Hallöchen,
es hat sich mal wieder ein Kinderbuch in meinen Lesestapel verirrt und gelesen hab ich es gerne, damit auch junge Leseratten mal eine neue Inspiration erhalten.
Henry Hunter jagt den Urvampir ist ein Buch für 10-jährige (Jungs), die sich von leichtem Spuk und Grusel nicht in Boxhorn jagen lassen.
Henry Hunter ist 12 Jahre alt, besucht eine Privatschule und macht wie seine Eltern dem Nachnamen Hunter alle Ehre. Er ist nämlich ein Detektiv der nach ungewöhnlichen Dingen sucht. Seine Eltern suchen irgendwo in Südamerika nach einer Wunderblume, die alle Krankheiten heilen kann. Dementsprechend ist Henry allein zu Hause und kann schalten und walten wie er will. Mit seinem besten Freund Dolf, der eine Schwäche für alte Band-Shirts hat, begibt er sich also auf die Suche nach den Vampiren, die doch eigentlich nur in der Fantasie existieren. Aber hey für einen Hunter ist doch nichts unmöglich oder?
Also fliegen Henry und Dolf zusammen um die Welt um den Mythos tatsächlich auf zu decken. Dabei geraten sie in haarsträubende Situationen, finden ungewöhnliche Verbündete und müssen sich ganz zum Schluss dem legendären Urvampir und seinen Anhängern stellen.
Ob das gut geht?
Henry Hunter jagt den Urvampir war definitiv noch mal was anderes zwischendurch. Allerdings muss ich sagen:
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Donnerstag, 5. März 2015
Freitag, 6. Februar 2015
Vera und das Dorf der Wölfe - Tyra Teodora Tronstad
Hallöchen die 2.,
ausnahmsweise hat sich einmal ein Kinder-/ Jugendbuch in meinem Leseindex befunden. Normalerweise kein Problem, aber irgendwie... Hat mir richtig was gefehlt...
Vera und ihr Vater ziehen von der Stadt aufs Land. Weit weg von Judo-Klubs, großen Schulen und Supermärkten. Irgendwo in der Pampa, wo sogar Wölfe frei rum laufen. Aber Papa muss ein Buch über Wölfe fertig schreiben, also hat Vera keine andere Wahl, als ihr Los zu akzeptieren. Schnell freundet sie sich mit dem einzigen Jungen in ihrem Alter an. Ebenso wie mit Brando, ihrem nächsten Nachbarn, der Schafe hat und bisher nie eins an einen Wolf verlor.
In einer Kommode in ihrem neuen Zimmer findet Vera außerdem ein geheimnisvolles Päckchen, was an sie adressiert ist. Eine Mütze ist drin. Wenn Vera sie trägt, kann sie auf einmal verstehen was Hunde oder sogar die Wölfe in ihrer Nähe denken! Auf einmal wird jedoch eins von Brandos Schafen gerissen und das Geheimnis um das Dorf und die Wölfe wird immer größer.
Also die Leseprobe fand ich ja schon... ein wenig "zu wenig". Leider hat sich das bei dem Buch auch so gehalten.
An sich fand ich die Thematik "Junges Mädchen zieht widerwillig mit seinem Vater in ein entlegenes Dorf und macht sein eigenes Ding" nicht schlecht. Typisch für Jugendbücher, dass die Hauptcharaktere einen trotzigen Konflikt mit seinen Eltern austrägt. Was mich aber echt gestört hat, war dieses seichte hin und her, bis dann endlich mal was passiert ist.
Egal ob Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenbuch, normal bin ich für alles offen. Aber leider hat sich in diesem Fall bei mir keinerlei Spannung oder Lesegefühl aufgebaut, was zusätzlich bewirkt hat, dass ich das Buch zwar gelesen hab, aber mittlerweile nicht einmal mehr so richtig weiß, was genau passiert ist. Vielleicht lese ich auch einfach zu viel oder hab zu viel im Kopf. Keine Ahnung. Aber das spielt bei mir normalerweise keine Rolle.
Der Stil war jedoch in jedem Fall kinderfreundlich und sicherlich gibt es auch jemanden, der genau auf sowas steht, aber leider bin ich nicht der größte Fan. Ich würde gerne mehr dazu sagen können, aber leider das meiste nur eine sehr blasse Erinnerung geblieben...
Mein Fazit: Lohnt sich leider nicht als Geburtstagsgeschenk...
Liebe Grüße,
Michelle
ausnahmsweise hat sich einmal ein Kinder-/ Jugendbuch in meinem Leseindex befunden. Normalerweise kein Problem, aber irgendwie... Hat mir richtig was gefehlt...
Vera und ihr Vater ziehen von der Stadt aufs Land. Weit weg von Judo-Klubs, großen Schulen und Supermärkten. Irgendwo in der Pampa, wo sogar Wölfe frei rum laufen. Aber Papa muss ein Buch über Wölfe fertig schreiben, also hat Vera keine andere Wahl, als ihr Los zu akzeptieren. Schnell freundet sie sich mit dem einzigen Jungen in ihrem Alter an. Ebenso wie mit Brando, ihrem nächsten Nachbarn, der Schafe hat und bisher nie eins an einen Wolf verlor.
In einer Kommode in ihrem neuen Zimmer findet Vera außerdem ein geheimnisvolles Päckchen, was an sie adressiert ist. Eine Mütze ist drin. Wenn Vera sie trägt, kann sie auf einmal verstehen was Hunde oder sogar die Wölfe in ihrer Nähe denken! Auf einmal wird jedoch eins von Brandos Schafen gerissen und das Geheimnis um das Dorf und die Wölfe wird immer größer.
Also die Leseprobe fand ich ja schon... ein wenig "zu wenig". Leider hat sich das bei dem Buch auch so gehalten.
An sich fand ich die Thematik "Junges Mädchen zieht widerwillig mit seinem Vater in ein entlegenes Dorf und macht sein eigenes Ding" nicht schlecht. Typisch für Jugendbücher, dass die Hauptcharaktere einen trotzigen Konflikt mit seinen Eltern austrägt. Was mich aber echt gestört hat, war dieses seichte hin und her, bis dann endlich mal was passiert ist.
Egal ob Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenbuch, normal bin ich für alles offen. Aber leider hat sich in diesem Fall bei mir keinerlei Spannung oder Lesegefühl aufgebaut, was zusätzlich bewirkt hat, dass ich das Buch zwar gelesen hab, aber mittlerweile nicht einmal mehr so richtig weiß, was genau passiert ist. Vielleicht lese ich auch einfach zu viel oder hab zu viel im Kopf. Keine Ahnung. Aber das spielt bei mir normalerweise keine Rolle.
Der Stil war jedoch in jedem Fall kinderfreundlich und sicherlich gibt es auch jemanden, der genau auf sowas steht, aber leider bin ich nicht der größte Fan. Ich würde gerne mehr dazu sagen können, aber leider das meiste nur eine sehr blasse Erinnerung geblieben...
Mein Fazit: Lohnt sich leider nicht als Geburtstagsgeschenk...
Liebe Grüße,
Michelle
Die Bücherdiebin - Markus Zusak
Um ehrlich zu sein: Bei Die Bücherdiebin kann ich mich recht kurz fassen, denn dazu ist nicht viel zu sagen! 
Liesel Memminger hat mit ihren 9 Jahren schon einiges erlebt. Ihr kleiner Bruder starb überraschend im Zug, bei seiner mehr schlechten als rechten Beerdigung stielt sie ihr 1 Buch. Ihre Mutter kann sie nicht mehr versorgen, Liesel wird zu Pflegeeltern gegeben. Nach einigen Schwierigkeiten gewöhnt sie sich jedoch bei den Hubermanns ein.
Ihre wichtigste Beziehung ist vermutlich die zu ihrem Vater Hans, der ihr Nachts mit dem gestohlenen Buch das Lesen beibringt, was sich Liesel nie zu träumen gewagt hätte.
Auch wenn das Geld der Hubermanns kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges knapp ist, schenkt Hans seiner Liesel ein Buch und diese entdeckt so ihre Leidenschaft für Bücher und Worte. Deswegen braucht sie immer wieder neue Bücher, an die sie auf die ein oder andere Weise immer wieder gelangt.
Liesels Leben wird durcheinandergerüttelt, als eines Tages ein Jude namens Max vor Hubermanns Tür steht und um die Einlösung eines Versprechens bittet, welches Hans seinem Vater vor vielen Jahren gegeben hatte. So kommt es, dass Familie Hubermann von nun an ein Geheimnis, vor den immer omnipräsenter werdenden Nazis und ihren Nachbarn verstecken. Ein Geheimnis mit welchem Liesel schon bald eine besondere Freundschaft verbindet.
Doch Hitler, sein Krieg und der damit einhergehende Tod machen auch vor Liesels Heimat keinen Halt und drohen ihr ein weiteres Mal geliebte Menschen wegzunehmen.
Wie so vielen andern Lesern, gefiel auch mir Die Bücherdiebin einfach unglaublich gut. Das schöne ist, abgesehen von dem stark ausgeprägten historischen Bezug zum dritten Reich, der Stil in dem das Buch verfasst ist. Der Tod spielt dort eine richtige, existente Rolle. Wie eine reale Person tritt er auf. Erzählt von seinen Erlebnissen und Gefühlen, wenn er Liesel traf. Interessant ist auch der Aufbau. Jedes Kapitel wird eingeleitet mit den darin teilnehmenden Personen, was es einem Theaterstück gleichen lässt. Ebenso gefällt mir der Schreibstil von Markus Zusak sehr. Inhaltlich top, vom Leseverhalten top. Mehr kann ich nicht sagen. Mir fehlen beinahe die Worte. Als hätte Liesel sie mir in ihrer Leidenschaft gestohlen.
Mein Fazit: Nur ein Wort - Grandios!
Schönen 1. Mai noch!
Liebe Grüße,
Michelle
Liesel Memminger hat mit ihren 9 Jahren schon einiges erlebt. Ihr kleiner Bruder starb überraschend im Zug, bei seiner mehr schlechten als rechten Beerdigung stielt sie ihr 1 Buch. Ihre Mutter kann sie nicht mehr versorgen, Liesel wird zu Pflegeeltern gegeben. Nach einigen Schwierigkeiten gewöhnt sie sich jedoch bei den Hubermanns ein.
Ihre wichtigste Beziehung ist vermutlich die zu ihrem Vater Hans, der ihr Nachts mit dem gestohlenen Buch das Lesen beibringt, was sich Liesel nie zu träumen gewagt hätte.
Auch wenn das Geld der Hubermanns kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges knapp ist, schenkt Hans seiner Liesel ein Buch und diese entdeckt so ihre Leidenschaft für Bücher und Worte. Deswegen braucht sie immer wieder neue Bücher, an die sie auf die ein oder andere Weise immer wieder gelangt.
Liesels Leben wird durcheinandergerüttelt, als eines Tages ein Jude namens Max vor Hubermanns Tür steht und um die Einlösung eines Versprechens bittet, welches Hans seinem Vater vor vielen Jahren gegeben hatte. So kommt es, dass Familie Hubermann von nun an ein Geheimnis, vor den immer omnipräsenter werdenden Nazis und ihren Nachbarn verstecken. Ein Geheimnis mit welchem Liesel schon bald eine besondere Freundschaft verbindet.
Doch Hitler, sein Krieg und der damit einhergehende Tod machen auch vor Liesels Heimat keinen Halt und drohen ihr ein weiteres Mal geliebte Menschen wegzunehmen.
Wie so vielen andern Lesern, gefiel auch mir Die Bücherdiebin einfach unglaublich gut. Das schöne ist, abgesehen von dem stark ausgeprägten historischen Bezug zum dritten Reich, der Stil in dem das Buch verfasst ist. Der Tod spielt dort eine richtige, existente Rolle. Wie eine reale Person tritt er auf. Erzählt von seinen Erlebnissen und Gefühlen, wenn er Liesel traf. Interessant ist auch der Aufbau. Jedes Kapitel wird eingeleitet mit den darin teilnehmenden Personen, was es einem Theaterstück gleichen lässt. Ebenso gefällt mir der Schreibstil von Markus Zusak sehr. Inhaltlich top, vom Leseverhalten top. Mehr kann ich nicht sagen. Mir fehlen beinahe die Worte. Als hätte Liesel sie mir in ihrer Leidenschaft gestohlen.
Mein Fazit: Nur ein Wort - Grandios!
Schönen 1. Mai noch!
Liebe Grüße,
Michelle
Die Gespensterjäger - Cornelia Funke
Wer noch ein tolles Geschenk für ein jüngeres Familienmitglied sucht: Die Gespensterjäger von Cornelia Funke macht sich meiner Meinung nach sehr gut unterm Tannenbaum, aber natürlich auch zu Ostern oder zum Geburtstag.
Tom Tomsky ist 8 Jahre alt und hasst es in den Keller zu gehen. Dort ist es dunkel und feucht und einfach nur gruselig. Aber als er nun mal runter muss, Mama hat es schließlich angeordnet, bekommt er den Schreck seines jungen Lebens verpasst. Eine Glühbirne platzt, seine Schuhe kleben am Boden fest, eiskalte Finger umklammern seinen Hals und giftgrüne Augen starren ihn an. Natürlich glaubt ihm das niemand, am allerwenigsten seine große Schwester Lola. Also ein Fall für Omas Freundin Hedwig Kümmelsaft, die auf Gespenstererscheinungen jeder Art spezialisiert ist. Mit ihrer Hilfe versucht Tom das gruslige Ding aus dem Keller zu vertreiben. Doch es stellt sich heraus, dass das Gespenst in Toms Keller nicht nur relativ harmlos ist, sondern auch auf der Flucht ist und den Namen Hugo trägt. Tom hat Mitleid mit dem Armen Kerl, genauso wie Hedwig Kümmelsaft. Gemeinsam versuchen die 3 also Hugos "Haus" und seinen menschlichen Mitbewohner von dem Gespenst zu befreien, welches Hugo vertrieben hat. Doch DAS ist alles andere als einfach und noch dazu ganz schön gefährlich. Trotzdem wagt sich die kleine Truppe an den Kampf gegen das böse Gespenst.
Cornelia Funke war schon immer eine meiner Lieblings-Jugendbuchautorinnen. Mit der Tintenherz-Triologie hat sie bereits mein literarisches Herz erobert. aber Die Gespänsterjäger ist wirklich ein wundervolles Kinderbuch. Mit unglaublich viel Witz und Spritzigkeit geschrieben, sorgt das Buch immer wieder für Lacher und die Gespenstergeschichten werden kein bisschen langweilig. Insgesamt sind es vier Geschichten, die auch im Sammelband erhältlich sind. Sie haben für die jungen Leser durchaus ab und an einen Gruselfaktor, sind aber natürlich nicht ansatzweise gewalttätig oder zu gruselig. Es dominiert wirklich der Witz.
Mein Fazit: Ein super Kinderbuch, aber auch für die großen Leser echt unterhaltsam. Toll geschrieben und insgesamt einfach wundervoll. Cornelia Funke kann ich immer ohne Bedenken empfehlen.
Einen schönen Abend noch!
Eure Michelle
Tom Tomsky ist 8 Jahre alt und hasst es in den Keller zu gehen. Dort ist es dunkel und feucht und einfach nur gruselig. Aber als er nun mal runter muss, Mama hat es schließlich angeordnet, bekommt er den Schreck seines jungen Lebens verpasst. Eine Glühbirne platzt, seine Schuhe kleben am Boden fest, eiskalte Finger umklammern seinen Hals und giftgrüne Augen starren ihn an. Natürlich glaubt ihm das niemand, am allerwenigsten seine große Schwester Lola. Also ein Fall für Omas Freundin Hedwig Kümmelsaft, die auf Gespenstererscheinungen jeder Art spezialisiert ist. Mit ihrer Hilfe versucht Tom das gruslige Ding aus dem Keller zu vertreiben. Doch es stellt sich heraus, dass das Gespenst in Toms Keller nicht nur relativ harmlos ist, sondern auch auf der Flucht ist und den Namen Hugo trägt. Tom hat Mitleid mit dem Armen Kerl, genauso wie Hedwig Kümmelsaft. Gemeinsam versuchen die 3 also Hugos "Haus" und seinen menschlichen Mitbewohner von dem Gespenst zu befreien, welches Hugo vertrieben hat. Doch DAS ist alles andere als einfach und noch dazu ganz schön gefährlich. Trotzdem wagt sich die kleine Truppe an den Kampf gegen das böse Gespenst.
Cornelia Funke war schon immer eine meiner Lieblings-Jugendbuchautorinnen. Mit der Tintenherz-Triologie hat sie bereits mein literarisches Herz erobert. aber Die Gespänsterjäger ist wirklich ein wundervolles Kinderbuch. Mit unglaublich viel Witz und Spritzigkeit geschrieben, sorgt das Buch immer wieder für Lacher und die Gespenstergeschichten werden kein bisschen langweilig. Insgesamt sind es vier Geschichten, die auch im Sammelband erhältlich sind. Sie haben für die jungen Leser durchaus ab und an einen Gruselfaktor, sind aber natürlich nicht ansatzweise gewalttätig oder zu gruselig. Es dominiert wirklich der Witz.
Mein Fazit: Ein super Kinderbuch, aber auch für die großen Leser echt unterhaltsam. Toll geschrieben und insgesamt einfach wundervoll. Cornelia Funke kann ich immer ohne Bedenken empfehlen.
Einen schönen Abend noch!
Eure Michelle
Donnerstag, 5. Februar 2015
Kinder-/ Jugendbuch
Auch für junge oder angehende Leseratten findet man hier etwas. Falls man mal eine Geschenkidee zum Geburtstag oder Weihnachten braucht oder schlicht was neues für hungrige Jungleser sucht, hier lohnt sich der Blick.
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