sam hat in den vergangenen Jahren immer wieder Beziehungen gehabt, die für sie zur Katastrophe wurden. Noch immer leidet sie unter der letzten Beziehung, will nur einen neuen Job, eine bezahlbare Wohnung und vor allem eines: Nie wieder einen miesen Typen.
Sie bekommt auch einen Job: Am Empfang eines berühmten Tattoo-Studios. Was sie nicht weiß, der Manager des Studios ist heiß, tätowiert und äußerlich genau das was Sam nicht will:
Samstag, 23. Mai 2015
Verliebt, Verlobt, Vielleicht...? - Alexandra Gröner
Hallöchen,
Frauen stehen ja bekanntlich auf kitschige Liebesromane, dementsprechend hab ich auch mal ein paar Sachen aus diesem Genre im Gepäck (im wahrsten Sinne des Wortes, das Buch war mit im Urlaub :D). Alexandra Gröner kennen wir ja schon von Sie dürfen die Nanny jetzt küssen. Nun stelle ich euch gerne Verliebt, Verlobt, Vielleicht...? vor.
Tess Jones müsste die glücklichste Frau auf Erden sein. Ihr Freund hat ihr nach mehreren Jahren Beziehung endlich den ersehnten Heiratsantrag gemacht. Er ist erfolgreicher Immobilienmakler, entstammt aus einer angesehenen Familie Englands und sieht gut aus.
Doch ihre Schwiegermutter fängt schon bald an, alles zu kontrollieren, Tess erhält keinerlei Rückendeckung von ihrem Verlobten gegen sie. Ihr Leben wird verplant, ihre Wünsche sind gleichgültig. Ihre Freundinnen öffnen Tess daraufhin die Augen. Kurzerhand lässt sie die Hochzeit
Ein Bett in Cornwall - Alexandra Zöbeli
Guten Abend!
Ich hoffe, ihr habt heute genauso wie ich heute das schöne Wetter draußen genossen und könnt das Pfingstwochenende schön weiter genießen.
Derweil habe ich für euch die Rezension zu einem weiteren Urlaubsbuch.
Für Sophie bricht eine Welt zusammen als eines Nachmittags die Polizei vor der Türe steht und ihr sagt, dass ihr Ehemann, der eigentlich abends nach Hause kommen sollte bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Doch als ob das nicht genug wäre. Merkwürdigerweise war ihr Mann mit einer Arbeitskollegin im Auto, allerdings nicht auf den Weg nach Hause sondern zu einem Flughafen. Als sie die persönlichen Sachen durchsieht, die die Polizei ihr übergeben hat, findet sie einen Brief. Ihr Mann hat sie betrogen. Mit der Kollegin. Wollte abhauen. Die Scheidung. Ohne ihr die Chance zu geben. Ohne einfach ehrlich zu sein.
Die Beerdigung wird für Sophie zur Tortur und sie will nur noch eins: Weg.
Sie fährt nach Hause, packt ein paar Sachen ein und ihren Kater Pepe und macht sich auf den Weg, raus aus der Schweiz erst mal einfach los fahren. Sie landet dann in
Ich hoffe, ihr habt heute genauso wie ich heute das schöne Wetter draußen genossen und könnt das Pfingstwochenende schön weiter genießen.
Derweil habe ich für euch die Rezension zu einem weiteren Urlaubsbuch.
Für Sophie bricht eine Welt zusammen als eines Nachmittags die Polizei vor der Türe steht und ihr sagt, dass ihr Ehemann, der eigentlich abends nach Hause kommen sollte bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Doch als ob das nicht genug wäre. Merkwürdigerweise war ihr Mann mit einer Arbeitskollegin im Auto, allerdings nicht auf den Weg nach Hause sondern zu einem Flughafen. Als sie die persönlichen Sachen durchsieht, die die Polizei ihr übergeben hat, findet sie einen Brief. Ihr Mann hat sie betrogen. Mit der Kollegin. Wollte abhauen. Die Scheidung. Ohne ihr die Chance zu geben. Ohne einfach ehrlich zu sein.
Die Beerdigung wird für Sophie zur Tortur und sie will nur noch eins: Weg.
Sie fährt nach Hause, packt ein paar Sachen ein und ihren Kater Pepe und macht sich auf den Weg, raus aus der Schweiz erst mal einfach los fahren. Sie landet dann in
Freitag, 6. Februar 2015
Böse Jungs - Susann Julieva
Hallöchen.
Als ich neulich mit einer Kollegin über Bücher und auch über Gay-Romance sprach, sagte sie, Gay-Romance könne nie so gut sein wie die "normalen". Ich muss ehrlich sagen: Ich hab nicht widersprochen, dem aber auch nicht zugestimmt. Jetzt muss ich ihr aber mal wirklich widersprechen.
Böse Jungs war für mich qualitativ genauso gut wie es die anderen Romance-Bücher waren, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und auf subtile Art und Weise war es sogar etwas besser.
James Foley, Journalist für den Woodhaven Herald und Student des Woodhaven College, ist ein sarkastischer Einzelgänger mit nur einem wirklichen Freund. Und er ist schwul. Dummerweise liebt er auch noch seinen besten Freund Casey, der dummerweise hetero zu sein scheint. Neuerdings hängt auch noch dieser Superstar Danny Rizzo immer mit ihnen ab und Casey tanzt total nach seiner Pfeife. Ätzend, findet James und versucht
Als ich neulich mit einer Kollegin über Bücher und auch über Gay-Romance sprach, sagte sie, Gay-Romance könne nie so gut sein wie die "normalen". Ich muss ehrlich sagen: Ich hab nicht widersprochen, dem aber auch nicht zugestimmt. Jetzt muss ich ihr aber mal wirklich widersprechen.
Böse Jungs war für mich qualitativ genauso gut wie es die anderen Romance-Bücher waren, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und auf subtile Art und Weise war es sogar etwas besser.
James Foley, Journalist für den Woodhaven Herald und Student des Woodhaven College, ist ein sarkastischer Einzelgänger mit nur einem wirklichen Freund. Und er ist schwul. Dummerweise liebt er auch noch seinen besten Freund Casey, der dummerweise hetero zu sein scheint. Neuerdings hängt auch noch dieser Superstar Danny Rizzo immer mit ihnen ab und Casey tanzt total nach seiner Pfeife. Ätzend, findet James und versucht
Sie dürfen die Nanny jetzt küssen - Alexandra Gröner
Guten Morgen zusammen und ein frohes neues Jahr 2015!
Kurz vor dem Übergang habe ich mal wieder ein Buch gelesen, kam aber bisher nicht dazu, euch die Rezension dazu nieder zu schreiben. Dementsprechend stelle ich euch Sie dürfen die Nanny jetzt küssen von Alexandra Gröner vor.
Luke und Finn sind nun allein. Samantha wurde heute morgen beerdigt. Wie soll es jetzt weiter gehen? Wie soll Luke seinen kleinen Sohn groß bekommen ohne seine Frau? Wie soll das Leben weiter gehen?
2 Jahre später: Die junge Pippa bekommt einen Auftrag. Den Sohn eines Londoner Fußballers als Nanny betreuen. Der Lohn für diese Aufgabe: schlappe 50.000 Pfund!
Dabei will Pippa eigentlich nichts mehr mit Sportlern zu tun haben. Sie sind eingebildet, unmöglich und der letzte der hat sie bedrängt. Niemals wieder Sportler, das hat sie sich geschworen. Aber wie das Schicksal so spielt: Ihre Chefin macht ihr da einen Strich durch die Rechnung. Und Verdammt noch mal
Kurz vor dem Übergang habe ich mal wieder ein Buch gelesen, kam aber bisher nicht dazu, euch die Rezension dazu nieder zu schreiben. Dementsprechend stelle ich euch Sie dürfen die Nanny jetzt küssen von Alexandra Gröner vor.
Luke und Finn sind nun allein. Samantha wurde heute morgen beerdigt. Wie soll es jetzt weiter gehen? Wie soll Luke seinen kleinen Sohn groß bekommen ohne seine Frau? Wie soll das Leben weiter gehen?
2 Jahre später: Die junge Pippa bekommt einen Auftrag. Den Sohn eines Londoner Fußballers als Nanny betreuen. Der Lohn für diese Aufgabe: schlappe 50.000 Pfund!
Dabei will Pippa eigentlich nichts mehr mit Sportlern zu tun haben. Sie sind eingebildet, unmöglich und der letzte der hat sie bedrängt. Niemals wieder Sportler, das hat sie sich geschworen. Aber wie das Schicksal so spielt: Ihre Chefin macht ihr da einen Strich durch die Rechnung. Und Verdammt noch mal
Strawberry Icing - Daniela Blum
Hallöchen,
diese Rezension hat ein wenig auf sich warten lassen, aber das tut Strawberry Icing trotzdem keinen Abbruch. Denn hier warten typische Klischees, großes Chaos und natürlich die ganz große Liebe auf den Leser.
Ben ist reich, gut aussehend, erfolgreich in seinem Job, viel auf Reisen und vor allem eins: Ein Playboy. Nach einer seiner erneuten Eskapaden stellen seine Eltern ihm ein Ultimatum: Entweder er reißt sich endlich zusammen oder er wird enterbt. Seine einzige Möglichkeit: Den 25. Geburtstag einer reichen Erbin zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu organisieren, denn daran hängt der Vertragsabschluss mit ihrem Vater, einem reichen Firmenbesitzer, der ein lukrativer Kunde für die Firma von Bens Vater wäre. Doch wie das nun mal so ist: Die junge Dame ist schwierig zufrieden zu stellen und kippt Ben auch noch den Champagner ins Gesicht.
Das gibt Rache! Und Ben muss nicht lange warten. Als Antonia Summerfield am Morgen nach ihrem Geburtstag aufwacht - einer völlig durchzechten Nacht inklusive total Absturz - hatte sie nicht nur einen One-Night-Stand sondern ist auch noch: VERHEIRATET! Mit einem Bäcker names Alexander Novak. Nicht akzeptabel für eine Summerfield. Das findet auch Antonias Vater, der sie nach Abweisung der Eheanullierung, verstößt. Zu allem Überdruss wird Antonia außerdem dazu verurteilt erst 1 Jahr mit ihrem Mann zu leben, bevor sie sich scheiden lässt. Also bleibt ihr nicht anderes über als sich scheinbar zu fügen.
Doch weder Alex noch Ben, sind diejenigen, die sie zu sein scheinen. Und noch schwieriger wird es für Antonia als sie anfängt Alex' Granny, seine kleine Schwester und vor allem Alex sehr, sehr gern zu haben. Oder ist es doch Liebe?
Ich fand Strawberry Icing wundervoll. Es war erfrischend, kreativ und vor allem unglaublich fesselnd. Natürlich verkörpert es eine typische Romantik-Story. Aber sie ist anders verpackt als sonst. Die Wendungen, einzelnen Geheimnisse und vor allem die Veränderungen der Hauptcharaktere machen das Buch nicht so klischeehaft.
Antonia-Ben-Alex. Eine Dreiecks-Geschichte? Mag so scheinen, ist aber nicht so. Aber ich will euch nichts vorweg nehmen, schließlich sollt ihr auch noch selbst lesen und rausfinden, was da Sache ist.
Das Interessante an Antonias Person, die ja hauptsächlich die Handlung bestimmt, ist ihre Wandlung, die sie im Verlauf des Buches durch macht. Von der eiskalten Millionärstochter alá Ete-Petete zur selbstständigen Geschäftsfrau. Ohne Daddy - mitten in L.A. Die einzige die ihr zur Seite stehen sind ein langjähriger Freund und ihre beste Freundin Mag. Richtig toll finde ich das beschriebene ständig wiederkehrende Gefühlschaos. Es herrscht aber nicht nur bei Antonia. Es ist unglaublich detailliert und auch einfühlsam beschrieben, sodass man mit fühlen kann.
Was das Buch zudem noch sehr aufgepeppt hat, waren die ziemlich heißen Sexszenen. Ich muss sagen: Wow. Es war sehr plastisch, sehr heiß und vor allem: Wo ist mein Alex?!
Naja ich will nicht mehr so viel verraten. Lest das Buch (eBook!!!)am besten einfach selbst.
Mein Fazit: Romantisch, heiß und sehr real!
Schönen Abend,
eure Michelle
diese Rezension hat ein wenig auf sich warten lassen, aber das tut Strawberry Icing trotzdem keinen Abbruch. Denn hier warten typische Klischees, großes Chaos und natürlich die ganz große Liebe auf den Leser.
Ben ist reich, gut aussehend, erfolgreich in seinem Job, viel auf Reisen und vor allem eins: Ein Playboy. Nach einer seiner erneuten Eskapaden stellen seine Eltern ihm ein Ultimatum: Entweder er reißt sich endlich zusammen oder er wird enterbt. Seine einzige Möglichkeit: Den 25. Geburtstag einer reichen Erbin zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu organisieren, denn daran hängt der Vertragsabschluss mit ihrem Vater, einem reichen Firmenbesitzer, der ein lukrativer Kunde für die Firma von Bens Vater wäre. Doch wie das nun mal so ist: Die junge Dame ist schwierig zufrieden zu stellen und kippt Ben auch noch den Champagner ins Gesicht.
Das gibt Rache! Und Ben muss nicht lange warten. Als Antonia Summerfield am Morgen nach ihrem Geburtstag aufwacht - einer völlig durchzechten Nacht inklusive total Absturz - hatte sie nicht nur einen One-Night-Stand sondern ist auch noch: VERHEIRATET! Mit einem Bäcker names Alexander Novak. Nicht akzeptabel für eine Summerfield. Das findet auch Antonias Vater, der sie nach Abweisung der Eheanullierung, verstößt. Zu allem Überdruss wird Antonia außerdem dazu verurteilt erst 1 Jahr mit ihrem Mann zu leben, bevor sie sich scheiden lässt. Also bleibt ihr nicht anderes über als sich scheinbar zu fügen.
Doch weder Alex noch Ben, sind diejenigen, die sie zu sein scheinen. Und noch schwieriger wird es für Antonia als sie anfängt Alex' Granny, seine kleine Schwester und vor allem Alex sehr, sehr gern zu haben. Oder ist es doch Liebe?
Ich fand Strawberry Icing wundervoll. Es war erfrischend, kreativ und vor allem unglaublich fesselnd. Natürlich verkörpert es eine typische Romantik-Story. Aber sie ist anders verpackt als sonst. Die Wendungen, einzelnen Geheimnisse und vor allem die Veränderungen der Hauptcharaktere machen das Buch nicht so klischeehaft.
Antonia-Ben-Alex. Eine Dreiecks-Geschichte? Mag so scheinen, ist aber nicht so. Aber ich will euch nichts vorweg nehmen, schließlich sollt ihr auch noch selbst lesen und rausfinden, was da Sache ist.
Das Interessante an Antonias Person, die ja hauptsächlich die Handlung bestimmt, ist ihre Wandlung, die sie im Verlauf des Buches durch macht. Von der eiskalten Millionärstochter alá Ete-Petete zur selbstständigen Geschäftsfrau. Ohne Daddy - mitten in L.A. Die einzige die ihr zur Seite stehen sind ein langjähriger Freund und ihre beste Freundin Mag. Richtig toll finde ich das beschriebene ständig wiederkehrende Gefühlschaos. Es herrscht aber nicht nur bei Antonia. Es ist unglaublich detailliert und auch einfühlsam beschrieben, sodass man mit fühlen kann.
Was das Buch zudem noch sehr aufgepeppt hat, waren die ziemlich heißen Sexszenen. Ich muss sagen: Wow. Es war sehr plastisch, sehr heiß und vor allem: Wo ist mein Alex?!
Naja ich will nicht mehr so viel verraten. Lest das Buch (eBook!!!)am besten einfach selbst.
Mein Fazit: Romantisch, heiß und sehr real!
Schönen Abend,
eure Michelle
Ein Kuss in den Highlands - Emily Bold
Hallöchen,
neues Futter für hungrige Leseratten! Ein Kuss in den Highlands ein Roman von einer deutschen Autorin, spielt hauptsächlich in (ja wo wohl dem Titel nach zu schließen?
) in Schottland.
Charlotte ist erfolgreich. In ihrem Job, in der Liebe, ihr Leben scheint perfekt. Sie arbeitet in einer angesehenen Londoner Galerie und liebt die Kunst. Ihr Freund ein Immobilienmarkler aus reichem Hause macht ihr eines Abends unvorhergesehen einen Heiratsantrag. Woraufhin ein Albtraum für Charlotte beginnt. Abgesehen von ihrer Schwiegermutter in spe, die ihr schon am Tag darauf mit der halben Hochzeitsplanung in den Ohren liegt, erreicht Charlotte die Nachricht vom überraschenden Tod ihrer letzten lebenden Verwandten, ihrer Tante Helen. Charlotte muss nach Schottland reisen, traurig und verletzt, denn ihr Verlobter hielt es nicht für notwendig ihr beizustehen. Dazu mischen sich die Schuldgefühle, dass sie ihre Tante lange nicht mehr besucht hat. Doch als sie nach Schootland zurück kommt und in das Haus ihrer Kindheit beginnt sie ihr Leben zu überdenken. Nicht zuletzt dank Matt, der ihr immer wieder neuen Stoff zum Nachdenken gibt. Und Tante Helens Aufgabe ihre versteckten Bilder zu finden tut ihr ebenso gut, wie sich selbst wieder der Malerei zu widmen. In der kurzen Zeit, die Charlotte in Schottland verbringt, muss sie viele Entscheidungen fällen und beginnt sich von Grund auf zu ändern. Sie überdenkt ihre Beziehung, ihr Leben, kurzum alles. Und als hätte sie nicht schon genug im Kopf, verbirgt ihr Verlobter ein furchtbares Geheimnis vor ihr...
Dafür, dass Schottland ein so raues Land sein soll, sind die Charaktere, die es bevölkern auf jeden Fall sehr warmherzig und offen gegenüber anderen, auch wenn sie sich manchmal hinter einer rauen Verhaltensweise verstecken. Das Gefühl hatte ich jedenfalls als ich "Ein Kuss in den Highlands" von Emily Bold gelesen habe. Nachdem ich meinen Stapel endlich mal soweit runter gelesen hatte, war ich innerhalb von zwei Stunden mit dem Buch durch. Und fand es echt super gut.
Schon bei der Leseprobe dachte ich mir irgendwie, das Charlotte unglücklich ist. Verlobt, guter Job, ein Leben in London. Aber irgendwie kam sie mir ziemlich melanchonisch vor und gerade am Anfang ziemlich sarkastisch, als sie beispielsweise über den Fußballer und seine Freundin spricht .
Als sie aufgrund des Todes ihrer Tante nach Schottland reist, ist sie deprimiert, bärbeissig und wirkt auch ziemlich einsam in dieser großen Welt. Und das obwohl sie eine Hochzeit der Extraklasse vorzubereiten hat. Nicht gerade die richtige Stimmung für eine Braut würde ich sagen?! Und irgendwie ist es auch kein wunder, das Matt sie von Anfang an ziemlich schnell auf die Palme bringt. Abgesehen davon gibt er sich ja auch ziemlich Mühe mit seiner Verhaltensweise, sie zu Weißglut zu treiben. Aber dieses Hin und Her zwischen den beiden gefällt mir richtig gut. Es ist nicht so klischeehaft: Oh ich bin so traurig und da steht ein schöner Mann, den benutze ich jetzt als Trostpflaster. Viel eher ist Matt auf andere Art und Weise Balsam für Charlottes Seele. Diese ist zutiefst verletzt, dass ihr Verlobter nicht mit zur Beerdigung ihrer Tante und ihrem einzigen Familienmitglied reiste, traurig über ihren Verlust, verunsichert wegen der bombastischen Hochzeit... Kurzum Charlotte wird von einem Gefühlschaos heimgesucht, wie es sich gewaschen hat. Und doch zeigt Matt ihr irgendwie den Weg hinaus. Schrittweise schon klar, aber immer mehr beginnt Charlotte zu begreifen, was sie in den letzten Jahren alles verpasst hat. Und obwohl ihre Tante Helen tot ist, hilft auch sie Charlotte dabei wieder sie selbst zu werden. Genau das macht die Geschichte umso schöner!
Die Liebe zur Kunst hat Charlotte schon immer mit ihrer Tante verbunden, aber seit einigen Jahren hat sich Charlotte weder um ihre Tante noch um ihre eigene Malerei gekümmert. Aber ihre Tante stellt sie vor die Aufgabe Ihre versteckten Werke zu finden und mit dieser Aufgabe finde ich geht Charlotte auf der Suche nach sich selbst. Als Matt sie irgendwann mal zum Malen in Helens Atelier bewegt, ist das ein großer Schritt für sie und bringt sie zurück auf den richtigen Pfad.
Das ihr Leben aber dennoch von vielen Problemen begleitet wird, macht das Buch um einiges spannender, als wenn es eine reine Happy-End-Story in den Highlands wäre. Die erotisch-romantische Stimmung zwischen Matt und Charlotte nimmt immer mehr zu, wird aber immer wieder durch Einschnitte oder besser gesagt Personen unterbrochen. Mal ist es Charlottes zukünfitge Schwiegermutter, mal Matts Vater oder auch Charlottes Verlobter. Matt und Francis prügeln sich sogar. Außerdem kommt noch das riesige Erbe von Helen hinzu, das Charlotte zur Entscheidung zwingt: Behält sie das Haus in Schottland oder nicht? In kürzester Zeit ist jedoch ihr Herz wieder mit ihrer eigentlichen Heimat verwachsen und als sie dann noch erfährt, dass der Markler, der ihr das Haus abkaufen will, durch eine fahlässige Handlung den Tod ihrer Eltern verschuldet hat, bricht Charlottes Welt noch einmal zusammen.
Doch das war nicht das dunkelste Geheimnis der Geschichte...
Insgesamt finde ich es einfach toll, Charlottes Wandlung mit anzusehen. Da ich mich selbst gerade aus einer ziemlich traurigen und beengenden Beziehung befreit habe und mich echt schon wieder ganz anders fühle wie vorher, kann ich mich auf gewisse Art und Weise sehr gut mit ihren Veränderungen an ihrem Leben identifizieren. Sie macht wieder mehr, was ihr Spaß macht, widmet sich Schritt für Schritt wieder sich selbst. Ihre Wandlung, ihre Erkenntnisse über ihre Beziehung zu Francis und seinen wahren Charakter, der große Eklat in der Öffentlichkeit... All das kam mir erschreckend bekannt vor und brachte mir die Handlung noch näher als ohnehin schon. Und das macht für mich das Buch sogar noch besser. In vielerlei Hinsicht bin ich einfach hinein versunken und als neuer Mensch wieder aufgetaucht.
Unterstützt wurde dieses Gefühl durch den einfühlsamen Stil, in dem das Buch geschrieben ist. Flüssig, gefühlsbetont und nicht so abgehackt, sodass man einfach ein locker und entspannt lesen konnte.
So ich denke ich hab mein Versprechen von der Buchmesse mehr als ausreichend erfüllt oder?
Danke noch einmal für das Gespräch und das Autogramm. 
Liebe Grüße,
Michelle
neues Futter für hungrige Leseratten! Ein Kuss in den Highlands ein Roman von einer deutschen Autorin, spielt hauptsächlich in (ja wo wohl dem Titel nach zu schließen?
Charlotte ist erfolgreich. In ihrem Job, in der Liebe, ihr Leben scheint perfekt. Sie arbeitet in einer angesehenen Londoner Galerie und liebt die Kunst. Ihr Freund ein Immobilienmarkler aus reichem Hause macht ihr eines Abends unvorhergesehen einen Heiratsantrag. Woraufhin ein Albtraum für Charlotte beginnt. Abgesehen von ihrer Schwiegermutter in spe, die ihr schon am Tag darauf mit der halben Hochzeitsplanung in den Ohren liegt, erreicht Charlotte die Nachricht vom überraschenden Tod ihrer letzten lebenden Verwandten, ihrer Tante Helen. Charlotte muss nach Schottland reisen, traurig und verletzt, denn ihr Verlobter hielt es nicht für notwendig ihr beizustehen. Dazu mischen sich die Schuldgefühle, dass sie ihre Tante lange nicht mehr besucht hat. Doch als sie nach Schootland zurück kommt und in das Haus ihrer Kindheit beginnt sie ihr Leben zu überdenken. Nicht zuletzt dank Matt, der ihr immer wieder neuen Stoff zum Nachdenken gibt. Und Tante Helens Aufgabe ihre versteckten Bilder zu finden tut ihr ebenso gut, wie sich selbst wieder der Malerei zu widmen. In der kurzen Zeit, die Charlotte in Schottland verbringt, muss sie viele Entscheidungen fällen und beginnt sich von Grund auf zu ändern. Sie überdenkt ihre Beziehung, ihr Leben, kurzum alles. Und als hätte sie nicht schon genug im Kopf, verbirgt ihr Verlobter ein furchtbares Geheimnis vor ihr...
Dafür, dass Schottland ein so raues Land sein soll, sind die Charaktere, die es bevölkern auf jeden Fall sehr warmherzig und offen gegenüber anderen, auch wenn sie sich manchmal hinter einer rauen Verhaltensweise verstecken. Das Gefühl hatte ich jedenfalls als ich "Ein Kuss in den Highlands" von Emily Bold gelesen habe. Nachdem ich meinen Stapel endlich mal soweit runter gelesen hatte, war ich innerhalb von zwei Stunden mit dem Buch durch. Und fand es echt super gut.
Schon bei der Leseprobe dachte ich mir irgendwie, das Charlotte unglücklich ist. Verlobt, guter Job, ein Leben in London. Aber irgendwie kam sie mir ziemlich melanchonisch vor und gerade am Anfang ziemlich sarkastisch, als sie beispielsweise über den Fußballer und seine Freundin spricht .
Als sie aufgrund des Todes ihrer Tante nach Schottland reist, ist sie deprimiert, bärbeissig und wirkt auch ziemlich einsam in dieser großen Welt. Und das obwohl sie eine Hochzeit der Extraklasse vorzubereiten hat. Nicht gerade die richtige Stimmung für eine Braut würde ich sagen?! Und irgendwie ist es auch kein wunder, das Matt sie von Anfang an ziemlich schnell auf die Palme bringt. Abgesehen davon gibt er sich ja auch ziemlich Mühe mit seiner Verhaltensweise, sie zu Weißglut zu treiben. Aber dieses Hin und Her zwischen den beiden gefällt mir richtig gut. Es ist nicht so klischeehaft: Oh ich bin so traurig und da steht ein schöner Mann, den benutze ich jetzt als Trostpflaster. Viel eher ist Matt auf andere Art und Weise Balsam für Charlottes Seele. Diese ist zutiefst verletzt, dass ihr Verlobter nicht mit zur Beerdigung ihrer Tante und ihrem einzigen Familienmitglied reiste, traurig über ihren Verlust, verunsichert wegen der bombastischen Hochzeit... Kurzum Charlotte wird von einem Gefühlschaos heimgesucht, wie es sich gewaschen hat. Und doch zeigt Matt ihr irgendwie den Weg hinaus. Schrittweise schon klar, aber immer mehr beginnt Charlotte zu begreifen, was sie in den letzten Jahren alles verpasst hat. Und obwohl ihre Tante Helen tot ist, hilft auch sie Charlotte dabei wieder sie selbst zu werden. Genau das macht die Geschichte umso schöner!
Die Liebe zur Kunst hat Charlotte schon immer mit ihrer Tante verbunden, aber seit einigen Jahren hat sich Charlotte weder um ihre Tante noch um ihre eigene Malerei gekümmert. Aber ihre Tante stellt sie vor die Aufgabe Ihre versteckten Werke zu finden und mit dieser Aufgabe finde ich geht Charlotte auf der Suche nach sich selbst. Als Matt sie irgendwann mal zum Malen in Helens Atelier bewegt, ist das ein großer Schritt für sie und bringt sie zurück auf den richtigen Pfad.
Das ihr Leben aber dennoch von vielen Problemen begleitet wird, macht das Buch um einiges spannender, als wenn es eine reine Happy-End-Story in den Highlands wäre. Die erotisch-romantische Stimmung zwischen Matt und Charlotte nimmt immer mehr zu, wird aber immer wieder durch Einschnitte oder besser gesagt Personen unterbrochen. Mal ist es Charlottes zukünfitge Schwiegermutter, mal Matts Vater oder auch Charlottes Verlobter. Matt und Francis prügeln sich sogar. Außerdem kommt noch das riesige Erbe von Helen hinzu, das Charlotte zur Entscheidung zwingt: Behält sie das Haus in Schottland oder nicht? In kürzester Zeit ist jedoch ihr Herz wieder mit ihrer eigentlichen Heimat verwachsen und als sie dann noch erfährt, dass der Markler, der ihr das Haus abkaufen will, durch eine fahlässige Handlung den Tod ihrer Eltern verschuldet hat, bricht Charlottes Welt noch einmal zusammen.
Doch das war nicht das dunkelste Geheimnis der Geschichte...
Insgesamt finde ich es einfach toll, Charlottes Wandlung mit anzusehen. Da ich mich selbst gerade aus einer ziemlich traurigen und beengenden Beziehung befreit habe und mich echt schon wieder ganz anders fühle wie vorher, kann ich mich auf gewisse Art und Weise sehr gut mit ihren Veränderungen an ihrem Leben identifizieren. Sie macht wieder mehr, was ihr Spaß macht, widmet sich Schritt für Schritt wieder sich selbst. Ihre Wandlung, ihre Erkenntnisse über ihre Beziehung zu Francis und seinen wahren Charakter, der große Eklat in der Öffentlichkeit... All das kam mir erschreckend bekannt vor und brachte mir die Handlung noch näher als ohnehin schon. Und das macht für mich das Buch sogar noch besser. In vielerlei Hinsicht bin ich einfach hinein versunken und als neuer Mensch wieder aufgetaucht.
Unterstützt wurde dieses Gefühl durch den einfühlsamen Stil, in dem das Buch geschrieben ist. Flüssig, gefühlsbetont und nicht so abgehackt, sodass man einfach ein locker und entspannt lesen konnte.
So ich denke ich hab mein Versprechen von der Buchmesse mehr als ausreichend erfüllt oder?
Liebe Grüße,
Michelle
Der Leuchtturmwärter - Camilla Läckberg
Der Leuchtturmwärter ist ein fesselnder Krimi mit abwechslungsreichen Handlungssträngen, hat man doch zu Beginn das Gefühl in eine zerrissene, unzusammenhängende Geschichte hingeworfen zu werden.
Das Buch beginnt mit vielen Handlungssträngen, die, wie die daran teilhabenden Personen, nicht miteinander verbunden zu sein scheinen.
Die Autorin hat eine komplexe Struktur von einzelnen Geschichten geschaffen, die sie mit viel Feingefühl zu einem großartigem Finale bringt. Anders als der Titel vermuten lässt geht es nicht in erster Linie um einen verrückten Leuchtturmwärter, der die Bewohner einer Kleinstadt am Meer massakriert. Tatsächlich muss man schon ein wenig zwischen den Zeilen lesen, um den Titel in dem Krimi wieder zu finden. Allerdings geht es wirklich um eine kleine schwedische Kleinstadt am Meer, in der auch viele der handlungstragenden Personen leben oder arbeiten. Das Buch handelt von Drogenhandel im großen Stil, Abhängigkeit, Misshandlungen, starke Unfalltraumata, häusliche Gewalt, Ehe-/ Beziehungsprobleme kommen natürlich auch nicht zu kurz. Ebenso findet man dort soziale Problem-Themen wieder, wie unter anderem die Frage, wie man mit Fällen häuslicher Gewalt umgehen muss und welche Probleme Stellen haben, die sich mit häuslicher Gewalt befassen.
Anhand der hier aufgeführten Bereiche, die thematisiert werden, kann man vielleicht bereits erahnen: Der Leuchtturmwärter ist sehr abwechslungsreich und verspricht viele Überraschungen. Alles in allem ist der Roman sehr tiefgründig und auch für Nicht-Krimi-Leser echt guter Lesestoff. Das Buch ist nicht gerade das blutigste, dafür aber wirklich anspruchsvoll und die vielen verschiedenen Handlungsstränge sorgen durchaus für einen Gruselfaktor. Man ist ständig auf der Lauer und versucht zu ergründen, wer der Mörder ist. Und um ehrlich zu sein, obwohl wenig Blut fließt:
Mein Fazit: Das Ende fand ich echt eklig, ich glaube ich habe einfach eine zu lebhafte Fantasie! Ich hoffe, ich kann euch für diesen tollen Krimi begeistern!
Eure Michelle
Das Buch beginnt mit vielen Handlungssträngen, die, wie die daran teilhabenden Personen, nicht miteinander verbunden zu sein scheinen.
Die Autorin hat eine komplexe Struktur von einzelnen Geschichten geschaffen, die sie mit viel Feingefühl zu einem großartigem Finale bringt. Anders als der Titel vermuten lässt geht es nicht in erster Linie um einen verrückten Leuchtturmwärter, der die Bewohner einer Kleinstadt am Meer massakriert. Tatsächlich muss man schon ein wenig zwischen den Zeilen lesen, um den Titel in dem Krimi wieder zu finden. Allerdings geht es wirklich um eine kleine schwedische Kleinstadt am Meer, in der auch viele der handlungstragenden Personen leben oder arbeiten. Das Buch handelt von Drogenhandel im großen Stil, Abhängigkeit, Misshandlungen, starke Unfalltraumata, häusliche Gewalt, Ehe-/ Beziehungsprobleme kommen natürlich auch nicht zu kurz. Ebenso findet man dort soziale Problem-Themen wieder, wie unter anderem die Frage, wie man mit Fällen häuslicher Gewalt umgehen muss und welche Probleme Stellen haben, die sich mit häuslicher Gewalt befassen.
Anhand der hier aufgeführten Bereiche, die thematisiert werden, kann man vielleicht bereits erahnen: Der Leuchtturmwärter ist sehr abwechslungsreich und verspricht viele Überraschungen. Alles in allem ist der Roman sehr tiefgründig und auch für Nicht-Krimi-Leser echt guter Lesestoff. Das Buch ist nicht gerade das blutigste, dafür aber wirklich anspruchsvoll und die vielen verschiedenen Handlungsstränge sorgen durchaus für einen Gruselfaktor. Man ist ständig auf der Lauer und versucht zu ergründen, wer der Mörder ist. Und um ehrlich zu sein, obwohl wenig Blut fließt:
Mein Fazit: Das Ende fand ich echt eklig, ich glaube ich habe einfach eine zu lebhafte Fantasie! Ich hoffe, ich kann euch für diesen tollen Krimi begeistern!
Eure Michelle
Abonnieren
Posts (Atom)