cookieOptions = {...}; Bücherliebhaber: Krimi
Posts mit dem Label Krimi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krimi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. Mai 2015

Commissario Brunetti - Donna Leon

Hallöchen,

also Krimileser kennen diese Schriftstellerin und ihren liebenswerten Hauptcharakter meistens schon, aber trotzdem lohnt es sich immer auf diese Serie aufmerksam zu machen. Die Fälle von Commissario Brunetti.

Venedig - Bei einer Opernpremiere wird der Dirigent tot in seiner Umkleide aufgefunden. Einer der größten Dirigenten des 20. Jahrhunderts ist vergiftet worden.
Commissario Brunetti wittert eine Spur: eine eifersüchtige Ehefrau? Eine bedrohte Sopranistin? Ein gekränkter Regisseur? Hat seine deutsche Vergangenheit ihn eingeholt?
Bei den Recherchen über den Toten gelangt der Commissario u.a. zu der Erkenntnis, dass in seiner Zeit als Stardirigent des 3. Reiches viel über ihn vertuscht worden ist.
Doch nicht nur der Tod ist im Leben des passionierten Polizisten allgegenwärtig, auch das Leben spielt eine große Rolle. Seine Paola und die Kinder Chiara und Rafael

Freitag, 6. Februar 2015

Tödlicher Frost - AsbjØrn Jaklin

Hallöchen,

nach meinem Umzug habe ich endlich wieder eigenes Internet und kann mich an die Rezensionen setzen, die leider schon länger ausstehen. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel. Strawberry Icing folgt auch noch, bisher ist mir jedoch immer wieder der Browser abgeschmiert. Ich hoffe das läuft jetzt endlich besser!
Nach einiger Überlegung und 2tem Lesen des Buches, kam ich zu dem Schluss: Ich fand es nicht so gut, wie die Leseprobe von Tödlicher Frost es vermuten lies.

Norwegen 1942 - In einem Gefangenenlager kommt es zu einer grausamen Exekution. Erst an den hinter dem Rücken gefesselten Armen aufgehängt zur Folter. Danach Tod durch den Strang. Der Gefangene wehrt sich. Bis es dem Befehlshaber zu bunt wird. Eine Kugel im Kopf hilft.
Norwegen 1949 - Nach seiner Flucht 1944 ist Reinhardt Stuckmann wieder in Norwegen. Als Berater auf einer Konferenz für den Fall eines Krieges zwischen Ost und West. Wird ihn jemand erkennen?
Norwegen 2009 - Der Journalist Alexander Winther und seine Kollegin erfahren von einem grausamen Mord

Eiskalte Umarmung: Poesie der Angst - Astrid Korten

Pfui, ich hab mir ja schon so einiges durchgelesen, aber das Gesamtbild war wirklich erschreckend.

In der Hauptrolle geht es um Katharina Wendler und ihre Schwester Anna. Als Anna auf die Welt kommt ist Katharina bereits 10 Jahre alt. Der neue Mann ihrer Mutter ist jedoch sehr gruselig und je älter Katharina wird, desto offensichtlicher wird, dass er noch mehr von ihr will. Doch Ben ist nicht der einzige, der Katharina beobachtet. Da ist auch noch Jakob. Jakob, der ein Faiblé für blonde, engelsgleiche Frauen hat, wie Katharina eine wird. Die Mordfälle, die München und Umgebung zwischen 1981 und 1995 geschehen sind von perverser Gewalt gezeichnet, verstümmelt, geschändet, entsorgt. Der junge Kommissar des Morddezernats München Robert Hirschau beginnt zu ermitteln, doch der Täter ist zu gut. Zu wenig Spuren, die Kriminaltechnik der 80er Jahre stößt mehr als nur an ihre Grenzen. Sie ist in dem Sinne wie heute noch gar nicht Existent. DNA-Analyse noch gar nicht erfunden, die Technik in der Entwicklung. Allein die Blutanalyse und der Kriminalpsychologe sind in der Lage ein schemenhaftes Profil zu erstellen, Beweise sind rar, Zeugen existieren meist nicht. Ein Mann, Zwischen 40 und 50 Jahren, mit Jagd- oder medizinischen Kenntnissen. Vermutlich mit einem gravierenden Trauma in der Kindheit oder Jugend, welches mit blonden Frauen mit zur Seite gekämmten Haaren zu tun hat. Und auch Katharina schwebt in großer Gefahr...

Ohne Zweifel, ich fand den Thriller Eiskalte Umarmung: Poesie der Angst echt gut. Das Interessante sind die vielen Perspektiven, aus der die Erlebnisse berichtet werden. Man durchlebt den Thriller aus verschiedenen Perspektiven und bei jeder trauert man mit. Auf der anderen Seite sind die Beschreibungen so unglaublich bildlich. Manchmal wird es wirklich schon etwas hart, aber sowas muss ein Leser definitiv abkönnen, finde ich. Dazu kommt, dass es nur ein... halbes Geheimnis um den Mörder ist. Irgendwann erahnt man jedoch nur, dass hinter dem Namen, jemand anders steckt. Also beginnt nun doch das große Rätselraten, wer der Serienmörder wirklich ist. Was mir an der Story außerdem sehr zusagte, waren die Hintergründe, die verarbeitet wurden. Mit Bezug auf die deutsche Nachkriegszeit unter amerikanischer Besatzung. Wie eine junge Mutter mit einem kleinen Sohn ihren Nutzen daraus zieht. Das Trauma, welches der Junge erleidet, ist wirklich traurig. Und die Schicksale der jungen Frauen sind noch viel schlimmer. Die Mischung aus schizoidem Soziopath inklusive Drogenkonsum, sowie einer fanatischen religiösen Manie sind echt grauenhaft. Am schlimmsten fand ich aber den Schluss. Er hat so einen furchtbar bitteren Beigeschmack, der psychologische Schaden bei dem einzigen Überlebendem Opfer, welches schon seit der Kindheit schwere Lasten zu tragen hatte, ist immens. Traurig, aber ein echt gutes Buch.

Mein Fazit: Schauderhaft und endlos traurig. Psychische Erkrankungen, Drogenkonsum, häusliche Gewalt, schwierige Kindheitsgeschichten. Wie immer guter Stoff für Krimis/ Thriller.
 
Einen schönen Abend! Hoffentlich ohne eventuelle Horrorszenarien hoffe ich.
Eure Michelle

Der Märchenerzähler - Antonia Michaelis

Nach der langen Pause, stelle ich nun einen echt grandiosen Krimi einer deutschen Schriftstellerin vor.
Der Märchenerzähler ist ein fesselndes Jugendbuch, welches nicht nur von einer deutschen Autorin veröffentlicht wurde, sondern auch auf deutschem Boden spielt.

Die Stadt, die in dem Buch charakterisiert wird, ist vermutlich Rostock, allerdings fällt der Name nicht direkt. Man bekommt nur einige wage, geographische Hinweise, dass die Ostseeküste nicht weit ist und man in unmittelbarer Nähe zu Rügen ist. Die Hauptcharaktere des Buches sind Abel und Anna, die unterschiedlicher nicht sein  könnten. Abel ist in der Schule nur unter seinem Nachnamen Tanatek oder als "polnischer Kurzwarenhändler" bekannt. Als Außenseiter, notorischer Schulschwänzer und Drogendealer bekannt, meiden ihn die meisten seiner Mitschüler. Die 17-jährige Anna platzt jedoch zufällig in sein chaotisches und gefährliches Leben und stellt alles auf den Kopf. Im Gegensatz zu Abel hat Anna immer ein behütetes Leben geführt, ihr Vater ist Arzt, ihre Mutter Dozentin für englische Literatur an der örtlichen Universität. Abel versucht sie nach Kräften aus seinem Leben heraus zu halten, aber sowohl durch Annas Hartnäckigkeit, sowie einige unglückliche Zufälle bewirken, dass Anna immer mehr in Abels Leben verwickelt wird. Sie lernt einen ganz anderen Abel kennen, einen sanften, traurigen Jungen, der sich liebevoll um seine kleine Schwester Micha kümmert, seit die gemeinsame Mutter spurlos verschwunden ist. Abel versucht seine kleine Schwester von den Geldproblemen und allem Bösen fernzuhalten. Deshalb erzählt er ihr ein wunderschönes Märchen, was auch Anna tief berührt. Sie verlieben sich ineinander und manchmal ist ihre Welt, obwohl sie doch so unterschiedlich ist, für einen kurzen Moment in Ordnung und sie können einander vertrauen. Doch plötzlich verschwimmen Realität und Phantasiewelt. Der leibliche Vater von Micha wird, nachdem er urplötzlich wieder aufgetaucht ist und Micha zu sich nehmen möchte, tot aufgefunden. Im Märchen gibt es eine Figur, die starke Ähnlichkeit mit Michas Vater hat. Was ist wenn das Märchen grausame Wirklichkeit ist? Die Ereignisse überschlagen sich und Anna wird in immer verworrenere Geschehenisse hineingezogen. Plötzlich liegt ein Lehrer von Abel und Anna im Krankenhaus, unterkühlt und im Koma, es ist unwahrscheinlich, dass er wieder aufwacht. Was ist da los?

Antonia Michaelis hat in ihrem Buch Der Märchenerzähler eine ergreifende, spannende und vor allem nachdenkliche Geschichte erzählt. Im Großen und Ganzen wird im Buch sehr stark auf die Schwächen des Sozialstaates Deutschland hingewiesen, durchaus realistisch sogar. Stress mit dem Jugendamt, zu wenig Stütze, die Drogen- und Alkoholsucht der verzweifelten Mutter, die einfach zu jung Mutter wurde um eine Zukunftsperspektive zu haben. All das erschafft eine realistische Welt, in die man sich als Leser hineinversinken lassen kann. Dazu kommt, dass der Stil der Autorin unheimlich toll ist. Sie schreibt kryptisch und flechtet Abels Märchen sehr gekonnt ein, sodass man die Realität und Phantasie wirklich verschwimmen sieht. Sie bringt genau den richtigen Touch Fantasy mit ein, lässt aber gleichzeitig das Hauptgenre nicht schleifen. Als Krimi ist Der Märchenerzähler wirklich mehr als gelungen. Abgesehen von den vielen Anspielungen auf die Pädophilie oder Prostitution einzelner Charaktere, ist ein undurchschaubare Handlung entstanden und zum Schluss ist man sehr überrascht zu erfahren, wer der "Böse" in dem Buch ist.
Allerdings muss ich mich persönlich (ebenso wie viele Kritiker im Netz) fragen, ob ich solch ein Buch als Jugendliteratur verkaufen wollte. Dazu ist mir die Handlung doch zu abstrakt, wie brutal, als das ich einem 14-Jährigen das zumuten wollte.


Mein Fazit: Ein wunderbarer Krimi -  echt lesenswert!

Eure Michelle

Der Leuchtturmwärter - Camilla Läckberg

Der Leuchtturmwärter ist ein fesselnder Krimi mit abwechslungsreichen Handlungssträngen, hat man doch zu Beginn das Gefühl in eine zerrissene, unzusammenhängende Geschichte hingeworfen zu werden.

Das Buch beginnt mit vielen Handlungssträngen, die, wie die daran teilhabenden Personen, nicht miteinander verbunden zu sein scheinen.
Die Autorin hat eine komplexe Struktur von einzelnen Geschichten geschaffen, die sie mit viel Feingefühl zu einem großartigem Finale bringt. Anders als der Titel vermuten lässt geht es nicht in erster Linie um einen verrückten Leuchtturmwärter, der die Bewohner einer Kleinstadt am Meer massakriert. Tatsächlich muss man schon ein wenig zwischen den Zeilen lesen, um den Titel in dem Krimi wieder zu finden. Allerdings geht es wirklich um eine kleine schwedische Kleinstadt am Meer, in der auch viele der handlungstragenden Personen leben oder arbeiten. Das Buch handelt von Drogenhandel im großen Stil, Abhängigkeit, Misshandlungen, starke Unfalltraumata, häusliche Gewalt, Ehe-/ Beziehungsprobleme kommen natürlich auch nicht zu kurz. Ebenso findet man dort soziale Problem-Themen wieder, wie unter anderem die Frage, wie man mit Fällen häuslicher Gewalt umgehen muss und welche Probleme Stellen haben, die sich mit häuslicher Gewalt befassen. 
 
Anhand der hier aufgeführten Bereiche, die thematisiert werden, kann man vielleicht bereits erahnen: Der Leuchtturmwärter ist sehr abwechslungsreich und verspricht viele Überraschungen. Alles in allem ist der Roman sehr tiefgründig und auch für Nicht-Krimi-Leser echt guter Lesestoff. Das Buch ist nicht gerade das blutigste, dafür aber wirklich anspruchsvoll und die vielen verschiedenen Handlungsstränge sorgen durchaus für einen Gruselfaktor. Man ist ständig auf der Lauer und versucht zu ergründen, wer der Mörder ist. Und um ehrlich zu sein, obwohl wenig Blut fließt:

Mein Fazit: Das Ende fand ich echt eklig, ich glaube ich habe einfach eine zu lebhafte Fantasie! Ich hoffe, ich kann euch für diesen tollen Krimi begeistern! 
 
Eure Michelle

Donnerstag, 5. Februar 2015

Krimi/ Thriller

Liebhaber von Mord und Totschlag und großem Drama können sich gerne hier umsehen.