Hallöchen,
Teil 3 aus der Urlaubslektüre gefällig? Dann geht es hier weiter mit der Trilogie Die Bestimmung von Veronica Roth. Den Film Divergent hab ich noch nicht gesehen, aber mal gucken, ob ich das noch tue. Denn sicher bin ich mir da nicht.
Beatrice Prior gehört zu den Altruan. Einer selbstlosen Fraktion. Im wahrsten Sinne des Wortes. Was die Altruan tun, tun sie ohne Hintergedanken oder Egoismus, sie tuen es für andere. Doch kann sie das? Für Beatrice ist nach ihrem 16. Geburtstag wie für alle 16-jährigen in der Stadt der Zeitpunkt gekommen, da sie sich entscheiden muss: Bleibt sie in ihrer Fraktion bei den Eltern oder wechselt sie zu einer der anderen 4? Den intelligenten Ken, den ehrlichen Candor, den harmonischen Amite oder doch zu den kämpferischen Ferox? Ein Test soll das herausfinden. Ihre Bestimmung sozusagen. Doch bei dem Test kommt heraus: Beatrice ist unbestimmt. Eine Unbestimmte. Sie soll darüber schweigen. Es keinem sagen. Aber wieso?
Bei der Bestimmungszeremonie muss sie sich also entscheiden zwischen Altruan, Ken und Ferox. Diese drei Fraktionen kommen alle nach dem Test für sie infrage.
Beatrice, ab sofort Tris genannt, wählt die Ferox und muss sich dort mit den anderen Wechslern und jenen die bei ihrer Fraktion geblieben sind in der 30-tägigen Initation
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Donnerstag, 21. Mai 2015
Samstag, 16. Mai 2015
Elias & Laia - Sabaa Tahir
Hallöchen,
endlich darf ich diese Rezension hier bloggen, die juckt mir nämlich schon eine Weile in den Fingern.
Elias & Laia hatte ich mit im Urlaub und das war *schwupps* einfach ausgelesen. Vielleicht seht ihr gleich wieso.
Laia wohnt mit ihrem Bruder und ihren Großeltern im Kundigenviertel. Und hat jeden Tag Angst, von den Masken des Imperiums einfach umgebracht oder ins Gefängnis gesperrt zu werden.
Die Masken sind die gefürchteten Soldaten des Imperiums, die sich durch besondere Masken auszeichnen, die sich an ihr Gesicht saugen und eins mit ihnen werden. Somit sind sie wie ein zweites Gesicht.
Doch dann kommt ihr Bruder mit einem geheimen Heft voller Waffenzeichnungen nach Hause. Die Eltern sind schon gestorben im Kampf gegen das Imperium, nun keimt in Laia die furchtbare Angst, dass die Masken ihre Familie zerstören. Kaum hat ihr Bruder beschlossen, das Buch woanders unter zu bringen, ist es auch schon zu spät. Ihr Bruder wird festgenommen, ihre Großeltern sterben bei dem Überfall.
Laia gelingt es irgendwie zu fliehen und sie flieht in den Untergrund mit nur einem Gedanken im Kopf: Den Widerstand finden und ihren Bruder befreien. Egal was sie dafür tun muss.
Die Schule Schwarzkliff - Elias sollte eigentlich auf der Suche nach einem Deserteur sein, der aus der Maskenschule ausgebrochen ist, doch er versteckt lieber seinen Fluchtrucksack. Er ist im Abschlussjahrgang, morgen wird sein letzter Tag
endlich darf ich diese Rezension hier bloggen, die juckt mir nämlich schon eine Weile in den Fingern.
Elias & Laia hatte ich mit im Urlaub und das war *schwupps* einfach ausgelesen. Vielleicht seht ihr gleich wieso.
Laia wohnt mit ihrem Bruder und ihren Großeltern im Kundigenviertel. Und hat jeden Tag Angst, von den Masken des Imperiums einfach umgebracht oder ins Gefängnis gesperrt zu werden.
Die Masken sind die gefürchteten Soldaten des Imperiums, die sich durch besondere Masken auszeichnen, die sich an ihr Gesicht saugen und eins mit ihnen werden. Somit sind sie wie ein zweites Gesicht.
Doch dann kommt ihr Bruder mit einem geheimen Heft voller Waffenzeichnungen nach Hause. Die Eltern sind schon gestorben im Kampf gegen das Imperium, nun keimt in Laia die furchtbare Angst, dass die Masken ihre Familie zerstören. Kaum hat ihr Bruder beschlossen, das Buch woanders unter zu bringen, ist es auch schon zu spät. Ihr Bruder wird festgenommen, ihre Großeltern sterben bei dem Überfall.
Laia gelingt es irgendwie zu fliehen und sie flieht in den Untergrund mit nur einem Gedanken im Kopf: Den Widerstand finden und ihren Bruder befreien. Egal was sie dafür tun muss.
Die Schule Schwarzkliff - Elias sollte eigentlich auf der Suche nach einem Deserteur sein, der aus der Maskenschule ausgebrochen ist, doch er versteckt lieber seinen Fluchtrucksack. Er ist im Abschlussjahrgang, morgen wird sein letzter Tag
Donnerstag, 5. März 2015
Henry Hunter jagt den Urvampir - John Matthews
Hallöchen,
es hat sich mal wieder ein Kinderbuch in meinen Lesestapel verirrt und gelesen hab ich es gerne, damit auch junge Leseratten mal eine neue Inspiration erhalten.
Henry Hunter jagt den Urvampir ist ein Buch für 10-jährige (Jungs), die sich von leichtem Spuk und Grusel nicht in Boxhorn jagen lassen.
Henry Hunter ist 12 Jahre alt, besucht eine Privatschule und macht wie seine Eltern dem Nachnamen Hunter alle Ehre. Er ist nämlich ein Detektiv der nach ungewöhnlichen Dingen sucht. Seine Eltern suchen irgendwo in Südamerika nach einer Wunderblume, die alle Krankheiten heilen kann. Dementsprechend ist Henry allein zu Hause und kann schalten und walten wie er will. Mit seinem besten Freund Dolf, der eine Schwäche für alte Band-Shirts hat, begibt er sich also auf die Suche nach den Vampiren, die doch eigentlich nur in der Fantasie existieren. Aber hey für einen Hunter ist doch nichts unmöglich oder?
Also fliegen Henry und Dolf zusammen um die Welt um den Mythos tatsächlich auf zu decken. Dabei geraten sie in haarsträubende Situationen, finden ungewöhnliche Verbündete und müssen sich ganz zum Schluss dem legendären Urvampir und seinen Anhängern stellen.
Ob das gut geht?
Henry Hunter jagt den Urvampir war definitiv noch mal was anderes zwischendurch. Allerdings muss ich sagen:
es hat sich mal wieder ein Kinderbuch in meinen Lesestapel verirrt und gelesen hab ich es gerne, damit auch junge Leseratten mal eine neue Inspiration erhalten.
Henry Hunter jagt den Urvampir ist ein Buch für 10-jährige (Jungs), die sich von leichtem Spuk und Grusel nicht in Boxhorn jagen lassen.
Henry Hunter ist 12 Jahre alt, besucht eine Privatschule und macht wie seine Eltern dem Nachnamen Hunter alle Ehre. Er ist nämlich ein Detektiv der nach ungewöhnlichen Dingen sucht. Seine Eltern suchen irgendwo in Südamerika nach einer Wunderblume, die alle Krankheiten heilen kann. Dementsprechend ist Henry allein zu Hause und kann schalten und walten wie er will. Mit seinem besten Freund Dolf, der eine Schwäche für alte Band-Shirts hat, begibt er sich also auf die Suche nach den Vampiren, die doch eigentlich nur in der Fantasie existieren. Aber hey für einen Hunter ist doch nichts unmöglich oder?
Also fliegen Henry und Dolf zusammen um die Welt um den Mythos tatsächlich auf zu decken. Dabei geraten sie in haarsträubende Situationen, finden ungewöhnliche Verbündete und müssen sich ganz zum Schluss dem legendären Urvampir und seinen Anhängern stellen.
Ob das gut geht?
Henry Hunter jagt den Urvampir war definitiv noch mal was anderes zwischendurch. Allerdings muss ich sagen:
Freitag, 20. Februar 2015
Ode an Lieblingsautoren
Hallo liebe Freunde,
manche habens vielleicht schon mitbekommen, aber ich schreibe es euch natürlich gerne noch einmal.
Ich habe neulich an einem Valentinstaggewinnspiel teilgenommen für das ich eine "Liebeserklärung" an meinen Lieblingsautor schreiben musste. Prinzipiell habe ich keine Lieblingsautoren, aber ich habe einige, die mir etwas bedeuten (aus verschiedenen Gründen) oder die ich sehr schätze.
DIE Autorin jedoch, mit der ich auf ewig verbunden sein werde, ist die jenes Buches bzw. jener Serie, die ich als Kind als erstes las und die mich bis ins Erwachsenenalter immer begleitet hat. Wer ahnt schon von wem ich meine Liebeserklärung gewidmet hab?
Ja als Kind der sogenannten "Harry-Potter-Generation" habe ich meine Ode Joanne K. Rowling gewidmet. Und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!
Liebe Joanne,
manche habens vielleicht schon mitbekommen, aber ich schreibe es euch natürlich gerne noch einmal.
Ich habe neulich an einem Valentinstaggewinnspiel teilgenommen für das ich eine "Liebeserklärung" an meinen Lieblingsautor schreiben musste. Prinzipiell habe ich keine Lieblingsautoren, aber ich habe einige, die mir etwas bedeuten (aus verschiedenen Gründen) oder die ich sehr schätze.
DIE Autorin jedoch, mit der ich auf ewig verbunden sein werde, ist die jenes Buches bzw. jener Serie, die ich als Kind als erstes las und die mich bis ins Erwachsenenalter immer begleitet hat. Wer ahnt schon von wem ich meine Liebeserklärung gewidmet hab?
Ja als Kind der sogenannten "Harry-Potter-Generation" habe ich meine Ode Joanne K. Rowling gewidmet. Und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!
Liebe Joanne,
Freitag, 6. Februar 2015
Die Seiten der Welt - Kai Meyer
Guten Morgen!
Ich muss euch auf jeden Fall noch den ersten Band der neuen Kai-Meyer-Trilogie vorstellen. Die Seiten der Welt habe ich bereits auf der Frankfurter Buchmesse gesehen, reingeschnuppert und immer wieder Kai Meyer bei der Signierstunde verpasst! Sowas dämliches. Letzten Endes habe ich das Buch dann doch noch gekauft.
Furia Faerfax liest gerne. Sie liest viel. Sogar wenn sie schläft. Und am allerliebsten liest sie die Bücher von Siebenstern.
Aber Furia lebt außerdem in einer Welt, in der Bücher leben. Ihre Familie hütet Bücher aus den verschiedensten Jahrhunderten. Sie lebt in der Welt der Bibliomantik, wo die Seelenbücher es einem Bibliomanten ermöglichen, Magie zu wirken. Die Bücher leben
Ich muss euch auf jeden Fall noch den ersten Band der neuen Kai-Meyer-Trilogie vorstellen. Die Seiten der Welt habe ich bereits auf der Frankfurter Buchmesse gesehen, reingeschnuppert und immer wieder Kai Meyer bei der Signierstunde verpasst! Sowas dämliches. Letzten Endes habe ich das Buch dann doch noch gekauft.
Furia Faerfax liest gerne. Sie liest viel. Sogar wenn sie schläft. Und am allerliebsten liest sie die Bücher von Siebenstern.
Aber Furia lebt außerdem in einer Welt, in der Bücher leben. Ihre Familie hütet Bücher aus den verschiedensten Jahrhunderten. Sie lebt in der Welt der Bibliomantik, wo die Seelenbücher es einem Bibliomanten ermöglichen, Magie zu wirken. Die Bücher leben
Sturmschatten - Franziska B. Johann
Guten Tag zusammen,
also endlich habe ich mal wieder Internetzugang, also kann ich auch wieder rezensieren. Für Netzlosigkeit hatte ich aber erfreulicherweise einige Zeit zu lesen. Da war auch einiges empfehlenswertes dabei.
Erst mal stelle ich euch einen neuen Fantasy-Roman vor, geht in Richtung Jugendbuch. Er ist kürzlich erschienen und recht empfehlenswert.
Esta Blumberg hat eine Begabung. Sie kann das Wetter vorhersagen. Das merken auch schnell ihre Mitbewohnerinnen des Internats, was Esta ab der 11. Klasse besucht. Aber keiner denkt sich etwas dabei. Auch Janis, der ein Auge auf Esta geworfen hat, ahnt nichts von den Geheimnissen, die sie umgeben. Dabei sind er und seine Familie selbst wahre Geheimniskrämer, die auf unglaubliche Weise mit Esta verbunden sind.
Esta weiß sehr wenig über sich selbst und ihre Vergangenheit, im Gegensatz zu einer geheimen staatlichen Organisation, die sie sogar entführt. In der Zwischenzeit kamen bereits einige verborgene Dinge ans Licht. Janis und seiner Familie wurde klar, dass Esta das ist, wonach sie seit Generationen suchen, was sie beschützen sollen: Ihr Stern. Janis Familie kommt aus Island und dort haben Legenden noch einen hohen Stellenwert. Die Familie ist nahezu umwoben von Legenden und Geschichten, welche mit Sturmschatten und der Manipulation von Wind zu tun haben. Durch die schwierigen Situationen, die Janis und Esta nach und nach durchlaufen müssen, kommen sie sich immer näher, Janis dreht beinahe durch, als Esta entführt wird. Diese kann sich jedoch befreien, flieht umständlich nach Island zu Janis Verwandtschaft und gibt Janis verschlüsselte Hinweise auf ihren Aufenthaltsort. Doch noch nicht einmal in Island ist Esta sicher...
Sturmschatten hat durchaus das gehalten, was die Leseprobe versprochen hat.
Die Geschichte war ja grundsätzlich schon etwas mysteriös und geheimnisvoll angehaucht, in einem jugendlichen Stil. Mir hat die Grundidee von Anfang an sehr zugesagt.
Esta kann also das Wetter fühlen und schließlich sogar manipulieren. Gibt der Sache schon viel Power. Das Janis Familie da auch irgendwie mit drin verstrickt ist, finde ich auch sehr gut, das macht die Bindung noch romantischer, auch wenn die beiden immer wieder von verschiedenen Problemen geplagt werden wie von Janis Eifersucht und Übervorsichtigkeit oder Estas verworrene Vergangenheit, die es ihr zwischendurch unmöglich macht sich Janis zu öffnen. Und und und. Echt süß die beiden.
Das Buch wird dominiert von Estas Unwissen über ihre Kräfte und ihre Herkunft. Dadurch entstehen zwangsläufig zahlreiche Probleme. Erst wird sie von einer Regierungsorganisation verfolgt, entführt und bedroht, sodass sie nach Island flüchten muss, ohne sich in ihrer neuen Schule einleben zu können und das normale Leben einer Jugendlichen zu führen. Es gibt immer wieder Episoden in dem Buch, die an die "normale" Teeniezeit erinnern, aber diese werden unheimlich schnell durchbrochen, weil ein Ereignis auf das nächste folgt. Denn dann sind auf einmal die bösen Regierungsbeamten doch "die Guten" und die Windclans sind die gemeinsamen Feinde. Zurück in Deutschland läuft Estas Leben kurze Zeit normal, bis sie erneut entführt wird. Diesmal vom Windclan, der sie und ihre Macht missbrauchen will. Doch auch im Windclan gibt es Menschen mit Gewissen, sodass Esta doch wieder Entkommen kann.
Die Situationen wechseln ständig mit atemberaubender Geschwindigkeit, sodass man in einem Moment nicht richtig abschätzen kann, was am Ende daraus wird. Aber vermutlich macht genau das die Spannung des Buches aus. Das Ungewisse.
Ungewiss bleibt es aber auch bis zum Schluss. Esta findet im Verlauf des Buches immer mehr über sich und ihre Herkunft heraus, aber es sind immer nur Häppchen. Man möchte aber auch den Rest erfahren. Leider bleibt einem das verwehrt, aber aufgrund von der Flucht einiger Windclanmitglieder und weiterer drohender Gefahr ihrerseits, wird es noch eine Fortsetzung mit Esta und Janis geben. Vielleicht wissen wir ja dann irgendwann, was passiert ist als Esta klein war.
Der Stil ist nicht schlecht, lesbar und hat zwischendurch einigen Witz. Mir gefiel es ziemlich gut.
Um es noch mal zusammen zu fassen: Ich fand es spannend, teilweise witzig, teilweise traurig und sehr interessant.
Fantasy-Leser werden es bestimmt gerne lesen. So für zwischendurch.
Mein Fazit: Gut für nebenher, schlägt aber nicht ein wie eine Bombe.
Liebe Grüße,
Michelle
also endlich habe ich mal wieder Internetzugang, also kann ich auch wieder rezensieren. Für Netzlosigkeit hatte ich aber erfreulicherweise einige Zeit zu lesen. Da war auch einiges empfehlenswertes dabei.
Erst mal stelle ich euch einen neuen Fantasy-Roman vor, geht in Richtung Jugendbuch. Er ist kürzlich erschienen und recht empfehlenswert.
Esta Blumberg hat eine Begabung. Sie kann das Wetter vorhersagen. Das merken auch schnell ihre Mitbewohnerinnen des Internats, was Esta ab der 11. Klasse besucht. Aber keiner denkt sich etwas dabei. Auch Janis, der ein Auge auf Esta geworfen hat, ahnt nichts von den Geheimnissen, die sie umgeben. Dabei sind er und seine Familie selbst wahre Geheimniskrämer, die auf unglaubliche Weise mit Esta verbunden sind.
Esta weiß sehr wenig über sich selbst und ihre Vergangenheit, im Gegensatz zu einer geheimen staatlichen Organisation, die sie sogar entführt. In der Zwischenzeit kamen bereits einige verborgene Dinge ans Licht. Janis und seiner Familie wurde klar, dass Esta das ist, wonach sie seit Generationen suchen, was sie beschützen sollen: Ihr Stern. Janis Familie kommt aus Island und dort haben Legenden noch einen hohen Stellenwert. Die Familie ist nahezu umwoben von Legenden und Geschichten, welche mit Sturmschatten und der Manipulation von Wind zu tun haben. Durch die schwierigen Situationen, die Janis und Esta nach und nach durchlaufen müssen, kommen sie sich immer näher, Janis dreht beinahe durch, als Esta entführt wird. Diese kann sich jedoch befreien, flieht umständlich nach Island zu Janis Verwandtschaft und gibt Janis verschlüsselte Hinweise auf ihren Aufenthaltsort. Doch noch nicht einmal in Island ist Esta sicher...
Sturmschatten hat durchaus das gehalten, was die Leseprobe versprochen hat.
Die Geschichte war ja grundsätzlich schon etwas mysteriös und geheimnisvoll angehaucht, in einem jugendlichen Stil. Mir hat die Grundidee von Anfang an sehr zugesagt.
Esta kann also das Wetter fühlen und schließlich sogar manipulieren. Gibt der Sache schon viel Power. Das Janis Familie da auch irgendwie mit drin verstrickt ist, finde ich auch sehr gut, das macht die Bindung noch romantischer, auch wenn die beiden immer wieder von verschiedenen Problemen geplagt werden wie von Janis Eifersucht und Übervorsichtigkeit oder Estas verworrene Vergangenheit, die es ihr zwischendurch unmöglich macht sich Janis zu öffnen. Und und und. Echt süß die beiden.
Das Buch wird dominiert von Estas Unwissen über ihre Kräfte und ihre Herkunft. Dadurch entstehen zwangsläufig zahlreiche Probleme. Erst wird sie von einer Regierungsorganisation verfolgt, entführt und bedroht, sodass sie nach Island flüchten muss, ohne sich in ihrer neuen Schule einleben zu können und das normale Leben einer Jugendlichen zu führen. Es gibt immer wieder Episoden in dem Buch, die an die "normale" Teeniezeit erinnern, aber diese werden unheimlich schnell durchbrochen, weil ein Ereignis auf das nächste folgt. Denn dann sind auf einmal die bösen Regierungsbeamten doch "die Guten" und die Windclans sind die gemeinsamen Feinde. Zurück in Deutschland läuft Estas Leben kurze Zeit normal, bis sie erneut entführt wird. Diesmal vom Windclan, der sie und ihre Macht missbrauchen will. Doch auch im Windclan gibt es Menschen mit Gewissen, sodass Esta doch wieder Entkommen kann.
Die Situationen wechseln ständig mit atemberaubender Geschwindigkeit, sodass man in einem Moment nicht richtig abschätzen kann, was am Ende daraus wird. Aber vermutlich macht genau das die Spannung des Buches aus. Das Ungewisse.
Ungewiss bleibt es aber auch bis zum Schluss. Esta findet im Verlauf des Buches immer mehr über sich und ihre Herkunft heraus, aber es sind immer nur Häppchen. Man möchte aber auch den Rest erfahren. Leider bleibt einem das verwehrt, aber aufgrund von der Flucht einiger Windclanmitglieder und weiterer drohender Gefahr ihrerseits, wird es noch eine Fortsetzung mit Esta und Janis geben. Vielleicht wissen wir ja dann irgendwann, was passiert ist als Esta klein war.
Der Stil ist nicht schlecht, lesbar und hat zwischendurch einigen Witz. Mir gefiel es ziemlich gut.
Um es noch mal zusammen zu fassen: Ich fand es spannend, teilweise witzig, teilweise traurig und sehr interessant.
Fantasy-Leser werden es bestimmt gerne lesen. So für zwischendurch.
Mein Fazit: Gut für nebenher, schlägt aber nicht ein wie eine Bombe.
Liebe Grüße,
Michelle
Die Blutbraut - Lynn Raven
Einen schönen 1. Mai zusammen. Feiertage sind neben Wochenenden und den anderen kurzen Gelegenheiten, wie zum Beispiel im Bett vor dem Einschlafen, die perfekte Gelegenheit um sich im Garten, auf dem Balkon oder wo auch immer ein schönes Buch zu genehmigen.
Falls ihr keine Idee habt, was ihr als nächstes Lesen sollt: Ich kann euch wieder eine geben
Normalerweise habe ich keine speziellen Lieblingsautoren, aus verschiedenen Gründen. Aber Der Kuss des Kjer hat mir so gut gefallen, da wollte ich mal einen weiteren Titel aus dem Repatiore von Lynn Raven ausstesten. Und soll ich euch was sagen? Es hat sich definitiv gelohnt!
Lucinda Moreira ist 17 Jahre alt. Und sie ist eine Blutbraut. Als ob es nicht genug wäre, dass Vampire durch das Trinken ihres Blutes vor der ewigen Verdammnis des Nosferatu-Daseins geschützt sind, ist sie bereits seit ihrer Kindheit einem ganz bestimmten Vampir versprochen: Joaquin de Alvaro. Sie ist auf ständiger Flucht vor ihm, bis vor ein paar Jahren mit ihrer Tante Maria, die von einem Vampir vor Lucindas Augen brutal ermordet wurde. Ihre Tante hat ihr viel erzählt über Vampire, Nosferatu, die Hermandad (ein Verbund aus Vampiren). Und sie erzählte ihr auch, wie grausam das Schicksal einer Blutbraut ist. Lucinda lebt in ständiger Angst von ihrem "Verlobten" geschnappt zu werden. Sie würde liebend gern ein normales Leben führen, wo sie sich doch gerade in den attraktiven Cris verliebt hat. Doch wie das Leben so spielt, landet sie doch auf Santa Reynada, dem Besitz von Joaquin de Alvaro. Dieser befindet sich bereits in der Wandlung zum Nosferatu. Zu Lucindas eigener Überraschung weigert er sich jedoch ihr Blut zu nehmen. Sie unternimmt einige Fluchtversuche, bis Joaquin sie schließlich überzeugen kann zu ihrem eigenen Schutz zu bleiben. Denn jeder Vampir der Welt wäre hinter ihrem Blut her. Geheimnis um Geheimnis, Ereignis jagt Ereignis und Cris, der sich zum gewaltigen Schrecken von Lucinda als Joaquins jüngerer Bruder herausstellt, hütet ein dunkles Geheimnis...
Tja ein Vampir-Roman. Nach den Jahren von kitschiger Vampir-/Twighlight-Hysterie bin ich vorsichtig geworden, was speziell Vampir-Romane angeht. Aber dieser hier war einmalig! Wie bereits bei Der Kuss des Kjer kann man auch bei dem Titel Blutbraut sagen, dass Lynn Raven einen wunderschönen Schreibstil hat. Flüssig, zergeht wie Honig auf der Zunge. Leckerer Lesestoff zum genießen. Inhaltlich gefällt mir Blutbraut vor allem deshalb, weil es wirklich nicht so kitschig-vorhersehbar ist, wie die Bis(s)-Bücher. Das Buch schmückt die meiste Zeit eine sehr bittere Note, die verschiedenen Schicksalsschläge und Konflikte sind vielfältig und gleichzeitig miteinander verknüpft. Außerdem tappt man lange im Dunkeln, wer jetzt wirklich der große Bösewicht der Geschichte ist und welche Ziele er verfolgt. Die vielen Handlungsstränge sorgen für viel Drama, zum Schluss kann man es nicht anders sagen, dass die Ereignisse sich mehr als nur überschlagen. In diesem Fall muss man aufmerksam lesen, sonst verpasst man beinahe die kleinen, aber wichtigen Faktoren, die die Geschichte weiter beeinflussen. Das macht das Buch aber auch super spannend. Wie vorhin schon angedeutet habe ich festgestellt, das es sich bei Blutbraut nicht um genau die gleiche Story handelt wie Der Kuss des Kjer. Es ist zwar von Anfang an absehbar, dass Lucinda und Joaquin auf lange Sicht zusammen kommen werden, aber das ist mehr oder weniger nebensächlich. Ohne die Liebesgeschichte wäre das Buch natürlich nur halb so attraktiv. Jedenfalls finde ich es echt gut, dass sich die beiden Hauptcharaktere der beiden Bücher stark unterscheiden. Abgesehen davon, dass Blutbraut in der realen Welt spielt, hauptsächlich irgendwo in (New) Mexico. Die Probleme und verschiedenen Intrigen sind ebenfalls unterschiedlich aufgestellt, wodurch man nicht das Gefühl hat 1:1 das selbe Buch zu lesen nur mit anderen Schauplätzen und Namen. Und wisst ihr was? Ich glaube ich freue mich schon auf einen (hoffentlich) 2. Teil, denn das offene Ende ist wirklich fies.
Mein Fazit: Verflucht spannend, düster und einfach wundervoller Lesespaß!
Ich hoffe ihr findet ebenso Gefallen an Blutbraut, wie ich es getan habe
Liebe Grüße,
eure Michelle
Falls ihr keine Idee habt, was ihr als nächstes Lesen sollt: Ich kann euch wieder eine geben
Lucinda Moreira ist 17 Jahre alt. Und sie ist eine Blutbraut. Als ob es nicht genug wäre, dass Vampire durch das Trinken ihres Blutes vor der ewigen Verdammnis des Nosferatu-Daseins geschützt sind, ist sie bereits seit ihrer Kindheit einem ganz bestimmten Vampir versprochen: Joaquin de Alvaro. Sie ist auf ständiger Flucht vor ihm, bis vor ein paar Jahren mit ihrer Tante Maria, die von einem Vampir vor Lucindas Augen brutal ermordet wurde. Ihre Tante hat ihr viel erzählt über Vampire, Nosferatu, die Hermandad (ein Verbund aus Vampiren). Und sie erzählte ihr auch, wie grausam das Schicksal einer Blutbraut ist. Lucinda lebt in ständiger Angst von ihrem "Verlobten" geschnappt zu werden. Sie würde liebend gern ein normales Leben führen, wo sie sich doch gerade in den attraktiven Cris verliebt hat. Doch wie das Leben so spielt, landet sie doch auf Santa Reynada, dem Besitz von Joaquin de Alvaro. Dieser befindet sich bereits in der Wandlung zum Nosferatu. Zu Lucindas eigener Überraschung weigert er sich jedoch ihr Blut zu nehmen. Sie unternimmt einige Fluchtversuche, bis Joaquin sie schließlich überzeugen kann zu ihrem eigenen Schutz zu bleiben. Denn jeder Vampir der Welt wäre hinter ihrem Blut her. Geheimnis um Geheimnis, Ereignis jagt Ereignis und Cris, der sich zum gewaltigen Schrecken von Lucinda als Joaquins jüngerer Bruder herausstellt, hütet ein dunkles Geheimnis...
Tja ein Vampir-Roman. Nach den Jahren von kitschiger Vampir-/Twighlight-Hysterie bin ich vorsichtig geworden, was speziell Vampir-Romane angeht. Aber dieser hier war einmalig! Wie bereits bei Der Kuss des Kjer kann man auch bei dem Titel Blutbraut sagen, dass Lynn Raven einen wunderschönen Schreibstil hat. Flüssig, zergeht wie Honig auf der Zunge. Leckerer Lesestoff zum genießen. Inhaltlich gefällt mir Blutbraut vor allem deshalb, weil es wirklich nicht so kitschig-vorhersehbar ist, wie die Bis(s)-Bücher. Das Buch schmückt die meiste Zeit eine sehr bittere Note, die verschiedenen Schicksalsschläge und Konflikte sind vielfältig und gleichzeitig miteinander verknüpft. Außerdem tappt man lange im Dunkeln, wer jetzt wirklich der große Bösewicht der Geschichte ist und welche Ziele er verfolgt. Die vielen Handlungsstränge sorgen für viel Drama, zum Schluss kann man es nicht anders sagen, dass die Ereignisse sich mehr als nur überschlagen. In diesem Fall muss man aufmerksam lesen, sonst verpasst man beinahe die kleinen, aber wichtigen Faktoren, die die Geschichte weiter beeinflussen. Das macht das Buch aber auch super spannend. Wie vorhin schon angedeutet habe ich festgestellt, das es sich bei Blutbraut nicht um genau die gleiche Story handelt wie Der Kuss des Kjer. Es ist zwar von Anfang an absehbar, dass Lucinda und Joaquin auf lange Sicht zusammen kommen werden, aber das ist mehr oder weniger nebensächlich. Ohne die Liebesgeschichte wäre das Buch natürlich nur halb so attraktiv. Jedenfalls finde ich es echt gut, dass sich die beiden Hauptcharaktere der beiden Bücher stark unterscheiden. Abgesehen davon, dass Blutbraut in der realen Welt spielt, hauptsächlich irgendwo in (New) Mexico. Die Probleme und verschiedenen Intrigen sind ebenfalls unterschiedlich aufgestellt, wodurch man nicht das Gefühl hat 1:1 das selbe Buch zu lesen nur mit anderen Schauplätzen und Namen. Und wisst ihr was? Ich glaube ich freue mich schon auf einen (hoffentlich) 2. Teil, denn das offene Ende ist wirklich fies.
Mein Fazit: Verflucht spannend, düster und einfach wundervoller Lesespaß!
Ich hoffe ihr findet ebenso Gefallen an Blutbraut, wie ich es getan habe
Liebe Grüße,
eure Michelle
Blutgeschwister - Dia Reeves
Wie versprochen: Heute eine weitere Buchvorstellung für euch.
Zwei Geschwister, Töchter eines Serienkillers. Zwei junge Mädchen, Außenseiterinnen mit einer Workaholic-Mutter. Zwei Schwestern mit dunklen Geheimissen und Wünschen. Als Töchter des Knochensägenkillers wollen sie sich, als bliebe ihnen nichts anderes übrig, wie er durch grausame Taten profilieren. Doch leider leider sind auch sie nur Mädchen, ihre Mutter versucht alles um sie mit anderen Menschen zusammen zu bringen. Sie versucht, die Leute vergessen zu lassen, dass ihr Mann mehr als 16 ihrer Mitbürger umbrachte. Als ob das noch nicht alles wäre, Stammen die Mädchen auch noch von einer Hexe an und die jüngere von den beiden Fancy hat ebenfalls magische Kräfte. Gruselig aber wahr. Und dann verliebt sich auch noch Kit in diesen merkwürdigen Gabriel, der mit enthaupteten Köpfen spielt. Dabei wollten Kit und Fancy doch für immer zusammen bleiben. Einsam, aber zusammen. Und wieso zum Teufel fliegt Gabriels älterer Bruder so auf Fancy?
Dieses Mal fiel die Inhaltsangabe etwas kurz aus. Aber ich fand das Buch jetzt auch überhaupt nicht gut. Das Problem lag für mich vor allem darin, dass die Autorin Krimi und Thriller mit Fantasy gemixt hat. Das kann gut gehen oder eben nicht. Aber in diesem Fall: Daumen runter. Der Klappentext hörte sich echt gut an, aber das Buch an sich hat mich ziemlich enttäuscht. Ich war wirklich froh, dass ich es mir nur ausgeliehen hab. Außerdem wurde es auch wirklich nach und nach ziemlich abgedreht. Erst fangen Kit und Fancy an, an einem Einbrecher rum zu schnibbeln, den Kit in Ableitung aus Frankenstein schließlich nur noch Franken nennt. Dann leben sie anscheinend in einer Stadt, die ständig von Monstern überfallen wird, wobei eine Unmenge zerstört wird und Menschen sterben, aber man geht daneben einfach ganz normal einkaufen. Auch stört mich die verwirrende Art und Weise, wie sich die magischen Kräfte bei Fancy äußern. Dazu kam einfach viel drumherum, von typischen Alltags-Teenie-Gerede bis hin zu Überlegungen Franken einfach das halbe Hirn raus zu schneiden, damit er sich nicht erinnern kann, was Kit und Fancy ihm antaten. Und die Krönung des Ganzen stellt die neue Zwischendimension dar, die Fancy mithilfe eines Gerätes öffnen kann, wo sie unter anderem Franken, Beweisstücke und "böse Menschen" drin verschwinden lassen. Nun ja nicht mein Fall nun mal.
Mein Fazit: Nix für mich, muss aber nicht auf euch zutreffen. Ich kanns nicht empfehlen.
Auf ein besseres Buch!
Eure Michelle
Zwei Geschwister, Töchter eines Serienkillers. Zwei junge Mädchen, Außenseiterinnen mit einer Workaholic-Mutter. Zwei Schwestern mit dunklen Geheimissen und Wünschen. Als Töchter des Knochensägenkillers wollen sie sich, als bliebe ihnen nichts anderes übrig, wie er durch grausame Taten profilieren. Doch leider leider sind auch sie nur Mädchen, ihre Mutter versucht alles um sie mit anderen Menschen zusammen zu bringen. Sie versucht, die Leute vergessen zu lassen, dass ihr Mann mehr als 16 ihrer Mitbürger umbrachte. Als ob das noch nicht alles wäre, Stammen die Mädchen auch noch von einer Hexe an und die jüngere von den beiden Fancy hat ebenfalls magische Kräfte. Gruselig aber wahr. Und dann verliebt sich auch noch Kit in diesen merkwürdigen Gabriel, der mit enthaupteten Köpfen spielt. Dabei wollten Kit und Fancy doch für immer zusammen bleiben. Einsam, aber zusammen. Und wieso zum Teufel fliegt Gabriels älterer Bruder so auf Fancy?
Dieses Mal fiel die Inhaltsangabe etwas kurz aus. Aber ich fand das Buch jetzt auch überhaupt nicht gut. Das Problem lag für mich vor allem darin, dass die Autorin Krimi und Thriller mit Fantasy gemixt hat. Das kann gut gehen oder eben nicht. Aber in diesem Fall: Daumen runter. Der Klappentext hörte sich echt gut an, aber das Buch an sich hat mich ziemlich enttäuscht. Ich war wirklich froh, dass ich es mir nur ausgeliehen hab. Außerdem wurde es auch wirklich nach und nach ziemlich abgedreht. Erst fangen Kit und Fancy an, an einem Einbrecher rum zu schnibbeln, den Kit in Ableitung aus Frankenstein schließlich nur noch Franken nennt. Dann leben sie anscheinend in einer Stadt, die ständig von Monstern überfallen wird, wobei eine Unmenge zerstört wird und Menschen sterben, aber man geht daneben einfach ganz normal einkaufen. Auch stört mich die verwirrende Art und Weise, wie sich die magischen Kräfte bei Fancy äußern. Dazu kam einfach viel drumherum, von typischen Alltags-Teenie-Gerede bis hin zu Überlegungen Franken einfach das halbe Hirn raus zu schneiden, damit er sich nicht erinnern kann, was Kit und Fancy ihm antaten. Und die Krönung des Ganzen stellt die neue Zwischendimension dar, die Fancy mithilfe eines Gerätes öffnen kann, wo sie unter anderem Franken, Beweisstücke und "böse Menschen" drin verschwinden lassen. Nun ja nicht mein Fall nun mal.
Mein Fazit: Nix für mich, muss aber nicht auf euch zutreffen. Ich kanns nicht empfehlen.
Auf ein besseres Buch!
Eure Michelle
Der Kuss des Kjer - Lynn Raven
Ach du liebes bisschen! Lang, Lang ists her... in einer weit entfernten Galaxys. Okay ich schweife ab. Zugegeben ich war euch und der Welt der Worte leider herrlich untreu. Aber zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen: Ich hatte wirklich keine Zeit auch nur mal ein Stündchen in Ruhe zu lesen. Aber jetzt kommt direkt ein tolles Buch. Empfohlen von einer Freundin. Danke für dieses tolle Lese-Erlebnis und eine neue Lieblingsautorin in meinem Portfolio! 
Der König der Kjer ist krank. Schwer krank. Seit Jahren. Auf Anraten seines persönlichen Speichelleckers schickt er seinen ersten Heerführer aus eine Heilerin der Nivard, ihren erbittertsten Erzfeinden zu finden, die Tränen der weißen Schlange zu schöpfen und die Heilerin zurück ins Reich der Kjer zu bringen. Die Kjer sind eine Art Wolfsmenschen, die Nivard kann man nur als normal bezeichnen. Doch was der Heerführer noch nicht ahnt: Seiner soll sich nach Beendigung seines Auftrages entledigt werden.
Lijanas befindet sich auf dem Heimweg, als sie zu einem Patienten gerufen wird. Doch statt einen Patient warten mehrere Kjer auf sie. Sie hat kene Chance zu fliehen. Der Anführer der Bande behandelt sich ziemlich grob, wenn auch nur verbal. Sie wird behandelt wie ein Gast, meistens. Natürlich nicht von Mordan. Ihre Gedanken gelten jedoch nicht nur diesem Grobian, sondern in Erster Linie Ahmaar, dem Prinzen der Nivard, ihrem Fast-Verlobten. Während sie sich anfangs noch den Kopf zerbricht, wie sie fliehen kann und die Gruppe aus Kriegern, die sie eskortieren immer weiter reist, zerbricht sich Ahmeer den Kopf, wie er seine Verlobte (ja in seinen Augen sind sie verlobt) zurückholen kann. Das Problem ist nämlich: Mordan, Lijanas Entführer ist niemand anderer als der berüchtige Blutwolf. Der gefürchtetste Krieger der Kjer, der Schlächter von Sajithara. Auf der Reise nach Turas lernt Lijanas auch eine andere Seite an Mordan kennen, sie weiß nicht, wer er wirklich ist. Doch warum greifen diese seltsamen Wesen, diese Seelenhunde sie immer und immer wieder an? Und was ist dort für ein finsteres Komplott im Gange? Was ist das Geheimnis um Mordans Herkunft und Lijanas eigene Vergangenheit?
*Kreisch* Wers noch nicht gemerkt hat: Ich fand Der Kuss des Kjer einfach grandios. Der Stil ist traumhaft, die Sprache liest sich flüssig und ohne Unterbrechung. Einfach fesselnd. Außerdem: Es ist ein Einteiler und von Anfang bis Ende super durchdacht, jeder einzelene Handlungsstrang kam zu einer Auflösung. Die vielen komplexen Strukturen am Ende auch wieder sinnig zu verknüpfen und das in nur einem Buch ist schon ein Kunststück. Tatsächlich wird die Geschichte aus (grob abgezählt) 7 Sichten erzählt. Im Mittelpunkt stehen natürlich Lijanas und Mordan, aber auch andere kommen ausgiebeig zum Zuge. Diese loesen Enden zu einem großen Ganzen zu bringen, ohne es ZU kompliziert zu machen - super Sache! Was mich außerdem so begeistert hat ist die Beziehung zwischen Mordan und Lijanas. Wie man sich denken kann, soll nach und nach die große Liebe aufgebaut werden. Natürlich, aber der Weg dahin ist lang, auch steinig und der scharfe Witz, den die widerspennstige Lijannas und der sture, schnell aufbrausende Mordan unfreiwillig immer wieder zur Schau stellen, ist einfach köstlich zu genießen. Ich hab mich zwischendurch fast weg geschmissen vor Lachen. Meine Fantasie hat natürlich wieder ihr übriges getan, um mir die Situationen klar vorzustellen. Ein Traum. Wer nicht nachvollziehen kann, was ich meine: LESEN! Umbedingt. Definitv. Ab in den nächsten Buchladen.
Mein Fazit: Witzig, herzzereissend einfach fantastisch!
Auf ein nicht zu fernes Wiederlesen!
Eure Michelle
Der König der Kjer ist krank. Schwer krank. Seit Jahren. Auf Anraten seines persönlichen Speichelleckers schickt er seinen ersten Heerführer aus eine Heilerin der Nivard, ihren erbittertsten Erzfeinden zu finden, die Tränen der weißen Schlange zu schöpfen und die Heilerin zurück ins Reich der Kjer zu bringen. Die Kjer sind eine Art Wolfsmenschen, die Nivard kann man nur als normal bezeichnen. Doch was der Heerführer noch nicht ahnt: Seiner soll sich nach Beendigung seines Auftrages entledigt werden.
Lijanas befindet sich auf dem Heimweg, als sie zu einem Patienten gerufen wird. Doch statt einen Patient warten mehrere Kjer auf sie. Sie hat kene Chance zu fliehen. Der Anführer der Bande behandelt sich ziemlich grob, wenn auch nur verbal. Sie wird behandelt wie ein Gast, meistens. Natürlich nicht von Mordan. Ihre Gedanken gelten jedoch nicht nur diesem Grobian, sondern in Erster Linie Ahmaar, dem Prinzen der Nivard, ihrem Fast-Verlobten. Während sie sich anfangs noch den Kopf zerbricht, wie sie fliehen kann und die Gruppe aus Kriegern, die sie eskortieren immer weiter reist, zerbricht sich Ahmeer den Kopf, wie er seine Verlobte (ja in seinen Augen sind sie verlobt) zurückholen kann. Das Problem ist nämlich: Mordan, Lijanas Entführer ist niemand anderer als der berüchtige Blutwolf. Der gefürchtetste Krieger der Kjer, der Schlächter von Sajithara. Auf der Reise nach Turas lernt Lijanas auch eine andere Seite an Mordan kennen, sie weiß nicht, wer er wirklich ist. Doch warum greifen diese seltsamen Wesen, diese Seelenhunde sie immer und immer wieder an? Und was ist dort für ein finsteres Komplott im Gange? Was ist das Geheimnis um Mordans Herkunft und Lijanas eigene Vergangenheit?
*Kreisch* Wers noch nicht gemerkt hat: Ich fand Der Kuss des Kjer einfach grandios. Der Stil ist traumhaft, die Sprache liest sich flüssig und ohne Unterbrechung. Einfach fesselnd. Außerdem: Es ist ein Einteiler und von Anfang bis Ende super durchdacht, jeder einzelene Handlungsstrang kam zu einer Auflösung. Die vielen komplexen Strukturen am Ende auch wieder sinnig zu verknüpfen und das in nur einem Buch ist schon ein Kunststück. Tatsächlich wird die Geschichte aus (grob abgezählt) 7 Sichten erzählt. Im Mittelpunkt stehen natürlich Lijanas und Mordan, aber auch andere kommen ausgiebeig zum Zuge. Diese loesen Enden zu einem großen Ganzen zu bringen, ohne es ZU kompliziert zu machen - super Sache! Was mich außerdem so begeistert hat ist die Beziehung zwischen Mordan und Lijanas. Wie man sich denken kann, soll nach und nach die große Liebe aufgebaut werden. Natürlich, aber der Weg dahin ist lang, auch steinig und der scharfe Witz, den die widerspennstige Lijannas und der sture, schnell aufbrausende Mordan unfreiwillig immer wieder zur Schau stellen, ist einfach köstlich zu genießen. Ich hab mich zwischendurch fast weg geschmissen vor Lachen. Meine Fantasie hat natürlich wieder ihr übriges getan, um mir die Situationen klar vorzustellen. Ein Traum. Wer nicht nachvollziehen kann, was ich meine: LESEN! Umbedingt. Definitv. Ab in den nächsten Buchladen.
Mein Fazit: Witzig, herzzereissend einfach fantastisch!
Auf ein nicht zu fernes Wiederlesen!
Eure Michelle
Königsmädchen - Martina Fussel
Neues Buch, neue Story und das obwohl ich erst gestern Abend mit dem Lesen begonnen habe. Das Königsmädchen, einfach faszinierend.
Lilia ist eine junge Dame. Als der Oberste ihres Volkes ermordet wird, muss ein neuer gewählt werden. Dieser wiederum muss in der Deligo eines der heiratsfähigen Mädchen auswählen um diese zu seiner Frau zu machen. Jetzt schlägt Lilias große Stunde. Als sie dann noch erfährt, dass der wahnsinnig gut aussehende und ihr langjähriger Freund Kintho der neue Oberste ist, fällt sie aus allen Wolken. Sie und ihre beste Freundin Hanna werden zu Königsmädchen, die im Tempel ihres Volkes bei dem Obersten wohnen. Eine nach der anderen wird gehen bis am Ende die neue Oberste über bleiben wird. Obwohl Lilias Familie direkt neben dem Tempel wohnt, soll auch sie in den Tempel ziehen. Sie hat jedoch einen unbändigen Freiheitsdrang und als sie das letzte Mal im Wald ist, ihre Freiheit genießen, wird sie von einem Nebulos angegriffen - Ein furchtbares Tier mit scharfen Krallen und unglaublicher Kraft. Doch der junge Briar rettet sie. Beide werden schwer verletzt, schaffen es jedoch zu fliehen. Zwischen ihnen entwicklen sich, obwohl sie sich kaum kennen tiefe Gefühle und all das auch noch, obwohl sie Königsmädchen ist. Doch von alldem nicht genug: Bald darauf entstehen Intrigen und Kabalen anderer Völker, um den Stein der Erde, der Lilias Volk schützt und behütet zu stehlen. Dann wird auch noch Lilias Vater ermordet und die Ereignisse überschlagen sich...
Wie ich dieses Buch so schnell lesen konnte? Ganz einfach: Ich hab es im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen! Ehrlich. Wenige Stunden haben gereicht. Es ist eine wunderbare Story. Durchaus mit einem Hauch Kitsch, diese scheinbare Dreiecksbeziehung zwischen Kinthos, Lilia und Briar bekommt immer ordentlich Pfeffer, vor allem dadurch, dass Kinthos und Briar sich ebenfalls kennen. Neben den typischen Mädchen-Zankereien innerhalb der Königsmädchen kommen mystische Geheimnisse einer Welt zum Vorschein, die von den Elementen beherrscht wird. Die Menschen glauben entweder an Feuer, Wasser, Luft oder eben Erde, statt an einen gemeinsamen Gott. Lilia ist ein halsüberkopf verknalltes Mädchen, aber Briar ist keinen Deut Besser. Gleichzeitig ecken sie aber auch immer wieder an, vertiefen dabei ihre Beziehung und stecken in dem Zwiespalt zwischen ihrer Liebe und ihren Freunden. Außerdem kommt noch die schwierige politische Lage hinzu. Was mir besonders gefiel war die Dramatik, die sich an verschiedenen Stellen des Buches immer weiter gesteigert hat. Der Schluss ist relativ turbulent, aber auf das Friede-Freude-Eierkuchen-Ende muss man natürlich nicht verzichten. Stilistisch liest sich Das Königsmädchen auch super, ebenfalls ein Grund, weshalb ich so schnell fertig war. Abgesehen davon konnte ich es nicht abwarten, ob meine Vermutungen, was die verschiedenen Liebesbeziehungen des Buches anging, sich bewahrheiten. Ich fand es zuckersüß, zwischendurch auch traurig, teilweise dramatisch und viele Stellen verleiten sehr zum Schmunzeln. Auch wenn einem Teile so vorkommen, wie aus einem historischen Roman und relativ belanglos, tatsächlich dreht sich ein großer Teil um die Wahl der neuen Frau an Kinthos Seite, wurde es nicht langweilig. Eher sehr emotional und auch schwierig für Briars und Lilias Beziehung. Mädchenlike kitschig, wie gesagt. Trotzdem toll.
Mein Fazit: Ergreifende Geschichte. Drama, wahre Freundschaft und der Kampf um die ganz große Liebe!
Schönen Abend noch!
Eure Michelle
Lilia ist eine junge Dame. Als der Oberste ihres Volkes ermordet wird, muss ein neuer gewählt werden. Dieser wiederum muss in der Deligo eines der heiratsfähigen Mädchen auswählen um diese zu seiner Frau zu machen. Jetzt schlägt Lilias große Stunde. Als sie dann noch erfährt, dass der wahnsinnig gut aussehende und ihr langjähriger Freund Kintho der neue Oberste ist, fällt sie aus allen Wolken. Sie und ihre beste Freundin Hanna werden zu Königsmädchen, die im Tempel ihres Volkes bei dem Obersten wohnen. Eine nach der anderen wird gehen bis am Ende die neue Oberste über bleiben wird. Obwohl Lilias Familie direkt neben dem Tempel wohnt, soll auch sie in den Tempel ziehen. Sie hat jedoch einen unbändigen Freiheitsdrang und als sie das letzte Mal im Wald ist, ihre Freiheit genießen, wird sie von einem Nebulos angegriffen - Ein furchtbares Tier mit scharfen Krallen und unglaublicher Kraft. Doch der junge Briar rettet sie. Beide werden schwer verletzt, schaffen es jedoch zu fliehen. Zwischen ihnen entwicklen sich, obwohl sie sich kaum kennen tiefe Gefühle und all das auch noch, obwohl sie Königsmädchen ist. Doch von alldem nicht genug: Bald darauf entstehen Intrigen und Kabalen anderer Völker, um den Stein der Erde, der Lilias Volk schützt und behütet zu stehlen. Dann wird auch noch Lilias Vater ermordet und die Ereignisse überschlagen sich...
Wie ich dieses Buch so schnell lesen konnte? Ganz einfach: Ich hab es im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen! Ehrlich. Wenige Stunden haben gereicht. Es ist eine wunderbare Story. Durchaus mit einem Hauch Kitsch, diese scheinbare Dreiecksbeziehung zwischen Kinthos, Lilia und Briar bekommt immer ordentlich Pfeffer, vor allem dadurch, dass Kinthos und Briar sich ebenfalls kennen. Neben den typischen Mädchen-Zankereien innerhalb der Königsmädchen kommen mystische Geheimnisse einer Welt zum Vorschein, die von den Elementen beherrscht wird. Die Menschen glauben entweder an Feuer, Wasser, Luft oder eben Erde, statt an einen gemeinsamen Gott. Lilia ist ein halsüberkopf verknalltes Mädchen, aber Briar ist keinen Deut Besser. Gleichzeitig ecken sie aber auch immer wieder an, vertiefen dabei ihre Beziehung und stecken in dem Zwiespalt zwischen ihrer Liebe und ihren Freunden. Außerdem kommt noch die schwierige politische Lage hinzu. Was mir besonders gefiel war die Dramatik, die sich an verschiedenen Stellen des Buches immer weiter gesteigert hat. Der Schluss ist relativ turbulent, aber auf das Friede-Freude-Eierkuchen-Ende muss man natürlich nicht verzichten. Stilistisch liest sich Das Königsmädchen auch super, ebenfalls ein Grund, weshalb ich so schnell fertig war. Abgesehen davon konnte ich es nicht abwarten, ob meine Vermutungen, was die verschiedenen Liebesbeziehungen des Buches anging, sich bewahrheiten. Ich fand es zuckersüß, zwischendurch auch traurig, teilweise dramatisch und viele Stellen verleiten sehr zum Schmunzeln. Auch wenn einem Teile so vorkommen, wie aus einem historischen Roman und relativ belanglos, tatsächlich dreht sich ein großer Teil um die Wahl der neuen Frau an Kinthos Seite, wurde es nicht langweilig. Eher sehr emotional und auch schwierig für Briars und Lilias Beziehung. Mädchenlike kitschig, wie gesagt. Trotzdem toll.
Mein Fazit: Ergreifende Geschichte. Drama, wahre Freundschaft und der Kampf um die ganz große Liebe!
Schönen Abend noch!
Eure Michelle
Vom Tod verführt - Kalanya Price
Nach kurzer Lesepause, sowas braucht nun mal Zeit, kann ich euch endlich wieder zwei neue Bücher vorstellen. Das erste ist heute Vom Tod verführt.
Alexis Craft ist eine Hexe, eine Schattenhexe genauer gesagt und außerdem ist der Tod einer ihrer besten Freunde. Sie arbeitet privat als Schattenbeschwörerin für Angehörige, die noch einmal mit ihrem geliebten Verstorbenem sprechen wollen. Ab und zu arbeitet sie auch für die Polizei. Außerdem lebt sie in Nekros, der Stadt in ganz Amerika mit den meisten Hexen und anderen magischen Wesen. Nekros liegt im 54. Bundesstaat von Amerika und existiert seit etwa 50 Jahren.
Doch auf einmal kommt es zu mysteriösen Mordfällen, ein sonst harmloster Schatten dreht völlig durch und geht auf Alexis los, fügt ihr sogar eine Wunde zu. Und was will dieser neue Detective Andrews ständig von ihr? Alexis wird in einen Kriminalfall der besonderen Art verwickelt, deckt viele Geheimnisse auf, nicht nur über die Welt der Magie, sondern auch über ihre eigentlich erzkonservative Familie, die sie verstoßen hat, weil sie eine Hexe ist. Was geht da in der Schattenwelt vor sich???
Ehrlich? Ich fand das Buch hammermäßig gut. Es war mal etwas anderes in eine Welt hinein zu gelangen in denen die Identitäten von Hexen, Magiern und Angehörigen der verschieden magischen Gattungen bekannt sind. Anders als in anderen Fantasy Büchern mit realem Bezug, müssen sie sich hier nicht verstecken. Dafür sind sie jedoch - salopp gesagt - schon fast verfolgte Minderheiten. Es gibt in die so genannte Human-First-Partei, die sich vehement gegen die magische Welt ausspricht und gegen sie wettert. Magie scheint ein realtiv umstrittenes Thema zu sein und die Human-First-Partei ist hierfür der offizielle Vertreter. Was mir zudem wirklich gefallen hat war, dass die Protagonistin in einen wirklich spannenden Kriminalfall hinein schlittert. Die Verbindung aus Fantasy und Krimi ist hier wirklich gelungen, denn das Buch bleibt durchweg spannend, fesselnd, überzeugt aber auch mit einer spritzigen Ironie. Außerdem fand ich diese fast greifbare, knisternde Gefühlsachterbahn zwischen Alexis und Detective Andrews, die begleitet wird, von unvorhergesehenen Ereignissen, viel Sexappeal und einer sehr wechselhaften Beziehung. Und die Erotik gegen Ende des Buches - Ich muss sagen: Wow. Sehr gut vorstellbar, fast greifbar, KOPFKINO. Es kommt einem aber nicht vor wie so ein billiger Sexroman. Wirklich heiß!
Mein Fazit: Toller Fantasy-Krimi. Lesespaß garantiert.
Liebe Grüße,
eure Michelle
Alexis Craft ist eine Hexe, eine Schattenhexe genauer gesagt und außerdem ist der Tod einer ihrer besten Freunde. Sie arbeitet privat als Schattenbeschwörerin für Angehörige, die noch einmal mit ihrem geliebten Verstorbenem sprechen wollen. Ab und zu arbeitet sie auch für die Polizei. Außerdem lebt sie in Nekros, der Stadt in ganz Amerika mit den meisten Hexen und anderen magischen Wesen. Nekros liegt im 54. Bundesstaat von Amerika und existiert seit etwa 50 Jahren.
Doch auf einmal kommt es zu mysteriösen Mordfällen, ein sonst harmloster Schatten dreht völlig durch und geht auf Alexis los, fügt ihr sogar eine Wunde zu. Und was will dieser neue Detective Andrews ständig von ihr? Alexis wird in einen Kriminalfall der besonderen Art verwickelt, deckt viele Geheimnisse auf, nicht nur über die Welt der Magie, sondern auch über ihre eigentlich erzkonservative Familie, die sie verstoßen hat, weil sie eine Hexe ist. Was geht da in der Schattenwelt vor sich???
Ehrlich? Ich fand das Buch hammermäßig gut. Es war mal etwas anderes in eine Welt hinein zu gelangen in denen die Identitäten von Hexen, Magiern und Angehörigen der verschieden magischen Gattungen bekannt sind. Anders als in anderen Fantasy Büchern mit realem Bezug, müssen sie sich hier nicht verstecken. Dafür sind sie jedoch - salopp gesagt - schon fast verfolgte Minderheiten. Es gibt in die so genannte Human-First-Partei, die sich vehement gegen die magische Welt ausspricht und gegen sie wettert. Magie scheint ein realtiv umstrittenes Thema zu sein und die Human-First-Partei ist hierfür der offizielle Vertreter. Was mir zudem wirklich gefallen hat war, dass die Protagonistin in einen wirklich spannenden Kriminalfall hinein schlittert. Die Verbindung aus Fantasy und Krimi ist hier wirklich gelungen, denn das Buch bleibt durchweg spannend, fesselnd, überzeugt aber auch mit einer spritzigen Ironie. Außerdem fand ich diese fast greifbare, knisternde Gefühlsachterbahn zwischen Alexis und Detective Andrews, die begleitet wird, von unvorhergesehenen Ereignissen, viel Sexappeal und einer sehr wechselhaften Beziehung. Und die Erotik gegen Ende des Buches - Ich muss sagen: Wow. Sehr gut vorstellbar, fast greifbar, KOPFKINO. Es kommt einem aber nicht vor wie so ein billiger Sexroman. Wirklich heiß!
Mein Fazit: Toller Fantasy-Krimi. Lesespaß garantiert.
Liebe Grüße,
eure Michelle
Die Insignien des Pan - Sandra Reigner
Etwas spät vielleicht, schließlich bin ich wieder gesund, aber leider waren die letzten Tage etwas turbulent. Deshalb komme ich erst jetzt dazu euch von der tollen neuen Trilogie zu berichten, die ich in die Finger bekommen haben!
Felicity ist durchschnittlich, vielleicht auch weniger als das. Schließlich nennen sie alle nur verächtlich "City" - die Stadt. Sie hat keine top Figur, kommt aus ärmlichen Verhältnissen und muss so ziemlich jeden Abend ihrer Mum im Pub aushelfen. Ohne Bezahlung, dafür viel mehr mit dem Lohn von täglichem Zuspätkommen in die Schule und dem üblichen Kneipengestank nach Zigaretten und schalem Bier. Ihre wenigen Freunde halten zu ihr, sie ist schlagfertig und lässt sich nicht vom Star-Club ihrer Schule fertig machen. Bis der wunderschöne, außergewöhnliche Lee in ihr Leben platzt. Der als erstes direkt mit ihrer Namensvetterin und Star-Club-Vertreterin Felicitiy knutscht. Der sich unvermittelt neben sie setzt. Der sich für "City" interessiert. Der sie bald Fay nennt - Fee. Der sie verzaubert. Der ihr in ihren dunklen Momenten beisteht, wenn sie wieder Krach mit ihrer Familie hat. Und dann passiert es plötzlich. Von jetzt auf gleich befinden sich Lee und Fay im 8. Jahrhundert bei Aachen. Fay lernt den jungen Karl kennen, später Karl der Große. Und sie erfährt, wer Lee wirklich ist: Ein Halbelf, oder auch Elb. Ein Zeitagent, wie er sich selbst nennt. Er reist durch die Zeit, um gewisse Dinge "gerade zu rücken" wie er es nennt. Damit die Dinge so geschehen, wie sie müssen. Und Fay? Wieso kann sie durch die Zeit springen? Wieso verfügt auch sie über Magie? Dabei ist sie nachweislich keine Elfe. Und was genau sind die Insignien Pans und was hat es mit den Drachenkindern auf sich?
Ich muss ehrlich sein, ich liebe diese Bücher. Die Trilogie hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Nicht zuletzt die Schlagfertigkeit von Fay sorgt für viel Witz. Auch ihre Tollpatschigkeit, Sturheit und ihr Bestreben etwas besseres aus sich zu machen, als eine ärmliche Pub-Besitzerin, verhelfen dem Buch zu grundlegenden Elementen, die es unheimlich lebensnah machen. Außerdem, das gefiel mir besonders, nimmt die Autorin oft Bezug auf relativ aktuelle Ereignisse der Weltgeschichte, wodurch das Buch noch näher an der Realität erscheint, auch wenn es sich bei Die Insignien des Pan definitiv um eine Fantasy-Trilogie handelt. Bezeichnend für die Trilogie ist auch die Veränderung die Fay durchmacht. Von der pummligen, muffelnden Stadt ist nicht mehr viel übrig, nachdem sie sich etwas mehr zurecht macht und durch Sport einige Pfunde verliert. Sie wird um einiges selbstbewusster, was sie auch für die Männerwelt ganz schön attraktiv macht, augenscheinlich jedenfalls, denn die kitschige Liebesgeschichte mit Lee wird durch diverse andere "Männerbekanntschaften" gestört. Ein weiterer Aspekt, der mir sehr gefiel, war die Vielschichtigkeit der Handlungen, die die Autorin miteinander verwoben hat. Das Ganze schließlich auch zu einem stimmigen und vor allem erfolgreich (Happy End oder nicht, das sei jetzt mal dahingestellt) zu einem Ende zu bringen, ist durchaus eine Meisterleistung. Ich kann mich nicht Recht erinnern, in einem der Bücher schwache Momente gefunden zu haben, die ich oft bei Buchreihen finde. Die Autoren dürfen natürlich mit ihren Werken und Ideen verfahren wie sie wollen, aber oft zerstören sie etwas von dem, was sie sich vorher mühsam aufgebaut haben. Oder werden zu langatmig. Sowas stört mich dann am meisten, wenn man nicht auf den Punkt kommt und die Handlung im wahrsten Sinne des Wortes Lückenfüller ist. Und ein weiterer Punkt, der mich sehr erfreut hat: Es ist mal wieder eine deutsche Schriftstellerin, die dieses Wunderwerk verfasst hat. Tja, das Volk der Dichter und Denker eben!
Und keine Angst: Wer jetzt denkt, es hat was von der Rubinrot-Trilogie, der irrt sich. Auf ganz anderer Schiene mit ganz anderen Hintergründen! Definitiv anders und vor allem sehr erfrischend.
So genug gequatscht! Und jetzt ab in den Buchladen! Bestellt euch die Trilogie!
Mein Fazit: Witzig, sprühend vor Leidenschaft und Humor. Super schöne Story, noch mal was anderes in der großen Welt des Genre Fantasy!
Ich meins ernst: Ab in den Buchladen! :D
Liebe Grüße,
Michelle
Felicity ist durchschnittlich, vielleicht auch weniger als das. Schließlich nennen sie alle nur verächtlich "City" - die Stadt. Sie hat keine top Figur, kommt aus ärmlichen Verhältnissen und muss so ziemlich jeden Abend ihrer Mum im Pub aushelfen. Ohne Bezahlung, dafür viel mehr mit dem Lohn von täglichem Zuspätkommen in die Schule und dem üblichen Kneipengestank nach Zigaretten und schalem Bier. Ihre wenigen Freunde halten zu ihr, sie ist schlagfertig und lässt sich nicht vom Star-Club ihrer Schule fertig machen. Bis der wunderschöne, außergewöhnliche Lee in ihr Leben platzt. Der als erstes direkt mit ihrer Namensvetterin und Star-Club-Vertreterin Felicitiy knutscht. Der sich unvermittelt neben sie setzt. Der sich für "City" interessiert. Der sie bald Fay nennt - Fee. Der sie verzaubert. Der ihr in ihren dunklen Momenten beisteht, wenn sie wieder Krach mit ihrer Familie hat. Und dann passiert es plötzlich. Von jetzt auf gleich befinden sich Lee und Fay im 8. Jahrhundert bei Aachen. Fay lernt den jungen Karl kennen, später Karl der Große. Und sie erfährt, wer Lee wirklich ist: Ein Halbelf, oder auch Elb. Ein Zeitagent, wie er sich selbst nennt. Er reist durch die Zeit, um gewisse Dinge "gerade zu rücken" wie er es nennt. Damit die Dinge so geschehen, wie sie müssen. Und Fay? Wieso kann sie durch die Zeit springen? Wieso verfügt auch sie über Magie? Dabei ist sie nachweislich keine Elfe. Und was genau sind die Insignien Pans und was hat es mit den Drachenkindern auf sich?
Ich muss ehrlich sein, ich liebe diese Bücher. Die Trilogie hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Nicht zuletzt die Schlagfertigkeit von Fay sorgt für viel Witz. Auch ihre Tollpatschigkeit, Sturheit und ihr Bestreben etwas besseres aus sich zu machen, als eine ärmliche Pub-Besitzerin, verhelfen dem Buch zu grundlegenden Elementen, die es unheimlich lebensnah machen. Außerdem, das gefiel mir besonders, nimmt die Autorin oft Bezug auf relativ aktuelle Ereignisse der Weltgeschichte, wodurch das Buch noch näher an der Realität erscheint, auch wenn es sich bei Die Insignien des Pan definitiv um eine Fantasy-Trilogie handelt. Bezeichnend für die Trilogie ist auch die Veränderung die Fay durchmacht. Von der pummligen, muffelnden Stadt ist nicht mehr viel übrig, nachdem sie sich etwas mehr zurecht macht und durch Sport einige Pfunde verliert. Sie wird um einiges selbstbewusster, was sie auch für die Männerwelt ganz schön attraktiv macht, augenscheinlich jedenfalls, denn die kitschige Liebesgeschichte mit Lee wird durch diverse andere "Männerbekanntschaften" gestört. Ein weiterer Aspekt, der mir sehr gefiel, war die Vielschichtigkeit der Handlungen, die die Autorin miteinander verwoben hat. Das Ganze schließlich auch zu einem stimmigen und vor allem erfolgreich (Happy End oder nicht, das sei jetzt mal dahingestellt) zu einem Ende zu bringen, ist durchaus eine Meisterleistung. Ich kann mich nicht Recht erinnern, in einem der Bücher schwache Momente gefunden zu haben, die ich oft bei Buchreihen finde. Die Autoren dürfen natürlich mit ihren Werken und Ideen verfahren wie sie wollen, aber oft zerstören sie etwas von dem, was sie sich vorher mühsam aufgebaut haben. Oder werden zu langatmig. Sowas stört mich dann am meisten, wenn man nicht auf den Punkt kommt und die Handlung im wahrsten Sinne des Wortes Lückenfüller ist. Und ein weiterer Punkt, der mich sehr erfreut hat: Es ist mal wieder eine deutsche Schriftstellerin, die dieses Wunderwerk verfasst hat. Tja, das Volk der Dichter und Denker eben!
Und keine Angst: Wer jetzt denkt, es hat was von der Rubinrot-Trilogie, der irrt sich. Auf ganz anderer Schiene mit ganz anderen Hintergründen! Definitiv anders und vor allem sehr erfrischend.
So genug gequatscht! Und jetzt ab in den Buchladen! Bestellt euch die Trilogie!
Mein Fazit: Witzig, sprühend vor Leidenschaft und Humor. Super schöne Story, noch mal was anderes in der großen Welt des Genre Fantasy!
Ich meins ernst: Ab in den Buchladen! :D
Liebe Grüße,
Michelle
Die Enklave - Ann Aguirre
Ein weiterer postapokalyptischer Roman später... Ja, wo soll ich anfangen? Interessantes Buch auf jeden Fall.
Ein junges Mädchen, das in einer Enklave in den düsteren Tunneln der Unterwelt lebt. Am Tag ihrer Namensgebung ist sie nicht mehr nur ein Mädchen von vielen. Ihr neuer Name ist "Zwei". Zwei lebt in einer Welt nach der unseren. Sie kennt nur die wenigen Relikte aus einer Zeit, in der die Menschen noch an der Oberfläche leben konnten. Sie kann lesen, aber kennt nicht einmal gewisse Grundbegriffe die im Zusammenhang mit Relikten fallen, wie "Hochzeit". Darunter kann sie sich nichts vorstellen, sie weiß nichts darüber. Worüber sie jedoch etwas weiß ist die Jagd. Als Mädchen 15 wurde sie zur Jägerin ausgebildet, nach ihner Namensgebung wird das ihr Beruf. Sie wird dem sonderbaren jungen Mann namens Bleich zu geteilt. Dieser wurde nicht in der Enklave geboren, sondern verwildert gefunden, aufgenommen, ausgebildet. Bleich ist anders. Er denkt anders. Während Zwei von klein auf die strengen Regeln der Enklave gewöhnt ist, hat er dagegen Bedenken und traut den Ältesten nicht. Nach und nach entstehen auch in Zwei Zweifel, z.B. als ein verkrüppelter Junge, ein Bote eines anderen Klans kaltblütig getötet wird, weil er mit seiner Behinderung keinen Nutzen für die Gemeinschaft hat, obwohl er eine wichtige Nachricht überbracht hat. Das Leben in den Tunneln ist nämlich alles andere als ungefährlich. Die sogenannten Freaks oder Fresser sind Wesen mit Krallen, ohne Verstand und verwesendem Fleisch. Sie denken nur an Fressen und haben den nächstgelegenen Klan vernichtet und kreisen langsam die Enklave ein. Zwei und Bleich sind auf Erkundungstour und finden heraus, dass die Freaks erstaunlicherweise immer intelligenter werden. Sie berichten den Ältesten davon, aber keiner hört auf sie. Dann wird auch noch Bleichs beste Freundin in der Enklave ermordet, es soll wie Selbstmord aussehen. Was ist, wenn die Ältesten mit ihrem sturen Denken und den strikten Regeln doch Unrecht haben? Zwei zweifelt immer mehr. Und als ihr bester Freund Stein dem Horten von Relikten bezichtigt wird, nimmt sie ihn in Schutz und Bleich mit ihr. Sie werden verbannt und suchen ihren Weg an die Oberfläche. Doch dort, ist es vielleicht ebenso gefährlich wie unten in den Tunneln oder sogar noch gefährlicher... Ihr Abenteuer ist also noch nicht vorbei!
Die Enklave ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch. Gut geschrieben, gut durchdacht, mit (finde ich) offenem Ende. Die Apokalypse kam in diesem Fall zustande, dass die Menschen mit ihren eigenen Erfindungen, biologischen Waffen, selbst ihre Grube schaufelten. So unrealistisch ist das Ganze gar nicht. Manches davon kommt mir jedoch sehr nach Fantasy vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass innerhalb von wenigen Jahrzehnten grundlegende Dinge in Vergessenheit geraten. Als wären die wenigen Überlebenden die Kindergartenkinder, die in die Tunnel geflüchtet sind. Dementsprechend etwas unrealistisch. Aber im großen und ganzen ein gutes Buch. Auf dem Rückumschlag steht, dass Panem-Fans es lieben würden. In der Tat als Panem-Fan finde ich es gut, aber ich finde auch, dass es von der Art und von der Story keinerlei Parallelen zu Panem hat. Abgesehen davon, dass das eine Trilogie ist und Die Enklave ein in sich abgeschlossenes Buch. Aber ansonsten: Zu lesen ist es gut und mir hat es gefallen.
Mein Fazit: Liest sich gut, Story ist auch super! Nicht überragend, aber gut.
Liebe Grüße
Michelle
Ein junges Mädchen, das in einer Enklave in den düsteren Tunneln der Unterwelt lebt. Am Tag ihrer Namensgebung ist sie nicht mehr nur ein Mädchen von vielen. Ihr neuer Name ist "Zwei". Zwei lebt in einer Welt nach der unseren. Sie kennt nur die wenigen Relikte aus einer Zeit, in der die Menschen noch an der Oberfläche leben konnten. Sie kann lesen, aber kennt nicht einmal gewisse Grundbegriffe die im Zusammenhang mit Relikten fallen, wie "Hochzeit". Darunter kann sie sich nichts vorstellen, sie weiß nichts darüber. Worüber sie jedoch etwas weiß ist die Jagd. Als Mädchen 15 wurde sie zur Jägerin ausgebildet, nach ihner Namensgebung wird das ihr Beruf. Sie wird dem sonderbaren jungen Mann namens Bleich zu geteilt. Dieser wurde nicht in der Enklave geboren, sondern verwildert gefunden, aufgenommen, ausgebildet. Bleich ist anders. Er denkt anders. Während Zwei von klein auf die strengen Regeln der Enklave gewöhnt ist, hat er dagegen Bedenken und traut den Ältesten nicht. Nach und nach entstehen auch in Zwei Zweifel, z.B. als ein verkrüppelter Junge, ein Bote eines anderen Klans kaltblütig getötet wird, weil er mit seiner Behinderung keinen Nutzen für die Gemeinschaft hat, obwohl er eine wichtige Nachricht überbracht hat. Das Leben in den Tunneln ist nämlich alles andere als ungefährlich. Die sogenannten Freaks oder Fresser sind Wesen mit Krallen, ohne Verstand und verwesendem Fleisch. Sie denken nur an Fressen und haben den nächstgelegenen Klan vernichtet und kreisen langsam die Enklave ein. Zwei und Bleich sind auf Erkundungstour und finden heraus, dass die Freaks erstaunlicherweise immer intelligenter werden. Sie berichten den Ältesten davon, aber keiner hört auf sie. Dann wird auch noch Bleichs beste Freundin in der Enklave ermordet, es soll wie Selbstmord aussehen. Was ist, wenn die Ältesten mit ihrem sturen Denken und den strikten Regeln doch Unrecht haben? Zwei zweifelt immer mehr. Und als ihr bester Freund Stein dem Horten von Relikten bezichtigt wird, nimmt sie ihn in Schutz und Bleich mit ihr. Sie werden verbannt und suchen ihren Weg an die Oberfläche. Doch dort, ist es vielleicht ebenso gefährlich wie unten in den Tunneln oder sogar noch gefährlicher... Ihr Abenteuer ist also noch nicht vorbei!
Die Enklave ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch. Gut geschrieben, gut durchdacht, mit (finde ich) offenem Ende. Die Apokalypse kam in diesem Fall zustande, dass die Menschen mit ihren eigenen Erfindungen, biologischen Waffen, selbst ihre Grube schaufelten. So unrealistisch ist das Ganze gar nicht. Manches davon kommt mir jedoch sehr nach Fantasy vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass innerhalb von wenigen Jahrzehnten grundlegende Dinge in Vergessenheit geraten. Als wären die wenigen Überlebenden die Kindergartenkinder, die in die Tunnel geflüchtet sind. Dementsprechend etwas unrealistisch. Aber im großen und ganzen ein gutes Buch. Auf dem Rückumschlag steht, dass Panem-Fans es lieben würden. In der Tat als Panem-Fan finde ich es gut, aber ich finde auch, dass es von der Art und von der Story keinerlei Parallelen zu Panem hat. Abgesehen davon, dass das eine Trilogie ist und Die Enklave ein in sich abgeschlossenes Buch. Aber ansonsten: Zu lesen ist es gut und mir hat es gefallen.
Mein Fazit: Liest sich gut, Story ist auch super! Nicht überragend, aber gut.
Liebe Grüße
Michelle
Dark Inside - Jeyn Roberts
Auch im neuen Jahr, geht es - mit etwas Verzögerung - weiter. Gelesen habe ich zuletzt das Buch Dark Inside von Jeyn Roberts. Dieser Titel ist nicht umbedingt für jeden geeignet, angesichts der Handlung ist das jedoch nicht verwunderlich.
4 Geschichten - 1 Buch. Dark Inside erzählt die Geschichten von 4 Teenagern in den USA, sowie einer zunächst nicht benannten Person. Alle diese Geschichten scheinen zusammenhanglos, unterschwellig erlebt man jedoch, das diese enger miteinander verknüpft sind, als der Charakter ahnt. Jeder dieser Teenager, geht durch seine ganz persönliche Hölle - im wahrsten Sinne des Wortes. Der eine verliert seine Mutter durch einen Unfall, während all seine Freunde bei einem Bombenattentat auf seine Schule ums Leben kommen. Ein Mädchen überlebt auf dem Weg zur Schule ein schreckliches Erdbeben, ihre beste Freundin nicht. Der nächste Junge entkommt nur knapp dem Amoklauf der Polizei und die vierte Protagonistin, ist die einzige Überlebende eines Kleinstadtmassakers. Nun geht es für diese jungen Menschen ums nackte Überleben. Denn abgesehen von diesen Katastrophen, sucht die Menschen eine geheimnisvolle Krankheit heim, welche sie in den Wahnsinn treibt. Leise Stimmen geben ihnen die Befehle zu diesen Gräultaten, sie töten wahllos und gnadenlos jeden, der ihnen über den Weg läuft. Wie soll es weitergehen? Wie können die vier Jugendlichen das überleben?
Dark Inside ist ein postapokalyptisches Drama und spielt in den USA. Es ist ja bekannt, dass in den USA die Apokalypse und wie man sich vor dieser (in welcher Form auch immer) schützen oder retten kann. Jeyn Roberts hat dieses Thema auf äußerst dramatische und auch grausige Weise angepackt. Auf jeden Fall ist es ihr gelungen mich wirklich zu schockieren und unfassbar zu ängstigen. Bibberfaktor ist auf jeden Fall garantiert, umso mehr durch die einzeln geführten Storys. Nicht zuletzt der geheimnisvolle Charakter, der immer wieder seine Auftritte hat, sorgt für Spannung und vor allem für psychodelisches Horrorgefühl. Dark Inside ist meiner Meinung nach wirklich nichts für schwache Nerven. Postapokalypse wird zwar filmisch und literarisch oft thematisiert, aber dieser merkwürdige Virus, der hier dazu kommt ist schon beinahe der Overkill. Die Story ist wirklich emotional geschrieben, die Gefühle der Protagonisten werden durch die Ich-Perspektive 1-zu-1 wieder gegeben. Man schlüpft in die Rolle hinein und erlebt diese Schicksale hautnah mit. Für jemanden mit viel Fantasie (was auch auf mich zu trifft) ist dieses Buch schon echt ein schweres Gewicht beim Lesen. Alles wirkt so unglaublich real und greifbar. Trotzdem: I like!
Mein Fazit: Horrorszenarien und nicht endende Spannung. Traurig, aber manchmal doch zukunftsnah, je nachdem, welche Sicht man auf Zukunft und Realität hat.
Bis Bald!
Eure Michelle
4 Geschichten - 1 Buch. Dark Inside erzählt die Geschichten von 4 Teenagern in den USA, sowie einer zunächst nicht benannten Person. Alle diese Geschichten scheinen zusammenhanglos, unterschwellig erlebt man jedoch, das diese enger miteinander verknüpft sind, als der Charakter ahnt. Jeder dieser Teenager, geht durch seine ganz persönliche Hölle - im wahrsten Sinne des Wortes. Der eine verliert seine Mutter durch einen Unfall, während all seine Freunde bei einem Bombenattentat auf seine Schule ums Leben kommen. Ein Mädchen überlebt auf dem Weg zur Schule ein schreckliches Erdbeben, ihre beste Freundin nicht. Der nächste Junge entkommt nur knapp dem Amoklauf der Polizei und die vierte Protagonistin, ist die einzige Überlebende eines Kleinstadtmassakers. Nun geht es für diese jungen Menschen ums nackte Überleben. Denn abgesehen von diesen Katastrophen, sucht die Menschen eine geheimnisvolle Krankheit heim, welche sie in den Wahnsinn treibt. Leise Stimmen geben ihnen die Befehle zu diesen Gräultaten, sie töten wahllos und gnadenlos jeden, der ihnen über den Weg läuft. Wie soll es weitergehen? Wie können die vier Jugendlichen das überleben?
Dark Inside ist ein postapokalyptisches Drama und spielt in den USA. Es ist ja bekannt, dass in den USA die Apokalypse und wie man sich vor dieser (in welcher Form auch immer) schützen oder retten kann. Jeyn Roberts hat dieses Thema auf äußerst dramatische und auch grausige Weise angepackt. Auf jeden Fall ist es ihr gelungen mich wirklich zu schockieren und unfassbar zu ängstigen. Bibberfaktor ist auf jeden Fall garantiert, umso mehr durch die einzeln geführten Storys. Nicht zuletzt der geheimnisvolle Charakter, der immer wieder seine Auftritte hat, sorgt für Spannung und vor allem für psychodelisches Horrorgefühl. Dark Inside ist meiner Meinung nach wirklich nichts für schwache Nerven. Postapokalypse wird zwar filmisch und literarisch oft thematisiert, aber dieser merkwürdige Virus, der hier dazu kommt ist schon beinahe der Overkill. Die Story ist wirklich emotional geschrieben, die Gefühle der Protagonisten werden durch die Ich-Perspektive 1-zu-1 wieder gegeben. Man schlüpft in die Rolle hinein und erlebt diese Schicksale hautnah mit. Für jemanden mit viel Fantasie (was auch auf mich zu trifft) ist dieses Buch schon echt ein schweres Gewicht beim Lesen. Alles wirkt so unglaublich real und greifbar. Trotzdem: I like!
Mein Fazit: Horrorszenarien und nicht endende Spannung. Traurig, aber manchmal doch zukunftsnah, je nachdem, welche Sicht man auf Zukunft und Realität hat.
Bis Bald!
Eure Michelle
Dark Canopy - Jennifer Benkau
Kennt jemand den Spruch aus Tintenherz? "Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur wenige kaut man und verdaut sie ganz." Die Dark Canopy - Reihe habe ich verschlungen. Warum? Das werdet ihr gleich sehen!![]()
Mehr als 4000 Jahre später herrscht Dunkelheit über Menscheheit. Ihre eigene Schöpfung versklavt sie, nutzt sie aus, zeigen jeden Tag, wie wertlos doch ein Menschenleben sein kann. Die sogenannten Percents sind auf menschlicher DNA basierende, optimierte Wesen. Sie sind schneller, stärker und disziplinierter als die Menschen. Aber sie müssen Sonnenlicht aufs äußerste meiden, es verbrennt ihre Haut und nimmt ihnen die Möglichkeit über die Haut Gerüche war zu nehmen. Neben ihrem fein ausgeprägten Geruchssinn, können sie bei Nacht ausgezeichnet sehen und hören. Ursprünglich geschaffen, um als Arbeiter den Menschen zu dienen, wurden sie ausgebeutet. Sie lehnten sich auf, es kam zur Rebellion und sie unterdrückten ihre ehemaligen Unterdrücker. Die Percents installierten das Dark Canopy, einen Apparat, welcher den Himmel verdunkelt und bis auf zwei Stunden am Tag, kein Sonnenlicht zu lässt.
In dieser Welt lebt die Rebellin Joy, zusammen mit ihrem Clan, der Familie, Freunde und Verbündete gleichzeitig darstellt. Außerhalb der Stadt laufen sie ständig Gefahr, getötet zu werden - von den Percents und es gibt vermutlich niemanden, den sie mehr hasst. Als Joy mit ihrer besten Freundin Amber, Felle von gejagten Tieren gegen Nahrung und andere Dinge eintauschen will, geraten sie in eine Falle, Joy kann sich retten, Amber nicht. Zurück beim Clan stellt Joy mit ihrem Freund Mitthal ein Rettungs-Team zusammen. Einige von ihnen sterben, Joy wird gefangen genommen, Mitthal und sein Bruder entkommen.
Während Mitthal und Josh sich mit ihrem Vater, dem Clanführer überwerfen und ihren eigenen Clan gründen, auch mit dem Ziel Joy zu retten, wird diese wie ein Gegenstand verschachert. Sie wird einem jungen Percent zugeteilt, einem Valet, der seine Krieger- und Mannwerdungsprüfung noch absolvieren muss. Neél ist sein Name und er ist alles andere als glücklich darüber als erster eine Frau zum Soldaten für das Chivvy, die Mannwerdungsprüfung, auszubilden. Abgesehen davon, dass er sie für schwach hält, ist er alles andere als eine Menschenfreund. Nach einigen gescheiterten und schwierigen Situationen zwischen der selbstbewussten und kämpferischen Joy und dem ähnlich tickenden Neél, verbessert sich langsam das Verhältnis der beiden. Langsam aber sicher fangen sie an einander zu verstehen, sie lernen sich kennen und fangen an Vorurteile nieder zu legen. Tatsächlich verlieben sie sich ineinander, in einer wirklich ungünstigen Situation. Joy wird als Soldat ausgebildet, soll beim Chivvy eingefangen werden, wenn sie dabei nicht sogar stirbt. Außerdem wächst sie in die Widerstandsgruppe mit hinein, in der Neél Mitglied ist. Und dann kommt das verhängnisvolle Chivvy. Neél und Joy werden in furchtbare Ereignisse verstrickt...
Na wem gefällts? Mir definitiv SEHR! Natürlich kann ich immer nur ausschnittsweise schreiben, zu viel sollte ich natürlich vermeiden zu verraten, aber allein dieser grobe Umriss verspricht doch arg viel. Dark Canopy und Dark Destiny (zweiter und letzter Teil) sind mit Abstand die besten Bücher, die ich dieses Jahr in die Finger bekommen habe. Ich habe sie fast schon inhaliert - einfach unglaublich! Es liest sich unglaublich toll und obwohl ich es in das Genre Fantasy einordne: Wer zwischen den Zeilen lesen kann, ahnt vielleicht, dass eine solche Geschichte nicht einmal sehr weit hergeholt ist. Aber lest dazu besser selbst.
Um noch einmal zum Buch zurück zu kommen: Die Story ist einfach phänomenal und super stark geschrieben. Am Anfang hatte ich schon Angst, es wird genau wie Die Tribute von Panem, so hat es sich nämlich angehört, aber nein. Definitiv eine andere Schiene und wesentlich dramatischer! Ein paar Gemeinsamkeiten haben die Bücher jedoch: Das Ende ist doch... relativ unerwartet und anders, als zunächst vorgestellt. Außerdem hat Jennifer Benkau eine wundervolle Liebesgeschichte in die Story mit eingebunden, die ebenso die Dramatik des Buches unterstützt.
Mein Fazit: Ganz großes Kino! Ich liebe diese Serie, mehr davon!
Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,
Michelle
Mehr als 4000 Jahre später herrscht Dunkelheit über Menscheheit. Ihre eigene Schöpfung versklavt sie, nutzt sie aus, zeigen jeden Tag, wie wertlos doch ein Menschenleben sein kann. Die sogenannten Percents sind auf menschlicher DNA basierende, optimierte Wesen. Sie sind schneller, stärker und disziplinierter als die Menschen. Aber sie müssen Sonnenlicht aufs äußerste meiden, es verbrennt ihre Haut und nimmt ihnen die Möglichkeit über die Haut Gerüche war zu nehmen. Neben ihrem fein ausgeprägten Geruchssinn, können sie bei Nacht ausgezeichnet sehen und hören. Ursprünglich geschaffen, um als Arbeiter den Menschen zu dienen, wurden sie ausgebeutet. Sie lehnten sich auf, es kam zur Rebellion und sie unterdrückten ihre ehemaligen Unterdrücker. Die Percents installierten das Dark Canopy, einen Apparat, welcher den Himmel verdunkelt und bis auf zwei Stunden am Tag, kein Sonnenlicht zu lässt.
In dieser Welt lebt die Rebellin Joy, zusammen mit ihrem Clan, der Familie, Freunde und Verbündete gleichzeitig darstellt. Außerhalb der Stadt laufen sie ständig Gefahr, getötet zu werden - von den Percents und es gibt vermutlich niemanden, den sie mehr hasst. Als Joy mit ihrer besten Freundin Amber, Felle von gejagten Tieren gegen Nahrung und andere Dinge eintauschen will, geraten sie in eine Falle, Joy kann sich retten, Amber nicht. Zurück beim Clan stellt Joy mit ihrem Freund Mitthal ein Rettungs-Team zusammen. Einige von ihnen sterben, Joy wird gefangen genommen, Mitthal und sein Bruder entkommen.
Während Mitthal und Josh sich mit ihrem Vater, dem Clanführer überwerfen und ihren eigenen Clan gründen, auch mit dem Ziel Joy zu retten, wird diese wie ein Gegenstand verschachert. Sie wird einem jungen Percent zugeteilt, einem Valet, der seine Krieger- und Mannwerdungsprüfung noch absolvieren muss. Neél ist sein Name und er ist alles andere als glücklich darüber als erster eine Frau zum Soldaten für das Chivvy, die Mannwerdungsprüfung, auszubilden. Abgesehen davon, dass er sie für schwach hält, ist er alles andere als eine Menschenfreund. Nach einigen gescheiterten und schwierigen Situationen zwischen der selbstbewussten und kämpferischen Joy und dem ähnlich tickenden Neél, verbessert sich langsam das Verhältnis der beiden. Langsam aber sicher fangen sie an einander zu verstehen, sie lernen sich kennen und fangen an Vorurteile nieder zu legen. Tatsächlich verlieben sie sich ineinander, in einer wirklich ungünstigen Situation. Joy wird als Soldat ausgebildet, soll beim Chivvy eingefangen werden, wenn sie dabei nicht sogar stirbt. Außerdem wächst sie in die Widerstandsgruppe mit hinein, in der Neél Mitglied ist. Und dann kommt das verhängnisvolle Chivvy. Neél und Joy werden in furchtbare Ereignisse verstrickt...
Na wem gefällts? Mir definitiv SEHR! Natürlich kann ich immer nur ausschnittsweise schreiben, zu viel sollte ich natürlich vermeiden zu verraten, aber allein dieser grobe Umriss verspricht doch arg viel. Dark Canopy und Dark Destiny (zweiter und letzter Teil) sind mit Abstand die besten Bücher, die ich dieses Jahr in die Finger bekommen habe. Ich habe sie fast schon inhaliert - einfach unglaublich! Es liest sich unglaublich toll und obwohl ich es in das Genre Fantasy einordne: Wer zwischen den Zeilen lesen kann, ahnt vielleicht, dass eine solche Geschichte nicht einmal sehr weit hergeholt ist. Aber lest dazu besser selbst.
Um noch einmal zum Buch zurück zu kommen: Die Story ist einfach phänomenal und super stark geschrieben. Am Anfang hatte ich schon Angst, es wird genau wie Die Tribute von Panem, so hat es sich nämlich angehört, aber nein. Definitiv eine andere Schiene und wesentlich dramatischer! Ein paar Gemeinsamkeiten haben die Bücher jedoch: Das Ende ist doch... relativ unerwartet und anders, als zunächst vorgestellt. Außerdem hat Jennifer Benkau eine wundervolle Liebesgeschichte in die Story mit eingebunden, die ebenso die Dramatik des Buches unterstützt.
Mein Fazit: Ganz großes Kino! Ich liebe diese Serie, mehr davon!
Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,
Michelle
Elantris - Brandon Sanderson
Tja was soll ich sagen? Elantris ist ausnahmsweise mal ein etwas schwieriger Fall, finde ich. Die Story ist vom Grundgedanken und den Hintergründen durchaus gut und auch durchdacht. Aber vielleicht schildere ich euch erst einmal Inhalt, bevor ich auf andere Details eingehe.
Elantris - Die Stadt der Götter. Früher drehte sich alles um die sagenumwobenen, gottgleichen Elantrier, mit ihrer silbrig leuchtenden Haut und den weißen Haaren. Unsterblich und mit der Magie der Aonen ausgestattet, sorgten sie für Wohlstand, Freiheit und Gesundheit in ganz Arelon. Jeder arelonischen Blutes kann im Laufe seines Lebens von der Shaod ereilt werden, zu einem Elantrier werden und in die leuchtende Stadt Elantris ziehen. Bis vor 10 Jahren jedenfalls, als die geheimnisvolle Reod Arelon heimsuchte. Statt silbrig helle Haut, wird die Haut der Elantrier nun dunkel und fleckig, die Haare fallen aus. Wie Leichen sehen sie aus, genauso werden sie behandelt. Die Shaod ist nun nicht mehr der Aufstieg zu etwas gottgleichen, sondern der Fall, ein tiefer Fall. In einer verfallenden Stadt mit unbändig brennendem Hunger, nie verheilenden Wunden und immer beständigem Schmerz leben die Elantrier nun beraubt ihrer Magie und ihrem Glanz und ständig kommen neue dazu.
Der junge Kronprinz von Arelon, Raoden, wird kurz vor seiner Hochzeit mit der teodischen Prinzessin Sarene Opfer der Shaod und für tot erklärt. Seine Schande wird vertuscht, er wird in die Stadt Elantris verfrachtet. Durch den Heiratsvertrag als verwitwete Ehefrau deklariert, lebt Sarene nun in Kae, der Nachbarsstadt von Elantris. Als kluge, politisch geschickte und gleichzeitig einflussreiche junge Frau, kommt Sarene im Laufe des Buches mehreren Verschwörungen auf die Schliche. Abgesehen von einer absolut desolaten Staatskasse, sowie eines Adelstums, welches darauf basiert, wer am meisten Geld besitzt, stürzt das Land genauso wie seine Nachbarländer nach und nach in eine Glaubenskrise, denn fjorddelische Priester versuchen den König zu stürzen und die Macht zu übernehmen. Dazu kommt außerdem, dass Sarene nicht an den plötzlichen Krankheitstod ihres Verlobten glaubt und sich einem Geheimzirkel anschließt, der seinerseits den König stürzen will, um die Monarchie umkrempeln möchte.
Doch was ist mit Raoden? Er ist alles andere als gewillt sein Schicksal einfach so hin zu nehmen. Er entwickelt sogar eine Methode Hunger und Schmerz zu unterdrücken. Bald schart er eine große Gruppe treuer Anhänger um sich. Er selbst nennt sich zur Tarnung "Lebensgeist" und versucht das Geheimnis der verschollenen Magie und dem merkwürdingen Vorkommnis der Reod heraus zu finden.
Natürlich finden Sarene und Raoden immer wieder im Laufe der Geschichte zusammen, nur weiß Sarene lange nicht, dass es sich um Raoden handelt. Dennoch verliebt sie sich langsam aber sicher in den "Lebensgeist". Das Ende wird sehr turbulent, ein Ereignis jagt das andere. Aber ich will wirklich nicht zu viel erzählen, schließlich sollt ihr noch etwas zu lesen haben.
Wie ihr vielleicht gemerkt habt, handelt es sich bei dem Buch Elantris um eine sehr fantasievolle, aber ebenso verworrene Geschichte. Es geht viel um die Politik der Fantasiewelt, ebenso um Intrigen, Machtkämpfe und Unterdrückung der Schwächeren. Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "dicker Schinken" und trotz einer fantastischen Grundgeschichte ist es auch eine solche Geschichte. Tatsächlich liest sich die Story zeitweise sehr schleppend und ungenau. Es geht um wahnsinnig viele kleine Details, die man bereits nach einem Drittel wieder vergisst, da immer mehr Details für die gerade laufende Handlung dazukommen und in diesem Moment wichtiger sind. Ich hatte persönlich einige Probleme mit dem Stil des Autors. Mir war es zeitweise zu langatmig und "an der falschen Stelle" erklärt. Die vielen Krisen, Intrigen und Hintergrundgeschehenisse, die für die Handlung an sich aber wirklich wichtig sind, werden immer mal hier mal da eingestreut, man verliert schnell den Überblick. Das ist für mich eine unglaublich große Schwäche des Buches, da das Lesegefühl Streckenweise wirklich nicht gut war. Andere Teile waren spannend, vielfältig und super gut lesbar. Recht wechselhafter Stil, ebenso wie die Handlung. Leider, denn von der Handlung hat mir das Buch gefallen. Sehr sogar.
Mein Fazit: Für das Lesen dieses Buches sollte man Zeit und Geduld mitbringen, sonst versteht man die Story und die vielen Handlungsstränge nur schwer. Wer bei dem Anblick von dicken Büchern schon graue Haare bekommt, der sollte definitiv die Finger davon lassen! Aber man weiß ja nie. Vielleicht gefällt euch das Buch ja besser als mir?!![]()
Liebe Grüße,
Michelle
Elantris - Die Stadt der Götter. Früher drehte sich alles um die sagenumwobenen, gottgleichen Elantrier, mit ihrer silbrig leuchtenden Haut und den weißen Haaren. Unsterblich und mit der Magie der Aonen ausgestattet, sorgten sie für Wohlstand, Freiheit und Gesundheit in ganz Arelon. Jeder arelonischen Blutes kann im Laufe seines Lebens von der Shaod ereilt werden, zu einem Elantrier werden und in die leuchtende Stadt Elantris ziehen. Bis vor 10 Jahren jedenfalls, als die geheimnisvolle Reod Arelon heimsuchte. Statt silbrig helle Haut, wird die Haut der Elantrier nun dunkel und fleckig, die Haare fallen aus. Wie Leichen sehen sie aus, genauso werden sie behandelt. Die Shaod ist nun nicht mehr der Aufstieg zu etwas gottgleichen, sondern der Fall, ein tiefer Fall. In einer verfallenden Stadt mit unbändig brennendem Hunger, nie verheilenden Wunden und immer beständigem Schmerz leben die Elantrier nun beraubt ihrer Magie und ihrem Glanz und ständig kommen neue dazu.
Der junge Kronprinz von Arelon, Raoden, wird kurz vor seiner Hochzeit mit der teodischen Prinzessin Sarene Opfer der Shaod und für tot erklärt. Seine Schande wird vertuscht, er wird in die Stadt Elantris verfrachtet. Durch den Heiratsvertrag als verwitwete Ehefrau deklariert, lebt Sarene nun in Kae, der Nachbarsstadt von Elantris. Als kluge, politisch geschickte und gleichzeitig einflussreiche junge Frau, kommt Sarene im Laufe des Buches mehreren Verschwörungen auf die Schliche. Abgesehen von einer absolut desolaten Staatskasse, sowie eines Adelstums, welches darauf basiert, wer am meisten Geld besitzt, stürzt das Land genauso wie seine Nachbarländer nach und nach in eine Glaubenskrise, denn fjorddelische Priester versuchen den König zu stürzen und die Macht zu übernehmen. Dazu kommt außerdem, dass Sarene nicht an den plötzlichen Krankheitstod ihres Verlobten glaubt und sich einem Geheimzirkel anschließt, der seinerseits den König stürzen will, um die Monarchie umkrempeln möchte.
Doch was ist mit Raoden? Er ist alles andere als gewillt sein Schicksal einfach so hin zu nehmen. Er entwickelt sogar eine Methode Hunger und Schmerz zu unterdrücken. Bald schart er eine große Gruppe treuer Anhänger um sich. Er selbst nennt sich zur Tarnung "Lebensgeist" und versucht das Geheimnis der verschollenen Magie und dem merkwürdingen Vorkommnis der Reod heraus zu finden.
Natürlich finden Sarene und Raoden immer wieder im Laufe der Geschichte zusammen, nur weiß Sarene lange nicht, dass es sich um Raoden handelt. Dennoch verliebt sie sich langsam aber sicher in den "Lebensgeist". Das Ende wird sehr turbulent, ein Ereignis jagt das andere. Aber ich will wirklich nicht zu viel erzählen, schließlich sollt ihr noch etwas zu lesen haben.
Wie ihr vielleicht gemerkt habt, handelt es sich bei dem Buch Elantris um eine sehr fantasievolle, aber ebenso verworrene Geschichte. Es geht viel um die Politik der Fantasiewelt, ebenso um Intrigen, Machtkämpfe und Unterdrückung der Schwächeren. Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "dicker Schinken" und trotz einer fantastischen Grundgeschichte ist es auch eine solche Geschichte. Tatsächlich liest sich die Story zeitweise sehr schleppend und ungenau. Es geht um wahnsinnig viele kleine Details, die man bereits nach einem Drittel wieder vergisst, da immer mehr Details für die gerade laufende Handlung dazukommen und in diesem Moment wichtiger sind. Ich hatte persönlich einige Probleme mit dem Stil des Autors. Mir war es zeitweise zu langatmig und "an der falschen Stelle" erklärt. Die vielen Krisen, Intrigen und Hintergrundgeschehenisse, die für die Handlung an sich aber wirklich wichtig sind, werden immer mal hier mal da eingestreut, man verliert schnell den Überblick. Das ist für mich eine unglaublich große Schwäche des Buches, da das Lesegefühl Streckenweise wirklich nicht gut war. Andere Teile waren spannend, vielfältig und super gut lesbar. Recht wechselhafter Stil, ebenso wie die Handlung. Leider, denn von der Handlung hat mir das Buch gefallen. Sehr sogar.
Mein Fazit: Für das Lesen dieses Buches sollte man Zeit und Geduld mitbringen, sonst versteht man die Story und die vielen Handlungsstränge nur schwer. Wer bei dem Anblick von dicken Büchern schon graue Haare bekommt, der sollte definitiv die Finger davon lassen! Aber man weiß ja nie. Vielleicht gefällt euch das Buch ja besser als mir?!
Liebe Grüße,
Michelle
Belgariad-Saga - David Eddings
Obwohl schon ein paar Jahre älter, ist die Belgariad-Saga eine der besten Fantasy-Serien die ich je gelesen habe. Sie besteht aus fünf Teilen, die nicht einmal an ihrer Spannung, ihrem Witz und ihrem originellen Charakter.
Die Teile heißen: Kind der Prophezeiung, Zauber der Schlange, Spiel der Magier, Turm der Hexer und Duell der Zauberer.
Der junge Garion lebt mit seiner Tante Pol auf einem großen, belebten Hof in Sendarien. Eines Tages erscheint ein alter Erzähler auf dem Hof, der Meister Wolf genannt wird. Was Garion jedoch nicht ahnt: Tante Pol kennt den alten Mann, den er innerlich verehrt, sehr gut und vor allem lange. Nach dieser Begegnung entwickelt sich Garions Leben zu einem nicht vorherzusehendem Abenteuer. Er reist über den ganzen Kontinent um das Auge Aldurs (einem mächtigen magischen Artefakt) zu finden. Das tut er natürlich nicht allein. Er ist in Begleitung einiger mutiger Freunde aus den verschiedensten Herrenländern sowie Tante Pol und Meister Wolf, der wie er bald herausfindet, sein Großvater ist, nur mit einigen Urs davor. Denn: Meister Wolf ist kein geringerer als 7000 Jahre alte Belgarath der erste Jünger des Gottes Aldur und er ist ein Zauberer, so wie seine Tochter Polgara eine Zauberin ist. Und Garion? Er ist das Kind des Lichts, ein Zauberer, Hüter des Auges und König über Riva, die Insel der Stürme. Ganz schön viel für einen Bauernjungen aus Sendarien oder? Als ob das nicht genug wäre, kommt im Laufe der Serie noch eine junge, halbmagische, rothaarige Prinzessin dazu, die alles andere als begeistert von ihrer Reisegruppe ist und insbesondere Garion zu "bäuerlich" findet.
Das schlimmste steht im aber immer noch bevor, die Konfrontation mit dem Kind der Dunkelheit, welcher der verstümmelte Gott der Angarakaner ist.
Die Belgariad-Saga ist einfach wunderbar. Erfrischend, sehr detailliert und erfindungsreich. Man kann sich die Gegenden in denen sich die Charaktere aufhalten sehr gut vorstellen, auch wenn die Übersetzung manchmal etwas holprig ist. Es gibt einige Rechtschreibfehler, manchmal auch leichte Satzbauauffälligkeiten.
Was mir an der Serie außerdem so gut gefällt ist, dass der Witz dauernd erhalten bleibt. Ob nun durch die ständigen Streiterein zwischen Polgara und Belgarath, Garions Ungeschicklichkeit, Silks Dreistigkeit (Einer der Begleiter, er ist Spion und ein sehr - geschickter und skrupeloser Geschäftsmann) und Cenedras (die Prinzessin) ständige Sticheleien, das alles erheitert ungemein. Absolut empfehlenswert!!!
Und noch besser: Es geht sogar noch weiter. Mit der Malloreon-Saga.
Liebe Grüße Michelle
Die Teile heißen: Kind der Prophezeiung, Zauber der Schlange, Spiel der Magier, Turm der Hexer und Duell der Zauberer.
Der junge Garion lebt mit seiner Tante Pol auf einem großen, belebten Hof in Sendarien. Eines Tages erscheint ein alter Erzähler auf dem Hof, der Meister Wolf genannt wird. Was Garion jedoch nicht ahnt: Tante Pol kennt den alten Mann, den er innerlich verehrt, sehr gut und vor allem lange. Nach dieser Begegnung entwickelt sich Garions Leben zu einem nicht vorherzusehendem Abenteuer. Er reist über den ganzen Kontinent um das Auge Aldurs (einem mächtigen magischen Artefakt) zu finden. Das tut er natürlich nicht allein. Er ist in Begleitung einiger mutiger Freunde aus den verschiedensten Herrenländern sowie Tante Pol und Meister Wolf, der wie er bald herausfindet, sein Großvater ist, nur mit einigen Urs davor. Denn: Meister Wolf ist kein geringerer als 7000 Jahre alte Belgarath der erste Jünger des Gottes Aldur und er ist ein Zauberer, so wie seine Tochter Polgara eine Zauberin ist. Und Garion? Er ist das Kind des Lichts, ein Zauberer, Hüter des Auges und König über Riva, die Insel der Stürme. Ganz schön viel für einen Bauernjungen aus Sendarien oder? Als ob das nicht genug wäre, kommt im Laufe der Serie noch eine junge, halbmagische, rothaarige Prinzessin dazu, die alles andere als begeistert von ihrer Reisegruppe ist und insbesondere Garion zu "bäuerlich" findet.
Das schlimmste steht im aber immer noch bevor, die Konfrontation mit dem Kind der Dunkelheit, welcher der verstümmelte Gott der Angarakaner ist.
Die Belgariad-Saga ist einfach wunderbar. Erfrischend, sehr detailliert und erfindungsreich. Man kann sich die Gegenden in denen sich die Charaktere aufhalten sehr gut vorstellen, auch wenn die Übersetzung manchmal etwas holprig ist. Es gibt einige Rechtschreibfehler, manchmal auch leichte Satzbauauffälligkeiten.
Was mir an der Serie außerdem so gut gefällt ist, dass der Witz dauernd erhalten bleibt. Ob nun durch die ständigen Streiterein zwischen Polgara und Belgarath, Garions Ungeschicklichkeit, Silks Dreistigkeit (Einer der Begleiter, er ist Spion und ein sehr - geschickter und skrupeloser Geschäftsmann) und Cenedras (die Prinzessin) ständige Sticheleien, das alles erheitert ungemein. Absolut empfehlenswert!!!
Und noch besser: Es geht sogar noch weiter. Mit der Malloreon-Saga.
Liebe Grüße Michelle
Grim - Gesa Schwartz
Fantasy-Fans aufgepasst! Grim ist eine tolle Fantasy-Trilogie aus der Feder einer deutschen Schriftstellerin. Gesa Schwartz hat eine wunderbare zweite Welt geschaffen, die schon fast greifbar nahe scheint. Das schöne an dieser Trilogie ist, dass endlich einmal eine andere Mythengestalt im Vordergrund steht, die kein Vampir oder Werwolf ist. Hier stehlen die Gargoyles allen anderen Fabelwesen definitiv und sehr gelungen die Show!
Genau wie der Roman heißt die Hauptperson Grim. Grim ist nicht nur Gargoyle, er ist auch ein Schattenflügler. Er sorgt für Recht und Ordnung in der Menschenwelt, wenn sich andere mythische Wesen wie Dämonen, Vampire oder Wasserspeier mal zu auffällig verhalten. Anders als die meisten seiner Artgenossen fürchtet Grim die Menschen nicht, aber er meidet sie. Eigentlich können Menschen die Sagenwesen aus dem Schattenreich gar nicht sehen, aber die Seherin Mia kann es. Was ihr aber erst im Verlaufe der Geschichte bewusst wird. Und (vielleicht etwas vorhersehbar) stolpern Mia und Grim im Laufe der Zeit zwangsläufig schon fast übereinander.
Statt der klassischen Liebesgeschichte erwartet den Leser jedoch eine ziemlich zickige und sture Mia, die Grim ziemlichn viel Kontra gibt und auch z.T. sehr kühne Unternehmungen durchführt. Grim hingegen ist sehr verschlossen und versucht die meiste Zeit seine Gefühle zu unterdrücken, was sich aber im Endeffekt als unmöglich heraus stellt.
Alles in allem ist Grim ein sehr fantasievoller und spannender Roman. Die Story ist sehr originell und gleichzeitig nicht zu abstrus. Vor allem hat Gesa Schwartz auch bekannte Orte und Gebäude in Paris und Rom mit in die Geschichte eingebaut und auch gut beschrieben. Dadurch kann man sich das Ganze sehr gut vorstellen.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet, genauso wie die Handlungsstränge viel Anspruch in die Geschichte bringen, aber gleichzeitig nicht zu sehr verwirren. Ich fand die Romane echt super zu lesen und habe nach der ganzen Vampir-Obsession Lust auf mehr von solchen Romanen in denen die "Dunklen Sagenwesen" mal die Helden sind.
Mein Fazit: Ich kann Grim einfach nur weiterempfehlen. Tolles Buch, tolle Story, tolle Schriftstellerin!
Eure Michelle
Genau wie der Roman heißt die Hauptperson Grim. Grim ist nicht nur Gargoyle, er ist auch ein Schattenflügler. Er sorgt für Recht und Ordnung in der Menschenwelt, wenn sich andere mythische Wesen wie Dämonen, Vampire oder Wasserspeier mal zu auffällig verhalten. Anders als die meisten seiner Artgenossen fürchtet Grim die Menschen nicht, aber er meidet sie. Eigentlich können Menschen die Sagenwesen aus dem Schattenreich gar nicht sehen, aber die Seherin Mia kann es. Was ihr aber erst im Verlaufe der Geschichte bewusst wird. Und (vielleicht etwas vorhersehbar) stolpern Mia und Grim im Laufe der Zeit zwangsläufig schon fast übereinander.
Statt der klassischen Liebesgeschichte erwartet den Leser jedoch eine ziemlich zickige und sture Mia, die Grim ziemlichn viel Kontra gibt und auch z.T. sehr kühne Unternehmungen durchführt. Grim hingegen ist sehr verschlossen und versucht die meiste Zeit seine Gefühle zu unterdrücken, was sich aber im Endeffekt als unmöglich heraus stellt.
Alles in allem ist Grim ein sehr fantasievoller und spannender Roman. Die Story ist sehr originell und gleichzeitig nicht zu abstrus. Vor allem hat Gesa Schwartz auch bekannte Orte und Gebäude in Paris und Rom mit in die Geschichte eingebaut und auch gut beschrieben. Dadurch kann man sich das Ganze sehr gut vorstellen.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet, genauso wie die Handlungsstränge viel Anspruch in die Geschichte bringen, aber gleichzeitig nicht zu sehr verwirren. Ich fand die Romane echt super zu lesen und habe nach der ganzen Vampir-Obsession Lust auf mehr von solchen Romanen in denen die "Dunklen Sagenwesen" mal die Helden sind.
Mein Fazit: Ich kann Grim einfach nur weiterempfehlen. Tolles Buch, tolle Story, tolle Schriftstellerin!
Eure Michelle
Donnerstag, 5. Februar 2015
Fantasy
Wer sich gerne mit Alice durch Wunderland kämpft oder Harry Potter beim zaubern lernen zusieht, wer auf den Rücken von Gargoyles durch die Nacht und mit Vampieren um die Häuser zieht, der ist hier in dieser Sparte absolut richtig.
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